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Ausgabe Nr. 40
05.02.2007
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INHALT

1. Familienunternehmen übertreffen die Konkurrenz
2. Basis-Vokabular Chef - Deutsch / Deutsch - Chef
3. Unzufriedenheit im mittleren Management
4. Die 70 besten europäischen Hotels in GEO SAISON
5. Swissbau 07 verbuchte Riesenerfolg
6. Geld ist größter Anreiz für Arbeitnehmer
7. Angestellte kritisieren mangelnde Kinderbetreuung
8. Ausweg aus der Stressfalle "Burnout-Syndrom"
9. Schweizer EM-Austragungsstädte und die UEFA am Ball
10. Vom EuroAirport nach Osteuropa starten


+++ 1. Familienunternehmen übertreffen die Konkurrenz +++
Unternehmen im Familienbesitz weisen nach einer aktuellen Untersuchung der Credit Suisse eine qualitativ bessere Performance auf. Langfristig erreichen sie höhere Erträge und eine höhere Rentabilität als Unternehmen mit einer zersplitterten Aktionärsstruktur. Die Analysten der Credit Suisse verglichen die Wertentwicklung von Aktien, die einem bedeutenden Familieneinfluss unterliegen, mit der Performance von Unternehmen mit breiter Aktionärsbasis. Europäische Aktien mit einem bedeutenden Familieneinfluss (Stocks with a Significant Family Influence - SSFI) haben sich laut Credit Suisse seit 1996 besser entwickelt als ihre jeweiligen Sektoren. Die SSFI verzeichneten in Europa eine Überperformance von durchschnittlich 8 Prozent p. a. ähnliche Resultate seien auch in den USA zu beobachten. Familienaktionäre fordern eine längerfristige Strategie als die Orientierung an Quartalsergebnissen. Familienaktionäre setzen sich gründlich mit der Art, ein Unternehmen zu führen, auseinander. Häufig sei ein Familienmitglied als Vertreter im Verwaltungsrat ernannt. Eine weitere Stärke von SSFI ist die Konzentration auf das Kerngeschäft. Quelle: www.credit-suisse.com

+++ 2. Basis-Vokabular Chef - Deutsch / Deutsch - Chef +++
Absolute Chef-Sache: Der Büroalltag von Millionen Menschen in Deutschland wird sich radikal vereinfachen, so kündigt der Langenscheidt-Verlag ein neues Lexikon an. Bernd Stromberg, bekannt aus der gleichnamigen TV-Serie auf PRO 7, hat der Sprache der "Chefs" nachgespürt und sie in leichter verständliches Deutsch übersetzt. Damit wird für alle verständlich, dass der einfühlsam klingende Satz des Chefs "Ich verstehe Ihren Standpunkt" lediglich bedeutet: "Er interessiert mich aber nicht!" Stromberg (überzeugend dargestellt von Christoph Maria Herbst): "Chef sein ist keine Berufsbezeichnung, sondern eine Lebenseinstellung." Auf 128 Seiten und in zehn Kapiteln erfahren die Leser alles über den "Chef im Wandel der Zeit", erhalten das Basis-Vokabular für "Neu-Chefs", lernen den Umgang mit (schwierigen) Mitarbeitern und lernen das erfolgreiche Delegieren. Die augenzwinkernde Übersetzungshilfe für die reibungslose Büro-Kommunikation wird jede Menge "Chefsprachen"-Bonus-Material enthalten - mehr verrät der Verlag noch nicht, denn "Feierabend ist, wenn der Chef geht!". Die arbeitnehmerfreundlichen 9,95 Euro können laut Verlagsangaben den Grundstein für eine einmalige Karriere legen: die "Chef-Werdung". Quelle: www.langenscheidt.de

+++ 3. "Unzufriedenheit im mittleren Management +++
Die Stimmung der Angestellten im mittleren Management ist weltweit angespannt. Ein Großteil beanstandet vor allem Missmanagement in den Unternehmen und die fehlende Honorierung von Engagement. Lediglich vier von zehn Befragten (39 Prozent) gaben an, mit ihrer derzeitigen beruflichen Situation vollends zufrieden zu sein. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von Accenture unter rund 1.400 Angestellten. Aufgrund ihrer momentanen beruflichen Situation erwägen 43 Prozent, den Arbeitgeber zu wechseln. Nahezu ein Viertel (23 Prozent) gehen dieses Vorhaben sogar aktiv an und bemühen sich um eine neue Stelle. Als Hauptgrund nennen 25 Prozent der interviewten Manager vor allem fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven. "Das mittlere Management ist das Rückgrat der Unternehmen, und ist sowohl an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Unternehmens als auch seiner eigenen Karriere interessiert. Bisher schaffen jedoch die Wenigsten einen hierarchischen Aufstieg ins gehobene Management.", sagt Norbert Büning, Geschäftsführer im Bereich Human Performance bei Accenture Deutschland. Quelle: www.accenture.de

