BWL bringt Dich weiter.

BWL-Institut Basel


All the problems of the world could be settled
easily if men were only willing to think.


Thomas J. Watson
(1874 - 1956, erster Präsident von IBM)


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 63
03.06.2009
Newsletter abmelden

Inhalt:
1. Krise für neue Wege in der Mitarbeitermotivation nutzen
2. Job bereitet Angestellten weltweit schlaflose Nächte
3. Angestellte Schweiz fordern Konjunkturpaket
4. Gute Kommunikatoren machen Punkte bei der Karriere
5. Deutschland starkes Pflaster für Gründungen und Startups
6. In Krisenzeiten preiswert verreisen
7. Trainingsbedarf im Vertrieb bei 80 Prozent
8. Weiterbildung neu bewerten
9. Mehr Gäste im April in Basel
10. Sonderaktion beim BWL-Institut: Weiterbilden und anderen helfen


+++ 1. Krise für neue Wege in der Mitarbeitermotivation nutzen +++
Die Mitarbeiter trotz Konjunkturflaute zu motivieren, gehört zu den großen Herausforderungen für Unternehmen in der Krise. Zu oft fehlen ihnen dabei die Kreativität und der Mut, neue Wege zu beschreiten. Beispiel Sabbaticals: Der flexible Umgang mit Auszeiten ist bisher nur in jedem zehnten deutschen Unternehmen grundsätzlich möglich. Dabei führen die Sabbatjahre auch beim Arbeitgeber zu deutlichen Kostensenkungen und stellen eine Alternative zum drohenden Stellenabbau dar. Wie groß hier das Potenzial ist, zeigt eine forsa-Umfrage: 38 Prozent der Deutschen würden demnach gerne eine berufliche Pause auf Zeit nehmen. Doch nicht nur bei den immateriellen Anreizsystemen gilt es für die Unternehmen, umzudenken. Trotz Krise sollten auch die variablen Gehaltsbestandteile wie Bonuszahlungen neu strukturiert werden, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Heutige Vergütungsmodelle sind häufig nicht leistungsgerecht, haben Marktuntersuchungen von Steria Mummert Consulting ergeben. Quelle: www.steria-mummert.de

+++ 2. Job bereitet Angestellten weltweit schlaflose Nächte +++
Stress im Job oder die Jobsuche können Menschen so stark belasten, dass sie nicht einmal nachts abschalten können. So ergab eine weltweite Umfrage des Online-Karriereportals Monster, dass berufliche Probleme bei insgesamt 85 Prozent der Befragten Schlafstörungen verursachen. Vor allem die Suche nach einem neuen Job belastet über die Hälfte der Befragten auch nachts besonders stark. Bei knapp einem Viertel der weltweiten Umfrageteilnehmer hat der tägliche Stress am Arbeitsplatz negative Auswirkungen auf den Schlaf. Hingegen leiden nur zehn Prozent der weltweit befragten Arbeitnehmer unter schlaflosen Nächten aus Angst, den Job zu verlieren. Quelle: www.monster.de

+++ 3. Angestellte Schweiz fordern Konjunkturpaket +++
Die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie und deren Angestellte leiden unter der Wirtschaftskrise. Die Angestellten Schweiz fordern daher ein Konjunkturpaket, das die Aus- und Weiterbildung sowie die Gesundheit der Arbeitnehmenden fördert. Es soll aber auch die Unternehmen ermuntern, die Mitarbeitenden zu behalten. Bildung sei eine lohnende öffentliche Investition: Der Strukturwandel zwinge Angestellte immer wieder zum Branchenwechsel. Bildung erleichtere diesen Wechsel. Konkret könnte die Förderung mit Bildungsgutscheinen oder mit der Finanzierung von Sabbaticals umgesetzt werden. Quelle: www.angestellte.ch

+++ 4. Gute Kommunikatoren machen Punkte bei der Karriere +++
Kommunikationsgeschick spielt in den meisten qualifizierten Jobs heute eine Schlüsselrolle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Kurzumfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de. 82 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte stimmten der Aussage zu "Wer in meinem Job perfekt kommuniziert, ist klar im Vorteil". An der Online-Umfrage nahmen rund 800 Fach- und Führungskräfte teil. 15 Prozent von ihnen wiesen den Kommunikationsfähigkeiten eine "gewisse Rolle" zu, die aber im Vergleich zu anderen Kompetenzen "weniger wichtig" sei. Nur eine kleine Minderheit von 3 Prozent meinte hingegen, diese Fähigkeiten spielten in ihrem Job "keine große Rolle". Quelle: www.stellenanzeigen.de

+++ 5. Deutschland starkes Pflaster für Gründungen und Startups +++
Deutschland ist ein starkes Gründerpflaster, daran kann auch die Finanz- und Wirtschaftskrise nichts ändern. Zu diesem Schluss kommt der High-Tech Gründerfonds, der vor allem die Startphase einer Geschäftsidee mit Kapital unterstützt. Diese Seedfinanzierung ist enorm wichtig für innovative Unternehmensgründungen, der Erfolg ist der Prüfstein für die erfolgreiche Markteinführung. 272 Millionen Euro umfasst der High-Tech Gründerfonds, Investoren sind der Bund, die Industrieunternehmen BASF, Siemens, Deutsche Telekom, Daimler, Bosch und Carl Zeiss sowie die KfW Mittelstandsbank. Federführende Initiative zu diesem einmaligen Fonds stellte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bereit, das ebenfalls in die High-Tech-Gründerschmiede investiert ist. Quelle: www.high-tech-gruenderfonds.de

