BWL bringt Dich weiter.

BWL-Institut Basel


Regeln für den Erfolg
Kennen Sie Ihre Zielgruppe!
Wenn Sie Ihren Kunden kennen, werden Sie seine Bedürfnisse besser verstehen. Konzentrieren Sie sich auf eine Zielgruppe mit ähnlichen Bedürfnissen, ähnlichen Zielen und Problemen.


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 86
30.09.2011
Newsletter abmelden

INHALT

1. Studiengebühren als "Werbungskosten" absetzbar
2. Frankenstärke: Politik und Wirtschaft gemeinsam gefordert
3. Generation Praktikum ist out: Berufseinsteig über Zeitarbeit
4. Berufsmesse Zürich - Illustre Bühne der Berufswelt
5. Chinesische Studierende blicken optimistischer in die Zukunft
6. Landschaften von Max Beckmann in Basel
7. Arbeitslosigkeit in Basel bei 3,3 Prozent
8. Kaufmann/-frau im Einzelhandel häufigster Ausbildungsberuf
9. Neue Väter-Studie: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander
10. BWL-Institut: 26. Durchführung der Intensivstudiengänge


+++ 1. Studiengebühren als "Werbungskosten" absetzbar +++
Auszubildende und Studenten können laut eines Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) ab sofort die Kosten ihrer Ausbildung von der Steuer absetzen. Rückwirkend für vier Jahre können die Ausgaben als Werbungskosten angerechnet werden. Der Bundesgerichtshof hat in zwei aktuellen Urteilen entschieden, dass Kosten für die Ausbildung als sogenannte vorweggenommene Werbungskosten für den späteren Beruf bei der Steuer geltend gemacht werden können. Studenten können demnach mit Hilfe von Steuererklärungen einen Bonus für zukünftige Jahre ansparen und damit etwas entspannter ins Berufsleben starten. Bisher war es im Steuerrecht so, dass Studien- und Ausbildungskosten nur als "Sonderausgaben" in einer Höhe von bis zu 4000 Euro pro Jahr abgesetzt werden konnten. Ein Übertrag in spätere Jahre war nicht möglich. Gerade für Studenten, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, war diese Regelung nutzlos (AZ: VI R 38/10 und VI R 7/10). Zwar gilt das Urteil vorerst nur für die beiden konkreten Fälle - mit einem sogenannten Nichtanwendungserlass kann das Bundesfinanzministerium die Auswirkung auch auf die Einzelfälle begrenzen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will aber nach jüngsten Angaben von einem solchen Erlass absehen und plant, das Einkommenssteuergesetz zu ändern. Quelle: www.bundesfinanzhof.de

+++ 2. Frankenstärke: Politik und Wirtschaft gemeinsam gefordert +++
Der Schweizer Wirtschaftsdachverband economiesuisse hat sich besorgt über die starke Aufwertung des Schweizer Franken gezeigt. Investitionen und Arbeitsplätze sind durch die Kumulation des um 30 Prozent gestiegenen Frankenkurses und des sich abzeichnenden Weltwirtschaftsabschwunges bedroht. "Falls es nicht gelingt, den Franken zu schwächen, müssen viele Unternehmen der Maschinenindustrie in einem heißen Herbst dramatische Entscheidungen treffen, die weitreichende Konsequenzen für den Werkplatz Schweiz hätten", sagt Swissmem-Präsident Hans Hess. Wirtschaft und Politik seien gemeinsam gefordert, die Stärken der Schweiz weiter zu verbessern, um die negativen Auswirkungen des überbewerteten Franken teilweise zu kompensieren. Dabei haben die Unternehmen zuerst an Steuer- und Abgabenentlastungen gedacht. Quelle: www.economiesuisse.ch

+++ 3. Generation Praktikum ist out: Berufseinsteig über Zeitarbeit +++
Noch immer bewerten Studenten ein Praktikum als einen guten Einstieg in das Berufsleben. Doch immer mehr Personalverantwortliche sehen genau darin einen Nachteil: "Absolventen mit mehr als drei Praktika gelten als nahezu verbrannt. Zumindest ist der Einstieg deutlich schwerer als nötig", sagt Benjamin Roos, Geschäftsführer von Studitemps. Das Kölner Unternehmen geht mit einem Vermittlungsdienst für Studentenjobs einen anderen Weg, der bei Studenten und Absolventen ebenso gut ankommt wie bei Arbeitgebern. Studenten in Zeitarbeit finden nicht nur ein wirtschaftliches Auskommen, sondern auch einen intensiven Einblick in die Arbeitswelt - und das auf Wunsch ab dem ersten Semester. Das negative Image von Zeitarbeit nehmen die Jobvermittler dabei in Kauf. Mit Studenten in Zeitarbeit können Unternehmen kurzfristig Lastspitzen abdecken oder langfristig motivierte Arbeitskräfte an das Unternehmen binden. Studenten erhalten ein gesichertes und überdurchschnittliches Einkommen und kommen frühzeitig in Kontakt mit namhaften Unternehmen, die sich so bereits frühzeitig gegenüber den High Potentials von morgen positionieren können. Für das Recruiting kann das Kölner Unternehmen auf mehr als 200.000 registrierte Studenten zurückgreifen. Quelle: www.studitemps.de

