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Eine Kernkompetenz unterscheidet Ihr Unternehmen von den Wettbewerbern. Kernkompetenzen werden durch Überzeugung, Einsatz und Besessenheit aufgebaut. Es ist entscheidend, die eigenen Kernkompetenzen zu kennen und auf ihnen die Unternehmensstrategie aufzubauen.


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Ausgabe Nr. 72
03.05.2010
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INHALT

Inhalt:
1. Aschewolke: Alternativen für Geschäftsreisende
2. Als Freiberufler erfolgreich durchs erste Jahr
3. Fachkräftemangel in der Schweiz weiter hoch
4. Personalentscheider achten auf den guten Ruf
5. Unternehmensinsolvenzen steigen 2010 moderat
6. Recruiting-Aktivitäten nehmen wieder zu
7. Reisebudgets durch digitale Kooperation senken
8. Betriebsräte bringen auch dem Unternehmen Vorteile
9. Social-Media-Vertrieb kommt zu kurz
10. Basel präsentiert sich an der World Expo in Schanghai


+++ 1. Aschewolke: Alternativen für Geschäftsreisende +++
Europas Geschäftsreisende haben sich aufgrund der Luftraumsperrungen nach Alternativen zum Flugzeug umschauen müssen. Dabei sind sie in erster Linie auf die Bahn und Mietwagen ausgewichen. Die Zahl der gebuchten Bahntickets lag an allen Tagen der Aschewolke konstant um ein Drittel höher als normal. Mietwagen wurden um 17 Prozent häufiger gebucht. Gleichzeitig stieg die Zahl der Hotelübernachtungen um 19 Prozent. Für Restaurantbesuche gaben Geschäftsreisende in der Krisenwoche 15 Prozent mehr aus. Dies ist das Ergebnis des jüngsten AirPlus Business Travel Index, den der führende internationale Anbieter von Lösungen für das Geschäftsreise-Management auf Basis der aktuellen Geschäftsreisezahlen in Europa erhoben hat. Quelle: www.airplus.com

+++ 2. Als Freiberufler erfolgreich durchs erste Jahr +++
Endlich sein eigener Chef sein - wer hat noch nicht davon geträumt? Arbeitslosigkeit oder Unzufriedenheit im Job, der Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles kann zur Entscheidung führen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. "Aber man sollte auch nie die Nachteile der Freiberuflichkeit außer Acht lassen", warnt Claudia Wanzke. "Viele Freelancer sitzen allein im Home-Office, hängen von wenigen Auftraggebern ab oder scheitern an bürokratischen Fußangeln." In ihrem neuen Beck kompakt-Ratgeber "Starthilfe für Freiberufler" (Verlag C.H.Beck) zeigt die Journalistin Claudia Wanzke, wie Selbstständige erfolgreich das erste Jahr meistern.
Großen Kummer bereitet vielen Freiberuflern das Einzelkämpferdasein. "In zahlreichen Städten organisieren sich Freiberufler in Bürogemeinschaften, sogenannten Coworking Offices", erklärt Claudia Wanzke. "Der Einzelne kann sich dort fest einmieten oder einen Schreibtisch für Stunden oder Tage nutzen". Das stärkt die sozialen Kontakte und spart Geld.
Claudia Wanzke, Starthilfe für Freiberufler, Beck kompakt, 128 Seiten, EUR 6,80, ISBN: 978-3-406-60267-2, www.beck-shop.de/30791. Quelle: www.beck.de

+++ 3. Fachkräftemangel in der Schweiz weiter hoch +++
Der Fachkräftemangel bleibt in der Schweiz auf unverändert hohem Niveau, unabhängig vom Konjunkturabschwung der jüngeren Vergangenheit. Nahezu drei von zehn Vakanzen bewerten die an der Studie teilnehmenden Unternehmen als schwierig oder gar nicht zu besetzen. Der Knappheit an bestimmten Qualifikationen begegnen die Schweizer Personalverantwortlichen mit innovativen Konzepten und mit der Personalsuche jenseits der Grenzen. Dieses Ergebnis resultiert aus der repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2010 Schweiz", die Monster Schweiz zum vierten Mal in Folge publiziert. Innert nützlicher Frist geeignete Kandidaten zu finden, scheint nicht einfacher geworden zu sein. Mittlerweile 29 Prozent der offenen Vakanzen - 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr - werden von den Teilnehmern der Studie als schwierig zu besetzen eingestuft. 3,7 Prozent werden gar als nicht besetzbar bewertet. Zwar teilen 35,4 Prozent der Studienteilnehmer die Meinung, dass es infolge der aktuellen Wirtschaftslage derzeit einfacher ist, qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Mit 47,7 Prozent erwartet jedoch der grösste Anteil davon keine Besserung, und 16,9 Prozent vertreten die Ansicht, dass es trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen derzeit schwerer ist, geeignete Kandidaten zu finden als in der Vergangenheit. Quelle: www.monster.ch

