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BWL-Institut Basel


Mach´ keine kleinen Pläne. Sie haben nicht den Zauber, das Blut der Menschen in Wallung zu bringen. Sie werden nicht realisiert. Mach´ große Pläne, setze Dir hoffnungsvoll die höchsten Ziele
- und arbeite.


Daniel Hudson Burnham
(1846 - 1942, Architekt in Chicago)


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 98
04.02.2013
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INHALT

1. HR-Manager erwarten verstärkt Eigeninitiative in der Weiterbildung
2. Freelancer werden stark nachgefragt
3. Entrepreneur des Jahres: Weiter auf Wachstumspfaden wandeln
4. Unternehmenskultur schafft Büro – und umgekehrt
5. Weniger Hotelgäste in Schweizer Metropolen
6. Anzeichen für Immobilienblase in der Schweiz
7. „Mutter aller Messen“ wird bald 100 Jahre
8. Die drei scheensten Dääg kommen
9. Plattform für zeitgemäßes Azubi-Recruiting startet
10. BWL-Institut & Seminar Basel AG zieht um


+++ 1. HR-Manager erwarten verstärkt Eigeninitiative in der Weiterbildung +++
Eigeninitiative in der beruflichen Weiterbildung zu zeigen wird für Arbeitnehmer immer wichtiger. Wer sich dies auf die Fahnen schreibt, hat gute Chancen bei seinem Chef und im Job. Dies geht aus der aktuellen TNS-Infratest-Studie "Weiterbildungstrends in Deutschland 2013" hervor. Dabei stach ein Ergebnis besonders ins Auge: Die Bedeutung von eigenverantwortlichem Weiterbildungsengagement stieg im 5-Jahres-Vergleich merklich an - im Hinblick auf Joberhalt, Karrierechancen und Einstellungsverhalten. Während 2009 noch 79 Prozent der befragten Personaler die Weiterbildungsbereitschaft als wichtig bis äußerst wichtig für die Eröffnung von Karrierechancen ansahen, sind es aktuell 88 Prozent. Dies ist gegenüber der ersten Umfrage ein Anstieg von 9 Prozentpunkten. Auch wer sich beruflich neu orientieren möchte und einen Jobwechsel anstrebt, kann auf Weiterbildung setzen. Denn in der aktuellen Umfrage halten 78 Prozent die Weiterbildungsbereitschaft auch bei der Einstellung neuer Mitarbeiter für wichtig bis äußerst wichtig. Gegenüber der ersten Umfrage ist dies ein Anstieg von 4 Prozentpunkten (2009: 74 Prozent). Quelle: www.presseportal.de/pm/76906

+++ 2. Freelancer werden stark nachgefragt +++
Für alle, die über eine Existenzgründung nachdenken, ist der Zeitpunkt günstig: Nicht nur die deutsche Wirtschaft zeigt sich stabil - auch die Nachfrage nach flexiblen Experten ist ungebrochen. Doch der Unternehmergeist erfasst immer weniger Bundesbürger: Im Jahr 2012 sank die Zahl der Neugründungen laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nach vorläufigen Zahlen um acht Prozent. Um den schwierigen Übergang in die berufliche Unabhängigkeit zu erleichtern, geben Projektvermittler wie Experis Selbstständigen und Freiberuflern Hilfestellung. Experis ist als Teil der ManpowerGroup spezialisiert auf die Vermittlung von IT-Fachkräften, Ingenieuren und Finanzexperten. Der erschwerte Zugang zu staatlichen Fördermitteln ist ein Grund für den Rückgang der Existenzgründungen. Hinzu kommt besonders in Deutschland aber auch die Befürchtung, dass der Erfolg ausbleibt. Die Angst zu scheitern nennen 58 Prozent der Deutschen als große Hürde auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Nirgendwo in Europa ist diese Angst so verbreitet wie in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der "European Entrepreneurship Report 2012" des Direktvertriebsunternehmens Amway. Quelle: www.experis.com