+++ 4. Die 70 besten europäischen Hotels in GEO SAISON +++
Das Reisemagazin GEO SAISON hat erstmals die besten Hotels in Europa ermittelt. Eine 21-köpfige Jury aus Hotelexperten, Touristikern und Journalisten hat die zehn überzeugendsten Häuser in sieben Kategorien gewählt - von günstig bis exklusiv, von cool bis romantisch. Das Ergebnis ist laut Geo ein "beeindruckendes Brevier der Spitzen-Hotellerie" Europas. Die Spitzenplätze gingen an Vigilius Mountain Resort im Südtiroler Vigilius (Kategorie: Design Hotels), Plaza Athénée in Paris (Luxushotels), Banys Orientals in Barcelona (Hotels unter 100 Euro), Dorfhotel Fleesensee in Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern (Familienhotels), Der Alpenhof in Bayerischzell (Landhotels), Kempinski Heiligendamm (Strandhotels) und Victoria Jungfrau Grandhotel & Spa in Interlaken (Wellnesshotels). Alle ausgezeichneten Hotels werden auf mehr als 30 Seiten in der GEO SAISON präsentiert. Quelle: www.geo.de

+++ 5. Swissbau 07 verbuchte Riesenerfolg +++
Es wird wieder investiert - die Stimmung beim Schweizer Branchentreff Nummer eins war gut: Rund 120.000 Fachbesucher aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland informierten sich auf der Swissbau 07 in Basel über die neuesten Produkte und Dienstleistungen der rund 1.400 Aussteller. Der Besucherzuwachs gegenüber der letzten Swissbau beträgt 9 Prozent. Dies widerspiegelt nach Angaben der Veranstalter die derzeit viel versprechende Lage der Schweizer Bauwirtschaft. Die meisten Aussteller beurteilten den Messeverlauf als sehr gut und schätzten deshalb die damit verbundenen wirtschaftlichen Aussichten als äußerst positiv ein. Besonders hervorgehoben wurde die "Investitionsbereitschaft" der Fachbesucher. Die Sonderschauen und zahlreichen Begleitveranstaltungen stiessen bei den Fachbesuchern auf ein außerordentlich großes Interesse. Quelle: www.swissbau.ch

+++ 6. Geld ist größter Anreiz für Arbeitnehmer +++
Geld ist fast alles: Die Einstellung europäischer Arbeitnehmer gegenüber der Arbeit hat sich in den letzten Jahren stetig verändert. Für die meisten geht es im Beruf angeblich nicht mehr nur ums tägliche Brot, sondern zunehmend um Selbstverwirklichung und persönliche Interessen. Was aber treibt und motiviert Arbeitnehmer tatsächlich? Laut einer aktuellen Umfrage des Online-Karriereportals Monster ist es nach wie vor das Geld. Für fast jeden zweiten Arbeitnehmer (48 Prozent) in Deutschland bleibt der Gehaltszettel das entscheidende Motiv, täglich am frühen Morgen aufzustehen. Spaß an der Arbeit oder neue Herausforderungen spielen hingegen eine weit geringere Rolle. Insbesondere Arbeitnehmer in Großbritannien achten auf die Bezahlung - für 54 Prozent zählt laut der Umfrage bei der Arbeit nur das Geld. Auch in Irland und Belgien vertreten mehr als die Hälfte der Befragten diese Ansicht. An zweiter Stelle kommt bei den Deutschen die Familie - für 18 Prozent ist der Unterhalt für die Angehörigen das entscheidende Motiv, zu arbeiten. Mehr als 16.000 Besucher der europäischen Monster- und jobpilot-Webseiten haben an der aktuellen Umfrage teilgenommen. Quelle: www.monster.de

