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BWL-Institut Basel


Rules for Success
guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 82
04.05.2011
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INHALT

1. Social Media gewinnt für Technologie-Unternehmen an Bedeutung
2. Bauindustrie sieht Arbeitnehmerfreizügigkeit gelassen
3. Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt entwickelt sich weiter stabil
4. Handelskammer: Naturwissenschaft und Technik in Schulen fördern
5. Die Angebotsmieten in der Schweiz steigen weiter
6. Fachkräftemangel spitzt sich in der Schweiz zu
7. Familienzeit für Väter gilt nicht als Karriere-Knick
8. Für Akademikerinnen geht die Karriere den Kindern vor
9. Schweiz feiert "Entjungferung" der Jungfrau vor 200 Jahren
10. Neuer Fernlehrgang: "Immobilienmarketing" berufsbegleitend studieren



+++ 1. Social Media gewinnt für Technologie-Unternehmen an Bedeutung +++
Social Media nimmt in der Kommunikation eine zunehmend wichtige Rolle ein: Laut der aktuellen Umfrage des PR Netzwerkes Eurocom Worldwide sollen 2011 die Budgets für Social Media bei 38 % der Unternehmen ansteigen. Aber auch die wachsende Präsenz von Unternehmen mit eigenen Profilen auf Facebook (51 %) spiegelt die gestiegene Bedeutung wider. Eurocom Worldwide hat über 650 Führungskräfte in Technologie-Unternehmen nach ihrer Einschätzung zu Themen wie soziale Netzwerke, Unternehmensblogs, Recruitment im Social Web sowie zum Einsatz und zur Bedeutung von Social Media befragt. Trotz des Bedeutungszuwachses sehen 54 % der Unternehmen klassische Public Relations nach wie vor als die effizienteste Kommunikationsdisziplin an - vor Internet Marketing (50 %) und Social Media (35 %). Das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk ist sowohl bei Unternehmen (51 %) als auch bei den Befragten selbst (74 %) Facebook. Im Vorjahr hatten nur 34,7 % der Unternehmen ein eigenes Facebook-Profil. Auf Twitter sind darüber hinaus 46 % der Unternehmen mit einem eigenen Account aktiv, gefolgt von LinkedIn (43 %) und YouTube mit 36 %. Durch die zunehmend gemischte Nutzung der Social Media Kanäle - privat und geschäftlich - wird das Web 2.0 auch für Personaler immer interessanter. Bereits 38 % der Technologie-Unternehmen sehen sich die Social Media Profile von potenziellen Mitarbeitern an. Quelle: www.eurocompr.com

+++ 2. Bauindustrie sieht Arbeitnehmerfreizügigkeit gelassen +++
Die deutsche Bauindustrie rechnet nicht mit größeren Verwerfungen, wenn der deutsche Bauarbeitsmarkt zum 1. Mai 2011 für Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern geöffnet wird. Diese Auffassung vertritt der Bauindustrie-Hauptgeschäftsführer Michael Knipper. Allenfalls in den Grenzregionen zu Polen könne es vorübergehend zu Problemen kommen. Durch die allgemeinverbindlich erklärten tariflichen Mindestlöhne sei jedoch sichergestellt, dass es nicht zu Lohndumping und damit zu ruinösen Wettbewerbsverhältnissen auf dem deutschen Baumarkt kommen werde. Knipper: "Einmal mehr zeigt sich, wie wertvoll tarifliche Mindestlöhne für geordnete Wettbewerbsverhältnisse sind." Ob tatsächlich jährlich zwischen 100.000 bis 200.000 Arbeitnehmer aus den neuen EU-Mitgliedstaaten auf den deutschen Bauarbeitsmarkt strömen, wie dies einige Institute voraussagen, ist für Knipper fraglich. Dagegen spreche vor allem, dass MOE-Bauunternehmen schon in den vergangenen Jahren ihre Arbeitskräfte im Rahmen von Werkarbeitnehmerkontingenten auf dem deutschen Baumarkt hätten einsetzen können, diese Möglichkeit aber nicht genutzt hätten. Darüber hinaus seien viele MOE-Länder inzwischen selbst dringend auf Baufachkräfte angewiesen; schließlich seien die MOE-Bauwirtschaften (vor allem Polen) "vergleichsweise gut durch die Weltwirtschaftskrise gekommen". Quelle: www.bauindustrie.de

+++ 3. Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt entwickelt sich weiter stabil +++
Mit dem konjunkturellen Aufschwung hat sich auch die stabile, positive Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland fortgesetzt. "Die Arbeitslosigkeit im April geht weiter zurück. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben saisonbereinigt kräftig zugenommen und auch die Arbeitskräftenachfrage ist erneut gestiegen", sagte Bundesagentur-für-Arbeit (BA)-Chef Frank-J. Weise. Der Arbeitsmarkt profitiert vom stabilen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit ist im April im Zuge der Frühjahrsbelebung um 132.000 auf 3.078.000 gesunken. Der Rückgang war schwächer als im vergangenen Jahr. Das erklärt sich zum Teil damit, dass in diesem Jahr die Osterfeiertage nach dem Zähltag lagen und dauerhafte Einstellungen oft erst nach den Ferien erfolgen. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den April ein Minus von 37.000. Die Entlastung durch Arbeitsgelegenheiten hat von März auf April weiter abgenommen; die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die Veränderungen in der entlastenden Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt, ist deshalb saisonbereinigt stärker als die Arbeitslosigkeit gesunken, und zwar um 51.000. Quelle: www.arbeitsagentur.de

