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www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 83
03.06.2011
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INHALT

1. Jedes zweite deutsche Unternehmen stellt ein
2. Social Media spielt bei Jobsuche noch untergeordnete Rolle
3. Personenfreizügigkeit stärkt Wirtschaftsstandort Schweiz
4. Deutsche sind Sorgen-Weltmeister
5. Studie zum Verdienst in der Immobilienbranche
6. Immer mehr Seniorinnen und Senioren absolvieren Gaststudium
7. Schweizer Markenunternehmen hadern mit Machtkonzentration
8. Neue Adresse "Technologie Park Basel" für junge Unternehmen
9. Art 42 Basel zeigt Einzelausstellungen junger Künstler
10. Lehrgänge Unternehmensgründung und Marketing starten


+++ 1. Jedes zweite deutsche Unternehmen stellt ein +++
Die deutsche Wirtschaft geht in diesem Jahr vollends auf Wachstumskurs - die Exporte laufen so gut wie nie zuvor und auch die Investitionen kommen aufgrund ausgelasteter Kapazitäten in Fahrt. Der Frühjahrsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2011 um gut 3 ½ Prozent wachsen. Für 2012 ist ein weiteres Plus von deutlich mehr als 2 Prozent zu erwarten. Ähnlich positiv schätzen die vom IW Köln befragten 2.340 Unternehmen in West- und Ostdeutschland die Lage ein. Danach gehen 61 Prozent der Firmen für 2011 von einer höheren Produktion aus als 2010 - nur 9 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Quelle: www.iwkoeln.de

+++ 2. Social Media spielt bei Jobsuche noch untergeordnete Rolle +++
Im Internet werden nicht nur die weitaus meisten freien Stellen ausgeschrieben, über Online-Kanäle - allen voran über Stellenbörsen - werden auch die meisten neuen Mitarbeitenden eingestellt. Social Media nutzen die Unternehmen noch verhalten für die Personalsuche, gerne aber für die Informationsbeschaffung über potenzielle Kandidaten. Diese und andere interessante Erkenntnisse resultieren aus der repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2011 Schweiz", die Monster Schweiz im fünften Jahr in Folge publiziert. Mit 20,7 Prozent fand 2010 noch rund jede fünfte Vakanz den Weg in den klassischen Stellenanzeiger eines Printmediums. 86,8 Prozent aller offenen Stellen schrieben die Unternehmen 2010 auf den eigenen Webseiten und 69,4 Prozent in einer Online-Stellenbörse aus. Mit 25,3 Prozent wurden immer noch mehr offene Stellen über Personalvermittlungen als über Printmedien angeboten. Headhunter wurden mit der Besetzung von 5,8 Prozent der Profile beauftragt, die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV mit 5 Prozent. Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn sowie soziale Netzwerkplattformen wie Facebook oder Twitter spielten mit 2,4 bzw. 2 Prozent für die Rekrutierung noch eine klare Nebenrolle. Quelle: www.monster.ch

+++ 3. Personenfreizügigkeit stärkt Wirtschaftsstandort Schweiz +++
"Die Personenfreizügigkeit darf nicht zum Spielball der Politik werden", sagt Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgerverbandes. Er bedauert es, dass zurzeit fast nur die negativen Begleiterscheinungen thematisiert werden, während der Nutzen kaum zur Sprache kommt. Ohne die Personenfreizügigkeit wäre die Wirtschaft aber nicht, wo sie heute ist. Sie sei ein Gewinn für die Schweiz. Das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) zwischen der Schweiz und der EU ist seit neun Jahren in Kraft. Die Unternehmen haben die erweiterten Möglichkeiten zur Rekrutierung von Fachkräften aus dem EU/EFTA-Raum rege genutzt. Die Öffnung des Arbeitsmarktes habe sowohl die Wirtschaftsentwicklung wie auch das Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren begünstigt und den Standort Schweiz insgesamt gestärkt, so Daum. Negative Auswirkungen der Zuwanderung auf einheimische Arbeitskräfte seien eng begrenzt geblieben, deren Entwicklung werde weiter beobachtet. Quelle: www.arbeitgeberbasel.ch