+++ 4. Personalentscheider achten auf den guten Ruf +++
Schlechter Ruf im Netz lässt die Karriere-Chancen sinken: Die aktuelle Datenschutzstudie von Microsoft zeigt, dass 20 Prozent mehr Personaler die Online-Reputation checken als Bewerber darauf achten. Über 70 Prozent der deutschen Personaler betonen die Bedeutung eines positiven Online-Profils, aber weniger als die Hälfte der Internetnutzer achten auf ihren Ruf im Netz. Interessanterweise gibt ein großer Teil der Personaler zudem an, im Web nach Informationen über Bewerber zu suchen, obwohl dies kein Teil des offiziellen Bewerbungsprozesses des Unternehmens ist. Die Personensuche Yasni bietet mit ihrem neuen, kostenlosen Exposé unter www.yasni.de/expose ab sofort die Möglichkeit, die eigene Person mitsamt ihrer Fähigkeiten besser zu präsentieren und die Auffindbarkeit im Netz für Personaler zu steigern. Um die Sichtbarkeit zusätzlich zu erhöhen, kann das Exposé für bestimmte Suchbegriffe optimiert werden. Quelle: www.yasni.de

+++ 5. Unternehmensinsolvenzen steigen 2010 moderat +++
Im Jahr 2010 werden Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um rund 5 Prozent von 32.700 im Vorjahr auf 34.400 Fälle zunehmen, erwartet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem jüngsten Konjunkturbericht. Obgleich sich die wirtschaftliche Erholung fortsetze, bleibe die Ertragslage und die Eigenkapitalausstattung vieler Unternehmen angespannt. "Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen fällt damit geringer aus als ursprünglich allgemein erwartet wurde, liegt aber weiterhin auf hohem Niveau. Der gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Erholungspfad ist nicht vor Rückschlägen gefeit und die Gefahr einer Stagnation noch nicht gebannt. Für eine Entwarnung ist es daher noch zu früh. Im kommenden Jahr 2011 dürften die Firmenpleiten aber auf 32.800 zurückgehen, weil sich dann die wirtschaftliche Lage der Unternehmen wieder gefestigt haben dürfte", so BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Quelle: www.bvr.de

+++ 6. Recruiting-Aktivitäten nehmen wieder zu +++
Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle spricht bei der Vorstellung seiner Frühjahrsprojektion in Berlin sogar von einem "kleinen Jobwunder" und einer "erfreulichen Belebung". Einen verhalten positiven Trend bei den Recruiting-Aktivitäten bestätigt auch die aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern der Online-Stellenbörse JobStairs, zu der derzeit 50 der größten und attraktivsten deutschen Unternehmen gehören. Ein großer Teil der befragten Unternehmen rechnet damit, dass Stellenangebote für Absolventen, Young Professionals sowie Professionals wieder leicht zunehmen werden, zumindest aber konstant bleiben. Besonders erfreulich: Neue Stellenausschreibungen gibt es dabei nicht nur für Absolventen und Young Professionals, sondern vermehrt auch wieder für Jobsuchende mit mehrjähriger Berufserfahrung. "Wir spüren, dass Bewegung in diesen Markt kommt", bestätigt Thomas Knauer, Recruiter bei der HypoVereinsbank/UniCredit Group. Allerdings werde der Anteil der Stellenausschreibungen für Absolventen vermutlich stärker steigen als für Berufserfahrene. Ähnlich vorsichtig mit einer Prognose ist auch Christina Kremer, Projektleiterin Hochschulmarketing, Peek und Cloppenburg: "Die Gesamtsumme der ausgeschriebenen Stellen wird nach meiner Einschätzung leicht ansteigen, das Verhältnis aber konstant bleiben." Quelle: www.jobstairs.de