+++4. Handelskammer: Naturwissenschaft und Technik in Schulen fördern +++
Die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer in den Schulen zu fördern, sieht die Handelskammer beider Basel als Investition in die Wirtschaft. "Innovation braucht Talente und Experten", sagt Matthias Baltisberger, Basler-Standort-Leiter von Roche und Vorstandsmitglied der Handelskammer. Es mangele in der Schweiz gerade in den für den Pharma-Bereich wichtigen Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik an Nachwuchs und Spezialisten. "Die MINT-Fächer müssen in der Volksschule als Pflichtfächer gestärkt werden", so Baltisberger. "Zusätzliche Angebote als Wahlpflichtfächer genügen diesem Anliegen nicht, da diese abgewählt werden können. Bei der Aufnahmeprüfung für unsere angehenden Lehrlinge zeigt sich oft schnell, wie es um ihr Wissen im Bereich der MINT-Fächer steht." Quelle: www.hkbb.ch

+++ 5. Die Angebotsmieten in der Schweiz steigen weiter +++
Die Schweizer Angebotsmieten haben im März 2011 einen Anstieg von plus 0,3 Prozent auf 117,8 Indexpunkte verzeichnet. Im Vergleich zum März 2010 resultiert ein Anstieg von plus 1,2 Prozent. In der Region Basel steigen die Mieten im März 2011 um plus 0,6 Prozent (Indexstand 111,4 Punkte), in der Region Zürich plus 0,5 Prozent (Indexstand 116,6 Punkte). In der Region Bern ist erstmals seit September 2010 ein Rückgang von minus 0,3 Prozent (Indexstand 120,8 Punkte) zu verzeichnen. Im 1. Quartal 2011 nehmen die Angebotsmieten mit plus 3,0 Prozent am deutlichsten in der Region Tessin zu (Indexstand 118,8 Punkte). In der Zentral- und Ostschweiz steigen die Mieten um 1,5 Prozent (Indexstand 121,2 Punkte) und um plus 1,1 Prozent (Indexstand 114,8 Punkte). Die Mieten in der Region Arc Lémanique verzeichnen mit plus 0,6 Prozent (Indexstand 128,1 Punkte) die geringste Preiserhöhung. Quelle: www.homegate.ch/mietindex

+++ 6. Fachkräftemangel spitzt sich in der Schweiz zu +++
Die Auftragsbücher sind voll, die Schweizer Wirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft, neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Aber stehen auch genug Arbeitskräfte zur Verfügung, um die viel versprechenden Wachstumschancen zu nutzen? Der aktuelle Mangel an geeigneten Kandidaten gibt eher Anlass zur Besorgnis. Denn 42,4 Prozent aller freien Stellen halten die Schweizer Unternehmen für nicht oder nur schwierig zu besetzen. Immer öfter bleibt deshalb nur der Blick über die Landesgrenzen, so das Ergebnis der Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2011 Schweiz" des Karriereportals Monster.ch. Ein längst identifizierter Trend bereitet immer noch Kopfzerbrechen. Der Fachkräftemangel hat sich 2010 drastisch verschärft und scheint sich in absehbarer Zukunft auch nicht abzuschwächen. Mittlerweile 37,5 Prozent der offenen Stellen - 8,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr - werden von den Teilnehmern der Studie als schwierig zu besetzen eingestuft. 4,9 Prozent werden gar als nicht besetzbar bewertet. Auch die Einschätzung der Zukunft bestätigt den langfristigen Trend. Die Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass im Jahr 2015 bereits 46,3 Prozent der offenen Stellen nicht oder nur mit Schwierigkeiten zu besetzen sein werden. Quelle: www.monster.ch

+++ 7. Familienzeit für Väter gilt nicht als Karriere-Knick +++
Frauen sehen ein reduziertes Arbeitspensum zugunsten des Kindes deutlich weniger als Berufsrisiko an wie Männer, wie eine repräsentative Umfrage für Magazin Reader's Digest ergab. Riskiert ein Schweizer seine berufliche Karriere, wenn er zugunsten seines Kindes das Arbeitspensum reduziert? Mit 52,6 Prozent glaubt mehr als die Hälfte der Befragten nicht, dass eine Auszeit für die Familie das berufliche Weiterkommen gefährde. 41,8 Prozent haben diese Befürchtung schon. Beträchtlich fallen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern aus: Während 46,4 Prozent der befragten Männer die Baby-Pause als ein berufliches Risiko einschätzen, sind nur 37,3 Prozent der befragten Frauen dieser Ansicht. Vielmehr sind 57,1 Prozent der Frauen der Überzeugung, die Entscheidung, für den Nachwuchs da zu sein, stelle keine Gefahr für die Karriere des Mannes dar; bei den Herren glauben das zumindest 48 Prozent. Betrachtet man die Ergebnisse nach Wirtschaftsregionen, fällt auf, dass besonders die Befragten aus der Alpen-/Voralpen-Region ihren Beruf mit 61,7 Prozent für vereinbar mit einer familiären Auszeit halten. Negative Auswirkungen befürchten mit 43,3 Prozent mehrheitlich Personen aus dem westlichen Mittelland. Quelle: www.readersdigest.ch

