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Ausgabe Nr. 66
06.10.2009
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INHALT

Inhalt:
1. Schweizer Unternehmen befassen sich wenig mit der Zukunft
2. Ingenieurinnen sind noch immer unterrepräsentiert
3. Stellenbewerber verändern für den Job ihr Aussehen
4. Unternehmen sind beim Firmenwagen noch großzügig
5. stellenanzeigen.de twittert Jobs und News
6. Feierabend mit den Kollegen verbringen
7. IT-Stellen 2009: Ohne Praxiserfahrung wird es schwer
8. Europäer verzichten auf Urlaubsreise
9. Basel und Van Gogh waren eine erfolgreiche Verbindung
10. BWL-Institut / 22. Durchführung Intensivstudiengänge


+++ 1. Schweizer Unternehmen befassen sich wenig mit der Zukunft +++
Kleine und mittelständische Schweizer Unternehmen schauen durchschnittlich bis zu sechs Jahre in die Zukunft. Die Mehrheit der knapp 150 kleinen und mittleren Unternehmen, die am Future Readiness Index 2009, einer Online-Studie der European Futurists Conference Lucerne und des KMU-Portals des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO teilgenommen haben, formuliert wohl Zukunftsstrategien, aber ohne sich fundiert mit Trends und Entwicklungen befasst zu haben. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bewegen sich in einem schnell wechselnden Umfeld. Dreiviertel der Unternehmen rechnen damit, dass neue Produkte oder Dienstleistungen ihrer Mitbewerber den Markt innerhalb nur eines Jahres verändern. Für diese kurzfristige Veränderung sind aber nur zwei von drei Unternehmen wirklich gewappnet. Die Ergebnisse der Studie werden an der 5th European Futurists Conference Lucerne am 15. Oktober 2009 im KKL Luzern vorgestellt. Quelle: www.european-futurists.org

+++ 2. Ingenieurinnen sind noch immer unterrepräsentiert +++
Nur sieben Prozent der Ingenieurinnen sind der Meinung, dass sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen. Dies zeigt eine aktuelle VDI-Umfrage unter 500 Ingenieurinnen. "Wir müssen Frauen aktiv darin unterstützen, sich in dieser männerdominierten Branche durchzusetzen. Noch immer treffen Frauen bereits bei der Entscheidung für einen technischen Beruf auf Vorurteile und Widerstände", sagte Michael Dick, Mitglied des VDI-Präsidiums und Technikvorstand bei Audi, am Rande des europäischen Ingenieurinnen-Kongresses in Düsseldorf. "Die Ingenieurinnenquote liegt in Deutschland bei nur 11 Prozent - in anderen europäischen Ländern wie Schweden oder Bulgarien bei über 25 Prozent. Hier haben wir in Deutschland noch viel Potenzial, das wir ausschöpfen müssen, um auch in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben", betont Dick. Nachholbedarf gibt es beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage, die der VDI im Vorfeld der "1st European Conference on Gender an Diversity in Engineering and Science" durchführte. Über die Hälfte der befragten Ingenieurinnen wünscht sich Kinderbetreuungsangebote von ihrem Arbeitgeber. Doch lediglich ein Viertel bietet diese an. 75 Prozent der befragten Frauen geben an, dass ein Mentor das berufliche Weiterkommen positiv beeinflusst, nur ein Viertel kann jedoch auf diese wertvolle Unterstützung in ihrem Unternehmen zurückgreifen. Quelle: www.vdi.de/fib

+++ 3. Stellenbewerber verändern für den Job ihr Aussehen +++
Fast die Hälfte aller europäischen Arbeitssuchenden haben etwas an ihrem Aussehen geändert, um für Arbeitgeber attraktiver zu sein. Im Konkurrenzkampf um immer weniger Stellen verändern zahlreiche Arbeitssuchende ihr äußeres Erscheinungsbild in der Hoffnung, einen besseren Eindruck zu hinterlassen. 46 Prozent aller Arbeitnehmer in Europa, die im letzten Jahr eine Vollzeitstelle verloren haben, gaben an, etwas an ihrem Aussehen geändert zu haben, um für Arbeitgeber attraktiver zu sein. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die CareerBuilder, der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Personalwesen, unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern in ganz Europa durchgeführt hat. Um ihr Aussehen zu ändern, unternahmen die Befragten folgende Maßnahmen: Achtzehn Prozent der europäischen Arbeitssuchenden haben sich schicker angezogen bzw. anders angezogen, um jünger oder älter zu wirken. Zehn Prozent haben abgenommen, sechs Prozent haben ihre Haarfarbe oder ihre Frisur verändert, sechs Prozent haben versucht, ihr Aussehen durch mehr Make-up oder eine Zahnaufhellung zu verbessern. Auch drastischere Massnahmen wie kosmetische Faltenunterspritzung, Schönheitsoperationen und die Entfernung von Tätowierungen wurden angeführt. Quelle: www.careerbuilder.com