+++ 6. In Krisenzeiten preiswert verreisen +++
Fluganbieter kämpfen angesichts der Finanzkrise und sinkender Fluggastzahlen mit Billigpreisen um Fluggäste. Tatsächlich scheint derzeit eine günstige Zeit für Flugreisen zu sein, insbesondere für diejenigen, die der Flugbuchung einen Onlinevergleich vorausschicken. Damit finden sie von allen preiswerten das beste Angebot herausfinden. Einen Trend zu Preissenkungen im Flugbetrieb beobachtet auch Rico Daniel von der schweizerischen Flugpreisvergleichsseite www.Flughafen.ch bei den Fluganbietern. "Wir bekommen ja viele, jeweils aktuellste Flugangebote in die Datenbank und spüren, dass sich der Markt derzeit heftig bewegt", sagt er und erwartet durch die aggressive Preispolitik eine verstärkte Nachfrage, für die sich Flughafen.ch allerdings gewappnet zeigt: Mittlerweile ist auf der Seite der Flugpreisvergleich von über 100 Anbietern möglich. Quelle: www.flughafen.ch

+++ 7. Trainingsbedarf im Vertrieb bei 80 Prozent +++
Fast 80 Prozent der Verkäufer in Deutschland sehen für sich Trainingsbedarf. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der auf Vertrieb spezialisierten Personalberatung Xenagos hervor. Mehr als ein Drittel erhalten danach gar keine vertriebliche Weiterbildung. Gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten macht die Qualität des Vertriebes oft den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misere aus. Die Vertriebspersonalberatung Xenagos hat daher deutsche Vertriebsspezialisten zum Trainingsstand in ihren Unternehmen befragt und dabei erhebliches Verbesserungspotential ausgemacht. Gut ein Fünftel erhalten zwei bis drei Trainingstage im Jahr. 38,52% werden mehr als drei Tage trainiert. 36,30% der Befragten erhalten keinerlei Vertriebstraining. Am besten ist die Situation beim Vertrieb von Dienstleistungen, der fast die Hälfte vier Tage und mehr pro Jahr trainiert wird. Im Handel hingegen wird 43,24% der Befragten keinerlei Training angeboten. Quelle: www.xenagos.de

+++ 8. Weiterbildung neu bewerten +++
Entertainment war gestern. Heute stellen Unternehmen ihre Weiterbildung auf eine harte Probe. Personalentwicklung bezieht ihre Daseinsberechtigung gerade in schwierigen Zeiten aus einer deutlichen Performancesteigerung. Wer sich vor diesem Hintergrund in Sachen Bildungscontrolling auf den neuesten Stand bringen möchte, hat dazu vom 22. bis 23. September 2009 auf dem 7. Deutschen Fachkongress für Bildungscontrolling die Gelegenheit. Das Schwerpunktthema kreist in diesem Jahr um die Frage, inwiefern Bildungsrating einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten kann. Der Deutsche Fachkongress für Bildungscontrolling geht sogar noch einen Schritt weiter: Mit der Forderung nach einem konsequenten Bildungsrating soll nun die Weiterbildung unter quantitativen und qualitativen Aspekten bewertet werden. Es komme beispielweise bei der Nachfolgeplanung, der Ausstattung für Aus- und Weiterbildung oder in punkto Kompetenzmodel nicht darauf an, ob diese Faktoren in einem Unternehmen zum Einsatz kämen, sondern wie gut sie seien. Wer sich bis zum 20. Juli 2009 zu dem Kongress anmeldet, erhält einen Frühbucherrabatt von 15 Prozent. Das komplette Programm und weitere Informationen finden Interessierte unter www.bildungs-controlling.com. Quelle: www.messe.org

+++ 9. Mehr Gäste im April in Basel +++
Die Zahl der Übernachtungen im April hat laut Statistik der Stadt Basel gegenüber dem Vorjahr um 18.991 oder 20,5% abgenommen. Die rückläufige Nachfrage dürfte auf das diesjährige Datum der Weltmesse für Uhren und Schmuck BASELWORLD zurückzuführen sein, die nicht wie 2008 voll auf den April entfiel, sondern schon Ende März anfing. Es kamen im April 2009 zwar 4,5% mehr Gäste als vor Jahresfrist, sie blieben aber weniger lang. Die mittlere Aufenthaltsdauer ging somit von 2,51 im Vorjahr auf nun 1,91 Tage zurück. Quelle: www.statistik.bs.ch

+++ 10. Sonderaktion beim BWL-Institut: Weiterbilden und anderen helfen +++
Mit der eigenen Weiterbildung unterstützen Studierende am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel AG jetzt die Berufsausbildung anderer Menschen. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Schweizer Bildungseinrichtung gehen zehn Prozent der Studiengebühr an das SOS-Berufsbildungszentrum Maizelands Farm in Simbabwe. Mit zehn Prozent der Studiengebühr unterstützen die Lehrgangsteilnehmer des außerordentlichen Starttermins vom 15.07.2009 ein Berufsbildungsprojekt der SOS-Kinderdörfer. Das Projekt soll 25 Jungbauern des SOS-Berufsbildungszentrums Maizelands Farm in Simbabwe die Berufsausbildung ermöglichen. Die Fernlehrgänge starten wegen des 10jährigen Jubiläums in einem außerordentlichen Termin am 15. Juli 2009 bereits in die 22. Durchführung. Quelle: www.bwl-institut.ch

nach oben