+++ 8. Für Akademikerinnen geht die Karriere den Kindern vor +++
Der mangelnde Babyboom hat nach einer Singlestudie von ElitePartner im deutschsprachigen Raum einen wichtigen Grund: Besonders gebildete Frauen legen mehr Wert auf den Beruf. 27 Prozent der kinderlosen Akademikerinnen zwischen 30 und 44 Jahren geben an, dass ihnen die Karriere aktuell wichtiger ist als Kinder. Häufig werden unzureichende Betreuungsmöglichkeiten als Grund für ausbleibenden Nachwuchs diskutiert. Doch nur elf Prozent der Paare geben dies als Ursache an. Und nur neun Prozent der liierten Frauen bekommen aus Sorge um den Arbeitsplatz kein Kind. Familiengründung ist kein weibliches Lebensziel mehr: "Die Ergebnisse spiegeln die Früchte der Emanzipation: Frauen leben stärker bedürfnisorientiert, fokussieren ihre Individualisierung und sehen ihr Lebensziel nicht mehr vorrangig in Ehe und Familiengründung", konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.ch. "Immer mehr Frauen entscheiden sich bewusst für ihre Karriere und finden in einem Leben ohne Kinder ihre persönliche Erfüllung. Daneben gibt es eine wachsende Zahl unfreiwillig Kinderloser." Quelle: www.elitepartner.ch

+++ 9. Schweiz feiert "Entjungferung" der Jungfrau vor 200 Jahren +++
Am 3. August 1811 wurde mit der Erstbesteigung der Jungfrau als erstem Viertausender in der Schweiz Geschichte geschrieben. Das 200-Jahre-Jubiläum der Erstbesteigung wird im Lauterbrunnental in der Jubiläumswoche vom 30. Juli bis 7. August 2011 mit vielen Veranstaltungen gefeiert. Für viel Aufsehen sorgte 100 Jahre nach der Erstbesteigung der Jungfrau das Jahrhundertbauwerk des Industriellen Adolf Guyer-Zeller. Am 1. August des Jahres 1912 wurde die Jungfraubahn bis zur Station Jungfraujoch in 3454 Metern Höhe eröffnet. Im Jahr 2012 wird der 100. Geburtstag der Jungfraubahnen mit vielen Feierlichkeiten begangen. Schon jetzt im Jahr 2011 veranstalten die Jungfraubahnen vom 1. bis 7. Oktober 2011 anlässlich des Jubiläums eine Nationenwoche speziell für Deutsche. Detaillierte Infos rund um die Erstbesteigung der Jungfrau gibt es unter www.jungfrau4000plus.ch, zur Nationenwoche und zum 100-Jahre-Jubiläum der Jungfraubahnen unter www.jungfrau.ch/national. Quelle: www.myswitzerland.com

+++ 10. Neuer Fernlehrgang: "Immobilienmarketing" berufsbegleitend studieren +++
Immobilien erfolgreich vermarkten, will gelernt sein: Einen neuen Fernlehrgang zum/zur Zertifizierten Immobilien-Marketingfachmann/-frau (BI) hat das Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel aufgelegt. Der sechsmonatige berufsbegleitende Kurs startet am 15. Juni 2011. "Der Fernlehrgang vermittelt fundiertes, praxisorientiertes Marketing-Wissen für die Immobilienbranche", sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma. Plausibel erläuterte Standortvorteile, käufergerechte Aufbereitung, vertrauensbildende Sprache, Gestaltung und Anreicherung eines Immobilienobjekts sind wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg am Immobilienmarkt. "Aktives und intelligentes Verkaufen sichert am Immobilienmarkt den Erfolg. Mit dem fundierten Marketing-Wissen steigen die Job- und Karrierechancen in der Immobilienwirtschaft", so der Studienleiter. Der Fernlehrgang ist speziell auf die hohe zeitliche Flexibilität der teilnehmenden Fach- und Führungskräfte aus den Kern- und Randbereichen der Immobilienwirtschaft abgestellt. In den sechs Modulen werden die Themen "Einführung ins Immobilienarketing", "Marktforschung", "Immobilien-Werbung", "Public Relations", "Event Marketing" und "Internet Marketing" behandelt. In den Fallstudien werden konkrete Fragestellungen praxisbezogen durchgespielt. Quelle: www.bwl-institut.ch

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