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BWL-Institut Basel


Rules for Success
guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 65
10.08.2009
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Inhalt:
1. Vertrauen in die Wirtschaft steigt weltweit
2. Swatch-Group verfügt über höchste Reputation
3. Personaler brauchen immer häufiger Englisch
4. Damit die Chemie wieder stimmt
5. Zeitarbeitern steht Kurzarbeitergeld zu
6. Übernachten im kleinsten Hotel der Schweiz
7. Investitionsförderung schafft in Ostdeutschland Jobs
8. Krise zwingt junge Elite in die Defensive
9. Verkehr stresst deutsche Großstädter
10. Monster kooperiert mit bluewin.ch und gmx.ch


+++ 1. Vertrauen in die Wirtschaft steigt weltweit +++
Das Vertrauen in die Wirtschaft hat sich stabilisiert und verzeichnet in einigen der größten Märkte weltweit eine signifikante Erholung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Ergänzung des Edelman Trust Barometers, für die 1.675 Meinungsführer in sechs Ländern zu ihrem Vertrauen in die Institution Wirtschaft befragt wurden. Ein Vergleich der aktuellen Befunde mit den im Januar diesen Jahres veröffentlichten Werten offenbart einen signifikanten Vertrauenszuwachs. Demnach ist knapp die Hälfte der Meinungsführer (48 Prozent) in den Vereinigten Staaten überzeugt, dass die Wirtschaft die richtigen Maßnahmen ergreift, gegenüber nur 36 Prozent im Januar. In Deutschland sind die Vertrauenswerte überraschenderweise noch höher. Hier trauen 46 Prozent der Befragten der Wirtschaft bzw. den Unternehmen zu, auf dem Weg aus der Krise eine führende Rolle zu übernehmen. Dies ist ein höherer Wert als in den USA (43 Prozent) und sogar deutlich höher als in Großbritannien (37 Prozent) oder Frankreich (34 Prozent). Die zuvor im Januar 2009 veröffentlichten Ergebnisse der Studie zeigten einen katastrophalen Vertrauensverlust auf dem privaten Sektor. Quelle: www.edelman.com

+++ 2. Swatch-Group verfügt über höchste Reputation +++
Die Swatch Group liegt bei der neusten Reputations-Umfrage "BusinessReflector 2009" an der Spitze von 112 untersuchten Firmen. Lindt&Sprüngli und Migros folgen auf den Rängen zwei und drei. Die großen Verlierer sind Großbanken wie die UBS. Die Kantonalbanken sind die größten Aufsteiger im Reputations- Monitoring 2009. 3.400 Befragte betrachten Swatch Group als absolutes Top-Unternehmen in seinem Markt, welches international erfolgreicher als andere ist und bessere Produkte anbietet. Auch bei der emotionalen Wertschätzung liegt Swatch Group an der Spitze. Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise, in der diverse Unternehmen das Vertrauen der Bevölkerung verloren haben, kann sich Swatch Group positiv abheben, heißt es in der GfK-Studie. Quelle: www.gfk.com

+++ 3. Personaler brauchen immer häufiger Englisch +++
Mit der zunehmenden Internationalisierung der Geschäftsbeziehungen wächst auch die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz. Nicht nur Top-Führungskräfte sind häufig im Ausland tätig, auch Mitarbeiter der mittleren Führungsschicht arbeiten mit Menschen aus anderen Kulturen zusammen. Dadurch ist auch die Arbeit von Personalverantwortlichen internationaler geworden. Der Ratgeber "Englisch für die Personalarbeit" aus dem Rudolf Haufe Verlag hält für jede Tätigkeit im Personalmanagement die richtigen Vokabeln, Fachausdrücke und Redewendungen bereit. Der Ratgeber enthält eine Denglish-Liste, in der typisch deutsche Vokabelfehler, so genannte "False Friends" zusammengestellt sind. Info: "Englisch für die Personalarbeit" von Thomas Augspurger, Schimon Grossmann, Dr. Lothar Gutjahr und Daniel Schumann , 2. Auflage 2009, 230 Seiten, Buch mit CD-ROM, 39,80 Euro, Rudolf Haufe Verlag, ISBN 978-3-448-09767-2, Besell-Nr. 04267-0002. Quelle: www.haufe.de