+++ 4. Unternehmen sind beim Firmenwagen noch großzügig +++
Fast alle Unternehmen in Deutschland bieten ihren Mitarbeitern neben dem eigentlichen Gehalt Nebenleistungen an. Besonders die Bedeutung von Firmenwagen hat in deutschen Unternehmen in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Unternehmen praktizieren hierzulande bisher eine im internationalen Vergleich sehr großzügige Politik bei Firmenwagen. Doch jetzt ist die Wirtschaftskrise auch hier angekommen: Über 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben ihre Car Policies im Zeitraum 2009/2010 eingeschränkt oder planen dies noch zu tun, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Hay Group. Zwar verändern die meisten Firmen in Deutschland ihre Regelungen für Firmenwagen. Wirklich schwerwiegende Einschnitte, die die Mitarbeiter unmittelbar im Geldbeutel spüren, wurden aber bisher vermieden: "Die Unternehmen haben in der Regel weder den Berechtigtenkreis oder die Privatnutzung eingeschränkt noch die Mitarbeiterbeteiligung erhöht", so Andreas Schmelzer, Senior Consultant bei Hay Group. Die neuen Firmenwagen werden kleiner und umweltfreundlicher. Konkret reduzieren die meisten Unternehmen in ihren neuen Policies die Größe der verfügbaren Pkw-Modelle (48 Prozent). Quelle: www.haygroup.de

+++ 5. stellenanzeigen.de twittert Jobs und News +++
Ab sofort ist die Online-Jobbörse stellenanzeigen.de mit drei Kanälen bei Twitter präsent. Nutzer des Microblogging-Dienstes können dort Jobs, Nachrichten und Tipps für Bewerber oder News zu Produktneuheiten für Recruiter abonnieren. Das Anfang 2006 in den USA gestartete soziale Netzwerk Twitter gehört zu den am schnellsten wachsenden Angeboten im Internet. Sein Markenzeichen ist die Kürze der Tweets genannten Beiträge, die maximal 140 Zeichen umfassen. Registrierte Nutzer können die kurzen Textnachrichten auf www.twitter.com veröffentlichen. Andere Twitter-Nutzer abonnieren sie, was als followen bezeichnet wird. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Nielsen haben sich die Nutzerzahlen von Twitter in Deutschland von April bis Juni 2009 auf rund 1,8 Millionen Unique User pro Monat verdoppelt. Nielsen zufolge nutzen Twitter vor allem die 25- bis 34-Jährigen. Quelle: www.stellenanzeigen.de

+++ 6. Feierabend mit den Kollegen verbringen +++
Die meisten deutschen Arbeitnehmer verbringen täglich acht Stunden mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz. Möchte man da noch seine Freizeit mit den Kollegen verbringen? Tatsächlich treffen sich Arbeitskollegen nicht selten auch außerhalb des Büros und dabei entstehen öfter sogar Freundschaften. So zeigt eine aktuelle Umfrage von Deutschlands bekanntestem Online-Karriereportal Monster, dass 40 Prozent der befragten deutschen Arbeitnehmer ab und zu etwas mit ihren Kollegen unternehmen. Über ein Viertel der Umfrageteilnehmer versteht sich mit den eigenen Kollegen sogar so gut, dass sie diese zu ihrem Freundeskreis zählen. Dagegen trennt ein Drittel der Deutschen Berufs- und Privatleben strikt und verbringt keine Freizeit mit den Arbeitskollegen. "Obwohl wir täglich sehr viel Zeit mit den Arbeitskollegen verbringen, gibt es im Büro selten entspannte Momente mit den Schreibtischnachbarn", so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. "Gelegentliche Freizeitaktivitäten mit Kollegen in der Gruppe können das Gefühl der Teamzugehörigkeit stärken und die Motivation der Mitarbeiter am Arbeitsplatz erheblich fördern." Im Landesvergleich liegt Österreich beim Thema Freundschaft mit den Kollegen vorne: Fast ein Drittel der befragten Österreicher sieht die Arbeitskollegen als Freunde an. Bei den Schweizern ist es knapp ein Viertel. Quelle: www.monster.de