+++ 7. Angestellte kritisieren mangelnde Kinderbetreuung +++
Fast die Hälfte der deutschen Angestellten mit Kindern würden längere Arbeitszeiten in Kauf nehmen und produktiver arbeiten können, wenn hochwertige Angebote zur Kinderbetreuung verfügbar wären. Das hat die Arbeitsmarktstudie Kelly Global Workforce Index ergeben, für die der Personaldienstleister Kelly Services rund 70.000 Angestellte in 28 Ländern befragt hat. Für viele berufstätige Eltern ist die Suche nach der richtigen Kinderbetreuung die wichtigste Herausforderung: Rund 85 Prozent der mehr als 2.000 deutschen Studienteilnehmer gaben an, dass das Thema für sie zentral ist. Betroffen sind beide Elternteile: 56 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer würden wieder in den Beruf einsteigen oder länger arbeiten, wenn der Nachwuchs gut versorgt wäre. Die passende Betreuung zu finden ist allerdings sehr schwierig: Für rund ein Drittel der Befragten stellen die Kosten die größte Hürde dar, gefolgt von der Qualität (20 Prozent), langen Wartelisten (18 Prozent) und Fahrtzeiten (sieben Prozent). Quelle: www.kellyservices.de

+++ 8. Ausweg aus der Stressfalle "Burnout-Syndrom" +++
Mit dem Titelthema "Burnout-Syndrom" beschäftigt sich die neue Ausgabe von stern GESUND LEBEN. Menschen, die darunter leiden, reiben sich oft über Jahre auf - für die Arbeit, für Kollegen, Partner und Familie. Sich selbst, ihre eigenen Grenzen und ihre Wünsche verlieren sie dabei aus dem Blick, bis sie krank werden und nichts mehr geht. Bislang haben Ärzte das Leiden vielfach unterschätzt. Stern GESUND LEBEN informiert über die neuesten Forschungsergebnisse, die belegen, dass beim Burnout nicht nur die Seele, sondern auch Immunsystem, Herz und Gefäße in hohem Maße Schaden nehmen. Dazu beschreibt das Magazin ausführlich Symptome und Therapie-Maßnahmen. Eine Checkliste hilft, Warnzeichen eines Ausbrenn-Prozesses zu erkennen. Außerdem erzählen fünf betroffene Männer und Frauen von der Abwärtsspirale in den Burnout, und wie sie es geschafft haben, der Stressfalle wieder zu entkommen. Quelle: www.stern.de

+++ 9. Schweizer EM-Austragungsstädte und die UEFA am Ball +++
Zwischen dem europäischen Fußballverband UEFA, der Euro 2008 SA und den vier schweizerischen Austragungsorten Basel, Zürich, Bern und Genf ist am 23. Januar 2007 ein Kooperationsvertrag unterzeichnet worden. Die Host City Charta regelt die Zusammenarbeit im Detail. Damit erhalten die Austragungsorte ab sofort das Recht, sich offiziell mit dem Turnier zu assoziieren und das UEFA EURO 2008-Logo zu verwenden. Nach der Charta übernehmen die Austragungsstädte die Planung, Organisation und Durchführung der Fan-Zonen. Mit der Charta wurden auch die Logos der Euro-City-Städte vorgestellt. Das Basel-Icon zeigt die Mittlere Brücke mit Basler Münster im Hintergrund. Infos zur Euro 08 in Basel unter: www.euro08.basel.ch. Quelle: www.basel.ch

+++ 10. Vom EuroAirport nach Osteuropa starten +++ Mit den zwei neuen Destinationen Budapest und Warschau erweitert der EuroAirport Basel-Mulhouse sein Flugangebot nach Osteuropa. Mitte Januar 2007 starteten die Erstflüge mit der Swiss. Mit den neuen Verbindungen nach Budapest (4x pro Woche) und Warschau (3x pro Woche) mit Swiss, dem Ausbau des Angebots nach Prag (3 x pro Woche mit Swiss und 5x pro Woche mit easyJet) sowie den bestehenden Flügen nach Bratislava (4 x pro Woche mit SkyEurope) steigt das Angebot nach Osteuropa um 80 Prozent. Die Aufnahme der neuen Verbindungen bestätigt nach Angaben der Flughafenbetreiber die zunehmende Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die Region des Dreiländerecks. Der EuroAirport bedient insgesamt über 90 Destinationen mit Direktflügen und bietet 450 wöchentliche Linienflüge nach 55 Flughäfen in 51 Städten an. Quelle: www.euroairport.com

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