+++ 4. Damit die Chemie wieder stimmt +++
Wird sich die Chemiebranche weiter fragmentieren? Sicher ist: Die Flexibelsten stehen nach der Krise am besten da. Wer mit Innovationen neue Geschäftsfelder erobern kann und in der Lage ist, die Bedürfnisse der Kunden in den verschiedenen globalen Wirtschaftsräumen genau zu verstehen, ist beim nächsten Aufschwung ganz vorne mit dabei. Regional wird Asien, insbesondere China, deutlich eher Aufwärtsbewegungen für die chemische Industrie erkennen lassen als z.B. Deutschland, wie der Deloitte-Ausblick "Adapting to a changing landscape" konstatiert. "Die Aufträge brechen ein, die Erträge schrumpfen: Die Produktion der chemischen Industrie ist aktuell um zehn Prozent zurückgegangen. Jetzt ist es Zeit, die eigene Unternehmensstrategie grundlegend zu überdenken", kommentiert Enrik Schiller, Partner Manufacturing von Deloitte. Wie Unternehmen die Krise überstehen, hängt auch davon ab, ob sie davor z.B. beim Cash Management gut aufgestellt waren. Entscheidend wird aber sein, ob sie sich den raschen und kaum vorhersehbaren Veränderungen des Markts stellen können - von der flexiblen Synchronisierung der Nachfrage und Produktion über neue Business-Modelle bis hin zu einer intensivierten Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Quelle: www.deloitte.de

+++ 5. Zeitarbeitern steht Kurzarbeitergeld zu +++
Eine Gesetzesänderung macht es möglich: Seit dem 1. Dezember 2008 können auch Beschäftigte von Zeitarbeitsfirmen in Deutschland Kurzarbeitergeld (Kug) bekommen. Darauf weist der in Frankfurt ansässige Personaldienstleister Manpower Deutschland hin. Voraussetzung sei, dass ein Kundenunternehmen für seine eigenen Stammmitarbeiter ebenfalls Kurzarbeit beantrage. Erreicht wurde diese für die Zeitarbeitsbranche neue Option durch eine entsprechende Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Mit dem "Kurzarbeitergeld plus" sind rückwirkend zum 1. Juli 2009 aus Sicht der Unternehmen die Rahmenbedingungen für Anträge auf Kurzarbeit sogar noch einmal verbessert worden. Quelle: www.manpower.de

+++ 6. Übernachten im kleinsten Hotel der Schweiz +++
Übernachten im verträumten Landhaus inmitten des kleinen Dorfes Lampenberg und doch nah der Stadt Basel: Seit Juni 2009 warten im kleinsten Hotel der Schweiz drei behagliche Zimmer mit modernstem Komfort auf Gäste, die sich dem Charme vergangener Zeiten öffnen. Das alte Bauernhaus aus dem Jahr 1527 ist eines der ältesten Gebäude des Dorfes. Mit großer Sorgfalt wurden nach eigenen Angaben beim Umbau der historische Charakter sowie die massiven Mauern aus dem 16. Jahrhundert erhalten und die Einrichtung darauf abgestimmt. Gefrühstückt wird in einer gemütlichen Bauernstube, umgeben von antiken Möbeln aus Kirschbaumholz. Durch das Fenster weht frische Morgenluft herein und weckt den Appetit auf duftendes Brot und all die anderen Köstlichkeiten. Eine alte Ofenbank verspricht auch in der kalten Jahreszeit einen guten Start in den Tag. Ein kleiner Zipfel heile Welt fernab von der Hektik des Alltags. Quelle: www.meyerhuus.ch

+++ 7. Investitionsförderung schafft in Ostdeutschland Jobs +++
Der Osten Deutschlands ist in den vergangenen Jahren dem Westen ökonomisch wieder ein Stück näher gerückt. Im Jahr 2008 betrug das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner 69 Prozent des Westniveaus - gegenüber erst 60 Prozent im Jahr 2000. Als Wachstumstreiber erwies sich dabei die Industrie. Ihre Bruttowertschöpfung stieg in Ostdeutschland in den vergangenen acht Jahren real um insgesamt 64 Prozent. Hierzu hat auch die Regionalpolitik beigetragen. Mit Investitionszuschüssen in Höhe von 35,5 Milliarden Euro wurden seit 1991 in Ostdeutschland Investitionen von insgesamt 173,2 Milliarden Euro angeschoben. Die Wirksamkeit der Maßnahmen belegen auch Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): Danach stieg von 1996 bis 2006 die Wertschöpfung in der regionalen Industrie je 1 Prozent mehr Investitionsförderung dauerhaft um 0,29 Prozent. Den Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern brachte eine um 1 Prozent erhöhte Fördersumme sogar 0,42 Prozent mehr Wertschöpfung pro Jahr. Quelle: www.divkoeln.de