+++ 7. IT-Stellen 2009: Ohne Praxiserfahrung wird es schwer +++
Ein abgeschlossenes Studium allein garantiert noch keinen Arbeitsplatz. Selbst bei Informatikern sind erste Praxiserfahrungen gern gesehen und bestimmen daher oftmals über den Erfolg einer Bewerbung. In rund zwei Drittel der Stellenangebote haben nur IT-Absolventen eine Chance, die bereits erste Einblicke in den Job-Alltag vorweisen können. Vor allem in der IT-Beratung geht ohne Praxiswissen so gut wie nichts. Hier werden vier von fünf Jobangeboten nur an Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung, einschlägigen Praktika oder nachweisbarer Projekterfahrung vergeben. Aber auch Anwendungsentwickler müssen in über der Hälfte der Ausschreibungen mehr vorweisen als nur theoretisches Fachwissen. Das sind Ergebnisse der Studie "IT-Jobscout 2009", für die das Beratungs- und Softwarehaus PPI AG die Stellenanzeigen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen ausgewertet hat. Quelle: www.ppi.de

+++ 8. Europäer verzichten auf Urlaubsreise +++
Wenn das Geld knapp wird, stellt sich die Frage neu, was im Leben wichtig ist und auf was gegebenenfalls verzichtet werden kann. Lediglich auf das "Mobiltelefonieren" (53 %) und das auswärtige "Essengehen" (54 %) verzichten die meisten Europäer nicht. Dagegen schränken sich die Bürger vor allem im Kulturbereich zunehmend ein. So besuchte lediglich jeder fünfte Bürger in den letzten zwölf Monaten ein Theater und nur jeder Siebte leistete sich einen Konzertbesuch (13 %). Quelle: www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

+++ 9. Basel und Van Gogh waren eine erfolgreiche Verbindung +++
Ein Holländer hat Basel heuer Glück gebracht. Zur Ausstellung mit Werken von Vincent van Gogh kamen rund eine halbe Million Besucher. Die weltweite Beachtung der Ausstellung im Kunstmuseum war für den Basler Tourismus von immenser Bedeutung. Die Van-Gogh-Schau, die am 27. September 2009 ihre Pforten schloss, hat nach Schätzung von Basel Tourismus rund 40.000 Übernachtungen generiert. Der dadurch erwirtschaftete Zusatzertrag in der Gastronomie und Hotellerie kann aufgrund von Erfahrungswerten im Zusammenhang mit der Tutenchamun-Ausstellung im Jahr 2004 auf ungefähr 25 Millionen CHF beziffert werden. Damit hat die Ausstellung die hohen Erwartungen einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zum Trotz in vollem Umfang erfüllt. Quelle: www.basel.com

+++ 10. BWL-Institut / 22. Durchführung Intensivstudiengänge +++
In wenigen Tagen - am 15. Oktober 2009 - starten das Intensivstudium zum Dipl.-Betriebsökonom (BI) und das Kompaktstudium zum Dipl.-Finanzökonom (BI) in die nunmehr 22. Runde, das Intensivstudium Immobilenökonomie wird zum dreizehnten mal durchgeführt. Die praxisbezogenen Intensivstudiengänge Betriebswirtschaft umfassen alle wesentlichen Themen der Betriebswirtschaftslehre und richten sich an Fach- und Führungskräfte, die für ihre weitere Laufbahn die Kontroll- und Führungsinstrumente der BWL benötigen. Sie dauern - je nach zeitlichen Möglichkeiten des einzelnen Teilnehmers - bis Mitte des Jahres 2010. Quelle: www.bwl-institut.ch

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