+++ 7. Reisebudgets durch digitale Kooperation senken +++
Deutsche Unternehmen geben im Jahr insgesamt 25 Milliarden Euro für Dienstreisen aus. Mindestens jede Vierte ließe sich durch Videokonferenzen und internetbasierte, standortübergreifende Zusammenarbeit ersetzen. Allein bis 2015 beträgt das Sparpotenzial damit rund 30 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer Markteinschätzung der Hamburger Unternehmensberatung Putz & Partner. Die Potenziale von separaten Videokonferenzräumen und einer webbasierten Zusammenarbeit der Mitarbeiter schöpfen bisher nur circa 30 Prozent der Unternehmen vollständig aus. Doch der Markt verändert sich. Ein fortgeschrittener Reifegrad der Technologie, die gestiegene Verfügbarkeit von Bandbreiten, deutlich gesunkene Preise sowie der gestiegene Kostendruck auf die Reisebudgets führen insgesamt dazu, dass der Markt für entsprechende Systeme in den kommenden Jahren signifikant wachsen wird. Der gezielte Einsatz moderner Collaboration-Tools ermöglicht neben der Kostenersparnis wichtige Beiträge zum Klimaschutz. Wenn zum Beispiel vier Mitarbeiter in Hamburg auf die Dienstreise nach München verzichten und stattdessen eine Videokonferenz nutzen, vermeiden sie den Ausstoß von knapp 800 Kilogramm Kohlendioxid. Daneben sparen sie dem Unternehmen nicht nur die Reisekosten, sondern auch etwa 20 Personenstunden Reisezeit, die zum Großteil nicht effektiv zur Arbeit genutzt werden können, trotz gestiegener Produktivität durch mobile Endgeräte. Somit erhöht die gezielte und umfangreichere Nutzung neuer webbasierter Formen der Zusammenarbeit auch die Produktivität eines Unternehmens. Quelle: www.faktenkontor.de

+++ 8. Betriebsräte bringen auch dem Unternehmen Vorteile +++
Betriebsräte nützen vielfach nicht nur den Beschäftigten, sondern auch der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen. Denn Betriebe mit Betriebsrat sind oft produktiver und innovativer, haben eine geringere Fluktuation und eine familienfreundlichere Personalpolitik. Zu diesem Ergebnis kommen neuere empirische Untersuchungen zu den wirtschaftlichen Konsequenzen der Mitbestimmung. Prof. Dr. Uwe Jirjahn, Arbeitsmarktökonom an der Universität Trier, hat in einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekt den aktuellen Forschungsstand ausgewertet. Sein zentrales Fazit: Auch wenn verschiedene Studien nicht immer zu völlig einheitlichen Ergebnissen kommen, zeigt sich insgesamt ein positives Bild der Effekte betrieblicher Mitbestimmung. Dabei hängen die Wirkungen aber auch von den jeweiligen betrieblichen Rahmenbedingungen ab. Die Erklärung: Betriebsräte können für ein vertrauensvolles Verhältnis von Belegschaft und Management sorgen. So kann die Personalpolitik besser auf die Wünsche der Beschäftigten eingehen. Steht eine Flexibilisierung oder betriebliche Umstrukturierung an, bildet der Betriebsrat einen Puffer zwischen Arbeitnehmern und Geschäftsführung. Quelle: www.boeckler.de/320_104461.html

+++ 9. Social-Media-Vertrieb kommt zu kurz ++
40 Prozent der Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen bemängeln Defizite bei der Umsetzung neuer Vertriebstrends - beispielsweise Web-2.0-Tools wie Blogs und soziale Onlinenetzwerke. Um den Onlinevertrieb weiter in Richtung Social-Media-Vertrieb auszubauen, sind weitere Investitionen in die Kundenkommunikation im Internet geplant. Zu diesem Ergebnis kommt die "Potenzialanalyse Vertriebsmanagement" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. Die Nutzerzahlen im Social Web steigen rasant. Die größten Communitys haben mittlerweile mehr Mitglieder als viele Nationalstaaten. Speziell junge Menschen stillen ihren Kommunikationsbedarf vorrangig über Facebook und Co. Daher stellen immer mehr Unternehmen ihren bisherigen Internetvertrieb auf den Prüfstand. Die Entscheider kommen zu dem Ergebnis, dass die Einbeziehung von Social Media in den Vertrieb ein Erfolgsfaktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ist. Quelle: www.steria-mummert.de

+++ 10. Basel präsentiert sich an der World Expo in Schanghai +++
Die World Expo 2010 in Schanghai, welche am 1. Mai ihre Tore öffnet, stellt für Basel eine einmalige Chance dar, die seit 2007 bestehende Städtepartnerschaft mit Schanghai weiter zu festigen und sich einem interessanten Zielmarkt zu präsentieren. Dank der Mitwirkung zahlreicher Basler Akteure und Partnerorganisationen konnte ein attraktives, vielfältiges Programm zusammengestellt werden. Die bisher größte Weltausstellung, zu welcher über 70 Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet werden, widmet sich von Anfang Mai bis Ende Oktober dem Thema urbane Lebensqualität. Erstmals können sich an einer Weltausstellung auch Städte vorstellen. Diese Chance lässt sich Basel nicht entgehen: Zusammen mit Genf und Zürich zeigt Basel in der chinesischen Metropole unter dem Motto "Better Water - Best Urban Life", wie mit einem nachhaltigen Wassermanagement die Wasser- und Lebensqualität einer Stadt gesteigert werden kann. Quelle: www.basel.ch

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