+++ 8. Krise zwingt junge Elite in die Defensive +++
Die weltweite Wirtschaftskrise hat die deutsche Nachwuchselite erreicht. Nicht wenige "Manager von Morgen" befürchten, dass ihre Karriere beendet ist, bevor sie richtig begonnen hat. Offensive Strategien wie ein umfassendes Networking und der Karriereschritt ins Ausland, die noch in der Vorläuferstudie 2007 eine große Rolle spielten, sind heute als Einstellungen bei den Jungmanagern überhaupt nicht mehr auffindbar. Sie haben Platz gemacht für defensive Verhaltensweisen, um den eigenen Status quo nicht zu verlieren, wie die "Young Executives' Study - YES 2.0" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) aufzeigt. "Die Analyse der Umfrageergebnisse offenbart die tiefe Verunsicherung der jungen Elite. Die einzige Konstante ist das Vertrauen in die eigenen Stärken", kommentiert Marius Möller, Personalvorstand bei PwC. Annähernd 90 Prozent der Nachwuchsmanager sind davon überzeugt, dass sie auf Grund ihrer Fähigkeiten und guten Ausbildung die Krise unbeschadet überstehen werden. Quelle: www.pwc.de

+++ 9. Verkehr stresst deutsche Großstädter +++
Für 85 Prozent der Großstädter ist der Straßenverkehr ein besonders starker Stressfaktor. Das ergab eine aktuelle Untersuchung, die das forsa Institut im Auftrag der Wrigley GmbH in den zehn größten Städten Deutschlands durchgeführt hat. Mehr als 1.000 Menschen ab 14 Jahren wurden zu den Stressfaktoren ihrer Heimatstadt befragt. Spitzenreiter im Städtevergleich ist Frankfurt, wo 95 Prozent über Hektik auf den Straßen stöhnen. Kleine Hilfen wie Kaugummikauen können jedoch helfen, trotz Verkehrschaos in Deutschlands Großstädten gelassen ans Ziel zu kommen. Laut Studie treibt die Verkehrssituation den Stresspegel bei der Mehrheit der Befragten nach oben. Spitzenreiter ist Frankfurt, wo 95 Prozent über Hektik auf den Straßen stöhnen. Hupkonzerte, Blechlawinen und Drängler sind aber nicht nur unangenehm für die Verkehrsteilnehmer, sie erhöhen auch die Unfallgefahr. Quelle: www.kau-dich-fit.de

+++ 10. Monster kooperiert mit bluewin.ch und gmx.ch +++
Millionen Schweizer bluewin.ch- und GMX.ch- Nutzerinnen und Nutzer profitieren ab sofort direkten Zugang zu aktuellen Stelleninseraten und Karriereangeboten von Monster.ch. Auf bluewin.ch, der laut NET-Metrix-Audit meistbesuchten Website der Schweiz, sowie auf gmx.ch, der Nummer sechs der Statistik (Stand Juni 2009), finden die Nutzerinnen und Nutzer ab sofort den Direktzugang zu verschiedenen Monster-Services: Neben Karrieretipps und einer schnellen Jobsuchfunktion besteht auch die Möglichkeit, sich bei Monster zu registrieren, um den Lebenslauf zu hinterlegen und sich so von Arbeitgebern finden zu lassen. Mit monatlich über 45,8 Millionen Besuchen und rund 339 Millionen Page Impressions liegt bluewin.ch auf Platz eins der meist besuchten Online-Portale in der Schweiz, GMX.ch weist rund 14,2 Millionen Besuche und 135 Millionen Page Impressions aus. Beide Portale bieten umfassende Internet-Dienstleistungen sowohl für Privat-, als auch für Geschäftskunden an. Quelle: www.monster.ch

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