+++ 4. Berufsmesse Zürich - Illustre Bühne der Berufswelt +++
Auf einer Messe durch die gesamte Berufswelt bummeln? Dies bietet die Berufsmesse Zürich vom 22. bis 26. November 2011 in der Messe Zürich. Organisatoren sind die MCH Messe Zürich und der Kantonale Gewerbeverband Zürich. Ermöglicht wird sie dank der finanziellen Unterstützung der Zürcher Kantonalbank, der Bildungsdirektion des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie. Das Konzept hinter der Berufsmesse Zürich ist unverändert, da es rundum geschätzt wird: Angeboten werden Grundbildung und Weiterbildung, 1:1-Beratung am Messestand und zahlreiche Forumsveranstaltungen. Jeder Besucher legt sich seinen individuellen Messebesuch zurecht. Die Jugendlichen schätzen die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch mit Lernenden mehr über ihre Wunschberufe zu erfahren. Für Lehrpersonen bildet die Berufsmesse Zürich Gelegenheit, sich mit Informationen direkt aus der Arbeitswelt zu versorgen, den Dialog mit Ausbildnern zu pflegen. Erwachsene finden eine Auswahl an Weiterbildungsangeboten, die ihre Karriereplanung unterstützen. Quelle: www.berufsmessezuerich.ch

+++ 5. Chinesische Studierende blicken optimistischer in die Zukunft +++
Chinesische Studierende blicken optimistischer in ihre berufliche Zukunft als die Hochschulabsolventen in Deutschland. Während drei Viertel der chinesischen Studentinnen und Studenten ihre persönlichen Karriereaussichten "sehr" oder "eher zuversichtlich" bewerten, sind die deutschen mit rund 62 Prozent etwas zurückhaltender. Auch bei der Karriereplanung gibt es Unterschiede. Über die Hälfte der chinesischen Befragten versteht unter Karriere den Aufstieg innerhalb eines einzigen Bereichs oder einer einzigen Abteilung. Rund 58 Prozent der deutschen Studierenden dagegen stellen sich Karriere als Aufstieg mit Funktionen in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens vor. Eine "Fachkarriere" als hoch spezialisierter Experte innerhalb einer Abteilung ohne Personalverantwortung strebt knapp ein Drittel der chinesischen, aber nur etwa ein Fünftel der deutschen Hochschulabsolventen an. Das sind einige wesentliche Ergebnisse der repräsentativen "Continental-Studentenumfrage", die 2011 zum ersten Mal in China und zum achten Mal in Deutschland unter angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern durchgeführt wurde. Quelle: www.conti.de

+++ 6. Landschaften von Max Beckmann in Basel +++
Landschaftsbilder von Max Beckmann sind noch bis 20. Januar 2012 unter dem Kuratorium von Bernhard Mendes Bürgi und Nina Peter im Kunstmuseum Basel zu sehen. Max Beckmann (Leipzig 1884 - 1950 New York) ist einer der Titanen der Moderne, dabei verstand er sich selbst als der letzte Alte Meister. Er schloss sich keiner der avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts an, und doch haben die Erfahrungen des Impressionismus, des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit und der abstrakten Kunst in seinem Werk Spuren hinterlassen. Berühmt als Maler der "condition humaine", hat er zugleich wie kaum ein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts das Landschaftsbild auf herausragende und eindringliche Weise erneuert. Die große Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel richtet den Blick auf das Landschaftswerk des Künstlers. Zu sehen sind 70 Gemälde, Meisterwerke wie Der Hafen in Genua aus dem St. Louis Art Museum oder Meeresstrand aus dem Museum Ludwig, Köln, aber auch grandiose Werke aus zahlreichen Privatsammlungen, die teilweise kaum je ausgestellt waren. Quelle: www.kunstmuseumbasel.ch