+++ 4. Deutsche sind Sorgen-Weltmeister +++
Deutschland bleibt die Sorgennation Nummer eins in Europa - so lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie "Challenges of Europe" des GfK-Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach ihren größten Sorgen fragt. Nach wie vor kreisen die Bedenken der Deutschen in erster Linie um das Thema Arbeitslosigkeit, allerdings mit sinkender Tendenz. Dagegen rückt das Thema Inflation im Vergleich zum Vorjahr verstärkt in den Fokus. Auch in Europa liegen die Themen Arbeitslosigkeit sowie Preis- und Kaufkraftentwicklung den Menschen besonders am Herzen, gefolgt von politischer und konjunktureller Stabilität, Kriminalität und Gesundheitswesen. Eine neue Entwicklung ist in Deutschland bei den Themen soziale Sicherung und Bildungspolitik zu verzeichnen - sie sind hierzulande präsenter denn je. Die Deutschen haben die meisten Sorgenfalten in Europa: In der aktuellen Studie des GfK-Vereins gaben 68 Prozent der Deutschen spontan mehr als deri Themen an, über die sie sich Sorgen machen. Im Durchschnitt nannte jeder Bundesbürger 3,7 Probleme, die ihn nachdenklich stimmen. Damit waren die Deutschen besorgter denn je (2010: 3,2 / 2009: 2,8). In Europa liegt der Durchschnitt hier nur bei 2,4 Ängsten pro Person. Dieser Wert ist zwar im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht gestiegen, liegt aber deutlich unter dem Ergebnis für Deutschland. Die sorgenfreieste Nation ist wie im Jahr 2010 Schweden, wo die Menschen im Durchschnitt nur ein Problem nennen können. Quelle: www.gfk-verein.org

+++ 5. Studie zum Verdienst in der Immobilienbranche +++
Die Beratungsunternehmen PersonalMarkt und Baumgartner & Partner führen zusammen mit dem Fachmagazin "Immobilienwirtschaft" aus der Haufe Gruppe wie jedes Jahr eine große Umfrage zur Vergütungssituation in der Immobilienbranche durch. Über den Link immobilienwirtschaft.de/gehalt können Unternehmen und Einzelpersonen ab sofort bis zum 31. August 2011 an der Umfrage teilnehmen und alle relevanten Gehaltsdaten sicher verschlüsselt via Online-Fragebogen melden. Dargestellt wird die Vergütung nach Funktion, Firmengröße, Positionsebene beziehungsweise Personalverantwortung. Neben dem Gesamtgehalt werden das Grundgehalt, die fixen und variablen Anteile der Vergütung sowie sämtliche Nebenleistungen ausgewiesen. Teilnehmende Unternehmen können die Studie zu einem Vorzugspreis erwerben. PersonalMarkt betreibt eine der größten Gehaltsdatenbanken Deutschlands mit über 250.000 Datensätzen und ist führender Anbieter online-basierter Vergütungsvergleiche. Immobilienwirtschaft ist das meistverbreitete und meistverkaufte Fachmagazin für Immobilienprofis im deutschsprachigen Raum. Durch die einzigartige Kombination von Management- und Rechtsthemen erhalten Top-Manager eine sichere Grundlage für ihre Entscheidungen. Quelle: www.personalmarkt.de

+++ 6. Immer mehr Seniorinnen und Senioren absolvieren Gaststudium +++
38.600 Gasthörerinnen und Gasthörer besuchten im Wintersemester 2010/2011 Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gehörten davon 49% oder 18 800 Gaststudierende der "Generation 60 plus" an. Während die Gesamtzahl der Gasthörerinnen und Gasthörer in den letzten zehn Jahren um 1% gesunken ist, hat die Zahl der über 60-jährigen Gaststudierenden um 25 % zugenommen. Das Durchschnittsalter der Gasthörerinnen und Gasthörer ist seit dem Wintersemester 2000/2001 von 49 auf 52 Jahre gestiegen. Fast die Hälfte (18.400) der Gaststudierenden waren Frauen. Mit 4.900 Gasthörerinnen und -hörern war Geschichte das beliebteste Studienfach, gefolgt von Wirtschaftswissenschaften (4.500) und Philosophie (3.600). Gasthörerinnen und -hörer können auch ohne formale Hochschulreife an einzelnen Kursen und Lehrveranstaltungen der Hochschulen teilnehmen. Zwar ist keine Abschlussprüfung möglich, dennoch gestattet das Gaststudium wissenschaftliche Weiterbildung und ist damit ein wichtiges Element im Kontext des "lebenslangen Lernens". Ordentlich immatrikuliert waren im Wintersemester 2010/2011 insgesamt 2,21 Millionen Studierende. Quelle: www.destatis.de