+++ 3. Entrepreneur des Jahres: Weiter auf Wachstumspfaden wandeln +++
Die Finalisten des Unternehmer-Wettbewerbs "Entrepreneur des Jahres" setzen auf Vielfalt im Team, Aus- und Weiterbildung sowie Innovation und trotzen so den Unsicherheiten auf den Weltmärkten. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der Studie "Wachsen und wirtschaften - Siegerstrategien im deutschen Mittelstand 2013". Unsicherheiten auf den internationalen Kapitalmärkten, Rezession und sinkende Nachfrage auf vielen Güter- und Dienstleistungsmärkten: Die Wachstumsunternehmen des Mittelstands lassen sich von schlechten Nachrichten und skeptischen Prognosen nicht aus der Ruhe bringen. Sie steigerten ihre Einnahmen bereits in den letzten Krisenjahren überdurchschnittlich und sind zuversichtlich, weiterhin Wachstum zu generieren und damit Stellen zu schaffen. Dafür vertrauen sie der Innovationskraft ihres Teams und der Anpassungsfähigkeit ihrer Organisation. Die Studie wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Unternehmer im Dialog" am 6. Februar beim Unternehmerfrühstück der IHK Karlsruhe präsentiert: Weitere Informationen erhalten Sie unter www.entrepreneur-des-jahres.de. Die Unternehmensberatung Ernst & Young organisiert den Unternehmerwettbewerb "Entrepreneur des Jahres" weltweit in über 50 Ländern. In Deutschland wird die Auszeichnung 2013 zum 17. Mal verliehen. Quelle: www.de.ey.com

+++ 4. Unternehmenskultur schafft Büro – und umgekehrt +++
Die Basis jeder nachhaltigen Beratung in Sachen Büro ist das Ausloten der konkreten Erfordernisse im Unternehmen. Eindeutige Messlatte ist dafür immer die Kultur des Unternehmens. Entsprechend den Bedürfnissen der Nutzer hat auch jeder Typ von Büro seine Vor- und Nachteile, gleich, ob nun Zellenbüro, Gruppenbüro, Großraumbüro, Kombibüro oder die modernen Formen Business Club und Reversibles Büro. Umgekehrt schafft die Art des Büros auch eine unbewusste Unternehmenskultur. "Aufgabe des Beraters ist es daher auch, sich mit der verborgenen Unternehmenskultur auseinanderzusetzen", erklärt Marcus Haas, Geschäftsführer der Office Syncro GmbH, dem Träger von BComplete. Der ambitionierte Anspruch von BComplete (www.bcomplete.eu), einem internationalen Netzwerk von Komplettanbietern für Bürolösungen aus einer Hand, ist es, das Büro zu einem Erfolgsinstrument zu machen. Quelle: www.bcomplete.eu

+++ 5. Weniger Hotelgäste in Schweizer Metropolen +++
Die Hotelbranche in den wichtigsten Städten Europas wächst 2013 langsamer als im Vorjahr. In einzelnen Fällen gehen die Einnahmen sogar zurück. Davon betroffen sind auch Zürich und Genf. Hier schlagen sich vor allem der starke Schweizer Franken und die Krise in der Eurozone negativ nieder. Das ist das Resultat der Studie "Surviving or thriving: European cities hotel forecast 2013" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Einnahmen pro Zimmer in der europäischen Hotellerie werden 2013 weniger stark wachsen als im Vorjahr. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die anhaltende Schwäche der Wirtschaft. Einzelne Städte wie St. Petersburg, Paris, Moskau und Frankfurt dürften dennoch ein größeres Wachstum verzeichnen als 2012. Für die Studie wurden die 19 wichtigsten Städte und Knotenpunkte in Europa untersucht. Sie erlaubt eine Prognose bezüglich Einnahmen und Belegungszahlen und bietet einen allgemeinen wirtschaftlichen Ausblick. Die 19 Städte weisen gesamthaft mehr als 650.000 Hotelzimmer auf und verzeichnen pro Jahr kombiniert mehr als 85 Millionen Gäste. Quelle: www.ch.pwc.com

+++ 6. Anzeichen für Immobilienblase in der Schweiz +++
In elf Bezirken der Schweiz bestehen klare Anzeichen einer Immobilienblase. Betroffen sind nicht die Zentren, sondern Regionen, die in ihrer Nähe liegen. Zu erwarten ist, dass sich die Situation innert Jahresfrist beruhigt. Diese Voraussage macht der Immobilien-Report der ETH Zürich und des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch, der auf mehr als einer Million Immobilieninserate beruht. Die Erhebung zeigt: Die Preise für Wohnungen sind im Vergleich zu 2007 in über 80 Prozent der Bezirke bis zu einem Viertel oder der Hälfte teurer. Die Anzeichen einer Immobilienblase sind laut Studie jeweils für einzelne Typen von Immobilien der Fall, zum Beispiel für Wohnungen oder für Häuser in elf Bezirken. Es sind allesamt Gebiete, die nicht in den eigentlichen Zentren und klassischen teuren Regionen liegen, aber dennoch in ihrer Nähe. Dies zeigt sich zum Beispiel im Kanton Zürich und am Zürichsee, wo die Bezirke Horgen, Bülach, Hinwil und Höfe betroffen sind, nicht aber die Goldküste oder die Stadt Zürich. Auch im Kanton Aargau bestehen Anzeichen für eine Blasen-Situation in Gebieten, die noch im Einzugsgebiet von Zürich liegen. In der Westschweiz sind es die Bezirke Jura-Nord Vaudois sowie Monthey; auch diese Gebiete liegen an der Peripherie der beliebten Wohnregionen am Genfersee.
www.comparis.ch
www.er.ethz.ch

