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guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


Marcel Keller: Alles unter Kontrolle mit Controlling

Kompaktstudium Betriebswirtschaft

"Ich wollte mein Controlling-Wissen auf den neuesten Stand bringen", sagt Marcel Keller (42) über die Motivation für sein Kompaktstudium Finanzmanagement. Er schloss im Dezember 2005 erfolgreich zum "Dipl.-Finanzökonom (BI)" mit 5,8 ab.

Sein beruflicher Weg führte Marcel Keller direkt in die Welt der betrieblichen Zahlen. Nach dem Handelsmaturat (Schweizer Wirtschaftsabitur) machte er zunächst eine Buchhaltungs- und Controlling-Ausbildung, ehe er vor elf Jahren als Controller bei der Pharmaton SA, einer Tochter des deutschen Boehringer Ingelheim-Konzerns, in Lugano einstieg.

Terminflut spricht für flexibles Fernstudium
Auf seinem Spezialgebiet, das den Entscheidern im Unternehmen die Zahlen liefert, wollte er immer am Ball bleiben. Den ersten großen Weiterbildungsbaustein für das Wissen im Controlling-Gebäude legte er 2001 mit einem Kurs an der Controller-Akademie bei Dr. Albrecht Deyhle. Schon damals war ihm klar: Ein Präsenzkurs - sei es auch am Wochenende - ist neben dem Beruf zeitlich nicht mehr möglich. "Ich bin in einem Konzern mit vielen Meetings und einer wahren Terminflut tätig. Weiterbildung ist nur berufsbegleitend von zu Hause aus möglich", war die Vorgabe für seine nächste Weiterbildungsherausforderung. "Es ist mir schon möglich, für ein paar Tage Seminare zu besuchen, aber nicht für einen längeren Zeitraum", sagt der Controller, der an den neuesten Trends seines Fachgebiets dranbleiben will.

Das Fernstudium am BWL-Institut - eine Anzeige in der Zeitung machte ihn darauf aufmerksam - war genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Mit dem Studiengang Finanzmanagement fand er im April 2005 das Instrument, berufsbegleitend auf dem neuesten Stand der Theorie zu bleiben. "In der Praxis bin ich ganz nah am Thema, deshalb ist es interessant, welche anderen Methoden die Theorie noch bietet." Für seine Zwecke waren allerdings nicht alle Module des Studiums gleichwertig, was sich im unterschiedlichen Zeiteinsatz für die Abschnitte äußerte.

Lernfrühschicht im Büro
"Ich wollte lernen, wann es mir passte", war die Prämisse von Marcel Keller, die sich erfüllte. Er ging die Sache trotzdem mit Disziplin an: Während sein normaler Bürotag um 8.30 Uhr begann, kam er während des Studiums bereits um 7.00 Uhr, um in der Ruhe einer Lernfrühschicht einige Lektionen durchzugehen. "Die freie Zeiteinteilung war sehr angenehm", so sein Urteil.

Unterschiedlich war auch der Zeiteinsatz für die Module, die nach Ansicht von Keller sehr praxisnah aufgebaut sind. Für das Modul Rechnungswesen wandte er wenig Zeit auf, wie er zugibt: "Aus der Praxis waren mir viele Punkte bekannt." Seinem Kerngebiet Controlling sowie Kosten- und Leistungsrechnung gehörte die ganze Aufmerksamkeit, die auch Wissenslücken schließen sollte. "Manche Theorie-Details hatte ich einfach vergessen." In die interessanten Details ging es für Marcel Keller mit 150-prozentigem Einsatz. "Ich habe jede Aufgabe nachgerechnet und mehr Übungen als nötig gemacht." Rund acht bis zehn Stunden pro Woche war sein Zeitbudget für dieses Gebiet. "Ich habe versucht, das Beste für mich herauszuholen."

Studium mit Familienleben vereinbar
Das Zeitbudget für das Fernstudium ließ sich gut in das Familienleben integrieren. "Es war kein Problem, sich die Zeit zu nehmen." Wenn seine Frau abends fernsah, lernte er. Im Sommer gingen Frau und Tochter ins Schwimmbad, während er sich Bücher und Aufgaben vornahm. Besonders vor den Zwischenprüfungen intensivierte er das Lernpensum, so dass das Bestehen keine Schwierigkeiten machte. "Die Fragen waren sehr klar und gezielt gestellt", so der 42-jährige Controller.

Nebeneffekt "Deutschkurs"
Einen angenehmen Nebeneffekt brachte Marcel Keller das Kompaktstudium in Sachen Fremdsprachen. Neben dem aufgefrischten Controlling-Wissen kam die deutsche Sprache nicht zu kurz. Der geborene Zürcher - also mit deutschsprachigen Wurzeln -- kam im Alter von einem Jahr nach Lugano ins italienisch sprechende Tessin, wo er doppelsprachig aufwuchs. Bei seinem (deutschen) Arbeitgeber sei früher noch mehr Deutsch gesprochen worden, heute dominiert nach seinen Angaben eindeutig Englisch.

Das Kompaktstudium habe dazu beigetragen, seine Perspektiven zu erweitern. "Mir hat das Studium Spaß gemacht", bemerkt Keller. "Es war eine gute Gelegenheit, mein Controlling-Wissen aufzufrischen."

Kontakt:
Marcel Keller, CH-6934 Bioggio
keller@lgn.boehringer-ingelheim.com