+++ 7. Schweizer Markenunternehmen hadern mit Machtkonzentration +++
Der Nettoumsatz aller 100 Mitgliedsunternehmen des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca erreichte im Jahr 2010 rund 13,5 Milliarden Franken. Dies gab die Organisation im Rahmen ihrer 82. Mitgliederversammlung am "Tag der Marke" in Zürich bekannt. Sorgenfalten bereitet die hohe Machtkonzentration im Schweizer Detailhandel. Direktorin Anastasia Li-Treyer wartete mit erfreulichen Nachrichten auf: Sieben namhafte Unternehmen schlossen sich letztes Jahr dem Schweizerischen Markenartikelverband Promarca an, der nun die Interessen von 100 Mitgliedern vertritt. Diese 100 Firmen erwirtschafteten 2010 einen Nettoerlös von 13,5 Milliarden Franken, beschäftigen 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, führen 1964 aktive Marken, investieren jährlich knapp 1 Milliarde Franken in Marketing & Sales sowie 1 % des Umsatzes in Social Sponsoring. Ein Kernproblem für Schweizer Markenunternehmen ist laut der aktuellen Umfrage "Promarca Barometer 2011" nämlich die Konzentration im Schweizer Detailhandel: 64 % der CEOs bezeichnen das Duopol Migros und Coop als größte Herausforderung in ihrem Unternehmensumfeld. Quelle: www.markenunternehmen.ch

+++ 8. Neue Adresse "Technologie Park Basel" für junge Unternehmen+++
Ab Juni 2011 bietet der Technologie Park Basel jungen, innovativen Unternehmen auf rund 1.400 qm Büros und fertig eingerichtete Labors. Jungunternehmen haben hier die Möglichkeit, unter einem Dach mit anderen Unternehmen zu arbeiten, zu forschen und Ideen auszutauschen. Infrastruktur, Räumlichkeiten sowie weitere Dienstleistungen werden von den eingemieteten Unternehmen gemeinsam genutzt. Mit dem Technologie Park Basel und dem seit einem Jahr aktiven Basel Inkubator verfügt Basel-Stadt nun erstmals über eine geeignete Infrastruktur für junge Hochtechnologieunternehmen. Die Region Basel gilt aufgrund sehr guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und der Konzentration von Unternehmen in den Life Sciences und der Chemie als einer der attraktivsten Standorte für Technologieunternehmen weltweit. Die Förderung erfolgt einerseits über regionale Netzwerke und Dienstleistungen im Rahmen des Programms i-net BASEL, andererseits durch den Ausbau lokaler Infrastruktur. Der neu eröffnete Technologie Park Basel ist ein wesentlicher Baustein dieser Förderung. Quelle: www.wsu.bs.ch

+++ 9. Art 42 Basel zeigt Einzelausstellungen junger Künstler +++
Die weltweit wichtigste Kunstmesse Art 42 Basel findet vom 15. bis 19. Juni 2011 statt. Die über 300 ausstellenden Galerien aus 35 Ländern in allen Kontinenten zeigen Werke von über 2.500 Künstlerinnen und Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Zudem präsentieren die Aussteller über 50 großformatige Arbeiten in der Art Unlimited Ausstellungshalle. Der Art Statements Sektor umfasst 27 Einzelausstellungen junger Künstlerinnen und Künstler, die vom Art Basel Committee unter mehr als 300 Bewerbungen aus 14 Ländern ermittelt wurden. Quelle: www.artbasel.com

+++ 10. Lehrgänge Unternehmensgründung und Marketing sowie Immobilienmarketing starten +++
Die berufsbegleitenden Fernstudiengänge "Unternehmensgründung" und "Marketing" sowie neu "Immobilienmarketing" starten am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel zum 15. Juni 2011. Der Zertifikatslehrgang "Unternehmensgründung" vermittelt die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Am Ende des Lehrgangs soll der Teilnehmer in der Lage sein, eine Gründung konkret umzusetzen. Der theoretische Teil des Lehrgangs dauert sechs Monate sowie weitere sechs Monate für die Erstellung eines Business-Plans. Der Lehrgang Marketing ergänzt allgemeine betriebswirtschaftliche Aus- und Weiterbildungsprogramme und richtet sich an Teilnehmer, die ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse in sechs Monaten berufsbegleitend gezielt im Bereich Marketing vertiefen möchten. Information: www.bwl-institut.ch

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