+++ 7. „Mutter aller Messen“ wird bald 100 Jahre +++
Die 97. Ausgabe der Basler Traditionsmesse „Muba“ findet vom 22. Februar bis 3. März 2013 statt. Die Besucher können täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr eine unglaubliche Vielfalt an Angeboten zu Themen wie Wohnen, Gesundheit, Mode, Sport, Kultur, Gastronomie und vieles mehr entdecken. Zu den Highlights gehören die Präsenz der Gastländer Indonesien und Ungarn sowie die Gastregion Hochschwarzwald, die größte Einrichtungsausstellung der Schweiz und der Young Designer’s Market. Die MCH Gruppe hat zudem die Planungsarbeiten für das Jubiläumsjahr 2016 in Angriff genommen. Mit der Überführung des Messearchivs ins Staatsarchiv ist die Grundlage geschaffen worden, um auch die Herausgabe einer geeigneten Jubiläumsschrift in Angriff zu nehmen. Weitere Eckpunkte der Jubiläumsveranstaltung werden in den nächsten zwei Jahren entwickelt und konzipiert. Quelle: www.muba.ch

+++ 8. Die drei scheensten Dääg kommen +++
Die Basler Fasnacht (18. bis 20. Februar 2013) dauert zwar nur drei Tage, aber während der übrigen 362 Tage im Jahr bereitet sich die Stadt mit viel Herzblut darauf vor. Der Fasnachtsabend von Basel Tourismus bietet den idealen Rahmen, um sich gebührend auf diesen Anlass einzustimmen. Die «drei scheenste Dääg» (drei schönsten Tage) sind für viele Basler der unbestrittene Höhepunkt des Jahres: Archaisch und bunt, anarchistisch und zugleich streng geordnet – während ihrer berühmten Fasnacht verwandelt sich die Stadt Basel in ein wild-phantastisches Gesamtkunstwerk. Basel Tourismus bietet im Vorfeld dieses Groß-Events zwei öffentliche Führungen an. Auf diesen Rundgängen am 9. und 16. Februar 2013 erfahren Sie alles über die Basler Fasnacht, von ihren Ursprüngen bis zu ihrer heutigen Gestalt. Bei einem Abendessen in einem Cliquenkeller oder einem Basler Zunftrestaurant vermittelt ein Fasnachtsexperte die wichtigsten Hintergründe zur Geschichte der drei schönsten Tage der Baslerinnen und Basler. Abgerundet wird der Abend durch den Auftritt einer traditionellen Basler Fasnachtsclique. Info-Telefon: +41 61 268 68 58. Quelle: www.basel.com

+++ 9. Plattform für zeitgemäßes Azubi-Recruiting startet +++
Die Yousty Media AG (Zürich) startet ihr Angebot für zeitgemäßes Azubi-Recruiting auch in Deutschland. Auf der Social Media-Plattform www.yousty.de finden Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland Informationen über Ausbildungsbetriebe durch besonders glaubwürdige Fürsprecher: Azubis, die schon in den Unternehmen tätig sind. Ausbildungsbetriebe erhalten mit dem Online-Berufsnetzwerk für Jugendliche eine Möglichkeit, auf Augenhöhe mit qualifizierten potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Yousty entstand zunächst in der Schweiz und ist seit 2009 online. Mit Gründung der Yousty Media AG wurde im September 2012 der Eintritt in weitere europäische Märkte vorbereitet. Kernstück der Plattform ist der Auftritt von Azubis aus den Kundenunternehmen von Yousty, die als Botschafter ihres Ausbildungsbetriebs um neue Azubis werben. Zudem betreuen derzeit vier hauptberufliche Community-Manager intensiv die Nutzer der Plattform sowie die mehr als 20.000 Fans der Yousty-Page auf Facebook. Quelle: www.yousty.de

+++ 10. BWL-Institut & Seminar Basel AG zieht um +++
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG zieht um: Ab 7. Februar 2013 ist unser Institut in der Wartenbergstraße 9 in 4052 Basel zu finden. Telefonisch ist das Institut – wie bisher – unter der Nummer +41 (0)61 261 2000 erreichbar, auch die E-Mail info@bwl-institut.ch bleibt unverändert.

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