+++ 7. Arbeitslosigkeit in Basel bei 3,3 Prozent +++
Die Schweizer Wirtschaft hat sich angesichts des schwierigen Wirtschaftsumfeldes gut behauptet. Auch die Arbeitslosenzahlen bleiben stabil: Ende Juli 2011 waren zum Beispiel im Kanton Basel-Stadt 3.199 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, zehn mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,3 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Arbeitslosigkeit sogar um 549 Personen (-14.6 %). Insgesamt zeigen die der Beschäftigung voraus laufenden Indikatoren ein gemischtes Bild, deuten aber mehrheitlich noch auf eine Fortsetzung des Beschäftigungsaufbaus hin. Mit nachlassendem konjunkturellen Rückenwind könnten sich die Aussichten aber wieder etwas eintrüben. Quelle: www.awa.bs.ch

+++ 8. Kaufmann/-frau im Einzelhandel häufigster Ausbildungsberuf +++
Im Jahr 2010 haben insgesamt 559 032 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Dies waren 0,4 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 33 345 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Verkäufer/in, Bürokaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/in sowie Industriekaufmann/-frau. Diese Berufe bilden bereits seit sechs Jahren die Spitzengruppe. Rund ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe in Deutschland. Zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen gibt es Unterschiede bei der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von weiblichen Jugendlichen liegt der Beruf Kauffrau im Einzelhandel auf Rang eins. 8 % der weiblichen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Vertrag begannen im Jahr 2010 eine Ausbildung in diesem Beruf. Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl. Von den Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung konzentrierten sich die meisten auf Berufe in Industrie, Handel und Bankenwesen. Die häufigsten Berufe dieser Personengruppen waren Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Quelle: www.destatis.de

+++ 9. Neue Väter-Studie: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander +++
Immer mehr Männer sind bereit, auch in der Familie Verantwortung zu übernehmen und finden Gefallen am Alltag mit Kindern. Dies zeigen die Ergebnisse der repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von ELTERN (Heft 9/2011) unter 1.003 Vätern zwischen 20 und 55 Jahren. Zwei Drittel der Väter finden, ihr Leben sei durch die Geburt ihres Kindes "glücklicher und erfüllter" geworden. Von den jungen Vätern zwischen 20 und 35 Jahren sagen das sogar 70 Prozent. Allerdings nehmen gerade junge, frischgebackene Väter stressige Seiten wahr: Über ein Viertel sagt, ihre Partnerschaft werde "durch das Kind oder die Kinder belastet". 90 Prozent der befragten Männer sind in Vollzeit beschäftigt. 58 Prozent der angestellt beschäftigten Väter geben dies als ihre Wunschlösung an. 40 Prozent würden lieber in Teilzeit arbeiten, davon allerdings nur ein Drittel weniger als 30 Wochenstunden. Lediglich ein Prozent hätte gern eine Stelle mit weniger als 20 Wochenstunden. Gerade mal fünf Prozent aller Väter arbeiten in Teilzeit. Von den 20- bis 35-jährigen Vätern geben 19 Prozent an, Elternzeit genommen zu haben (überwiegend zwei Monate). Doch schrecken vier von fünf Männern davor zurück, bei ihrem Chef Elternzeit einzureichen. 45 Prozent aller Väter schätzen die Konsequenzen für die Karriere "sehr oder eher negativ" ein. 35 Prozent sagen, die Elternzeit habe darauf keinen Einfluss. Quelle: www.eltern.de/vaeter

+++ 10. BWL-Institut: 26. Durchführung der Intensivstudiengänge +++
In wenigen Tagen - am 15. Oktober 2011 - starten das Intensivstudium zum Dipl.-Betriebsökonom (BI) und das Kompaktstudium zum Dipl.-Finanzökonom (BI) in die nunmehr 26. Runde, das Intensivstudium Immobilenökonomie wird zum 17. Mal durchgeführt. Die berufsbegleitenden Intensivstudiengänge dauern - je nach zeitlichen Möglichkeiten des einzelnen Teilnehmers - bis Mitte des Jahres 2012. Als Teilnehmer sind Sie nach dem Start in der zeitlichen Einteilung volkkommen flexibel.
Wichtiger Hinweis zum Euro: trotz des derzeit schwachen Euro-Kurses im Vergleich zum Schweizer Franken werden unsere Euro-Studiengebühren bis Ende des Jahres 2011 nicht erhöht. Infos und Anmeldung unter: www.bwl-institut.ch

nach oben