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Andrea Michel: "Ich habe es für mich getan"

Kompaktstudium Finanzmanagement:
Flexible Studienzeit überwindet berufsbegleitenden Stressfaktor


Lebenslanges Lernen ist für Andrea Michel (38) aus Bodenheim (bei Mainz) Programm: Parallel zum Job schloss die Kapazitätsplanerin der Adam Opel GmbH im August 2005 das Kompaktstudium zum "Dipl.-Finanzökonom (BI)" bei der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG mit der Note 1,33 erfolgreich ab.

Vor rund 20 Jahren startete Andrea Michel ihr Berufsleben mit einer kaufmännischen Lehre beim Autobauer Opel. Nach Abschluss der Lehre war ihr klar: "Damit ist die Karriere nicht vorprogrammiert." Programmiert war ihr Wille, sich ständig weiterzubilden: Parallel zum Beruf machte sie am Abendgymnasium Wiesbaden ihr Abitur. "Jeden Tag von 18 bis 22 Uhr zu pauken, war eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens", erinnert sie sich. Nach der Reifeprüfung studierte sie - wieder berufsbegleitend - an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) in Mainz Betriebswirtschaftslehre. Mentoren-, Rhetorik- oder Sprachkurse gehörten und gehören zum "kleineren" Weiterbildungsprogramm der 38-Jährigen.

Spezialisierung auf Finanzmanagement
Nach sechs Jahren Pause vom nebenberuflichen Pauken bekam Andrea Michel wieder Appetit auf theoretisches Wissen: "Ich muss meine BWL-Kenntnisse vertiefen", stand für sie im Herbst 2004 fest. Im Internet fand sie das Angebot eines Fernstudiums Finanzmanagement bei der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG. Um neue Dinge kennen zu lernen, habe sie den Stress des berufsbegleitenden Studiums gerne auf sich genommen. Eine Präsenzpflicht wäre aber ein zu großer Stressfaktor gewesen, gibt Andrea Michel zu.

Studium mit flexibler Zeiteinteilung
Besonders begrüßte sie das flexible Lernkonzept ohne Einsendefristen. "Als eigener Herr über mein Zeitbudget konnte ich lernen, wann es mir zeitlich passte", sagt Andrea Michel, die alles andere als einen Acht-Stunden-Tag hat. Als Manager Powertrain Capacity Planning plant sie bei Opel europaweit, dass Motoren und Getriebe ohne Engpass rechtzeitig in die Produktion kommen. Zwei bis drei Wochen hatte sie manchmal überhaupt keine Zeit. Dann hat Andrea Michel wieder in zwölf Stunden am Stück empfohlene Bücher durchgearbeitet. Der sportliche Ausgleich mit Golfen, Klettern und Ski fahren durfte in all der Zeit nicht zu kurz kommen.

Trotz des engen Zeitbudgets zog Andrea Michel den Lehrstoff in den Modulen zielstrebig durch. Vier bis fünf Wochen arbeitete sie das Skript für die anspruchsvollen Prüfungen durch, die sie als "teilweise ganz schön knackig" empfand.

In der Praxis ließ sich ihr Lieblingsbereich "Controlling" anwenden. Soll-Ist-Vergleiche aus dem Controlling lagen ihr. "Das hilft mir in der Praxis, um Controlling kommt man nicht herum." Nach den fünf Zwischenprüfungen entschied sie sich, alternativ zur vierstündigen Abschlussprüfung eine Diplomarbeit zu erstellen. "Prüfungen habe ich schon genug geschrieben", macht sie klar, "aber ich wollte in einem Thema fit werden." Mit einer Abschlussprüfung hätte sie das Zertifikat schneller in den Händen gehabt.

Rund fünf Monate beschäftigte sich Andrea Michel mit dem Thema "Balanced Scorecard (BSC), Managementmethode & Controlling Instrument - Grundlagen, Implementierung, Entwicklung". Mittels intensiver Recherchen ging sie dem betriebswirtschaftlich genutzten Kennzahlensystem auf den Grund. Dieses Instrument unterstützt die relativ einfache Definition von ziel- und strategierelevanten Kennzahlen sowie deren Nutzung in Unternehmen. Das 80-Seiten-Werk gab sie im Juli 2005 ab.

Nächste Stufe auf Karriereleiter
Mit dem Zertifikat des Kompaktstudiums Finanzmanagement in der Tasche gelang ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter. Unternehmensintern hatte sie sich in High-Level-Meetings für höhere Ziele warmgelaufen. Die nächste Stufe wartet bereits auf Andrea Michel: Ab 1. Juli 2006 wird sie Abteilungsleiterin für Kapazitäts- und Ressourcenplanung beim Autozulieferer Eberspächer. Das Gesamtbild war ihrer Meinung nach entscheidend für diese Auswahl durch einen Headhunter. Sie hatte sich nicht beworben, aber im Assessmentcenter und bei der Bearbeitung einer Fallstudie haben ihr nach eigener Aussage die Routine des Studiums und der routinierte Umgang mit dem Stressfaktor geholfen.

Die Summe des lebenslangen Lernens sieht Andrea Michel als Investition in den Erfolg. Arbeitnehmer sollten ihrer Ansicht nach in die eigene Aus- und Weiterbildung investieren. Das eigene Engagement kam bei ihrem Arbeitgeber sehr gut an - auch bei Gehaltsverhandlungen. Der monetäre Vorteil war aber nicht das wichtigste Motiv. "Ich habe es für mich getan", sagt Andrea Michel.

Kontakt:
Andrea Michel, D-55294 Bodenheim
andrea.michel@gmx.com