BWL bringt Dich weiter.

BWL-Institut Basel


Regeln für den Erfolg
Kennen Sie Ihre Zielgruppe!
Wenn Sie Ihren Kunden kennen, werden Sie seine Bedürfnisse besser verstehen. Konzentrieren Sie sich auf eine Zielgruppe mit ähnlichen Bedürfnissen, ähnlichen Zielen und Problemen.


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 38
05.12.2006
Newsletter abmelden

INHALT

1. Arbeitslosenzahl in Deutschland unter 4 Millionen gesunken
2. Gläserner Bewerber im Internet
3. PwC-Studie sieht mehr Steuereinnahmen durch einfachere Systeme
4. Weltweite Vertriebsstudie gibt Verkäufern schlechte Noten
5. Viersprachiges Arbeitsmarktportal jobtic.ch geht an den Start
6. Tipps gegen müde Augen am PC
7. Mobilität ist beim Jobwechsel unverzichtbar
8. Hotels zu Wintermärchen(p)reisen
9. Arbeitsmarktregulierung ist kein Garant für sichere Jobs
10. Gegen Brände: Präventionskampagne "Sichere Weihnachten 2006"


+++ 1. Arbeitslosenzahl in Deutschland unter 4 Millionen gesunken +++
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November 2006 um 89.000 auf 3.995.000 gesunken. Der Rückgang war deutlich stärker als im November des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 536.000 Arbeitslose weniger. "Durch die stabile Konjunktur, aber auch das milde Wetter hat sich die Herbstbelebung bis in den November durchgesetzt", erklärte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober saisonbereinigt um 26.000 gestiegen. Nach Schätzungen der BA hat auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 17.000 zugenommen. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenzahl belief sich in Deutschland für den Oktober auf 3,1 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 7,3 Prozent. Quelle: statistik.arbeitsagentur.de

+++ 2. Gläserner Bewerber im Internet +++
Informationen über einen Bewerber aus dem Internet können bei Stellenbesetzungen zur Jobfalle werden. 28 Prozent der Personalexperten nutzen bereits heute das Internet, um an Informationen zur fachlichen und persönlichen Eignung oder zu Referenzen und Freizeitaktivitäten von Kandidaten zu gelangen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e. V. und der "WirtschaftsWoche". Im schlimmsten Fall mit negativen Auswirkungen auf die Jobsuche: 26 Prozent der Personalberater äußerten, dass sie Kandidaten bislang schon - wenn auch selten - nach den Internet-Suchergebnissen im weiteren Auswahlprozess nicht mehr berücksichtigt hätten. Knapp jeder zehnte gab an, dass die Häufigkeit zunehme. "Der Internetabgleich von Kandidatenprofilen kann lediglich ein Mosaikstein in der Gesamtbeurteilung sein. Ohne Auswahlgespräch oder direkte Referenzüberprüfung bei früheren Vorgesetzten oder Kollegen bleibt die Aussagekraft der Internetrecherche zu vage", sagt BDU-Vizepräsident und Personalberater Dr. Joachim Staude. Quelle: www.bdu.de

+++ 3. PwC-Studie sieht mehr Steuereinnahmen durch einfachere Systeme +++
Die Schweiz besitzt eines der besten Steuersysteme der Welt, so das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Steuersysteme seien weltweit so komplex, und vielfach ist nicht bekannt, wie viele Steuern Unternehmen insgesamt tatsächlich zahlen. Die in 175 Ländern durchgeführte Studie "Paying Taxes - The Global Picture" von PwC und der Weltbank kommt zu dem Schluss, dass hohe Körperschaftsteuersätze nicht immer zu einem insgesamt größeren Steueraufkommen führen. Das Hauptaugenmerk sollte nicht allein auf den Körperschaftsteuersatz, sondern auf die in der Summe eingenommenen Unternehmenssteuern gerichtet werden. Das Schweizerische Steuersystem gehört zu den am einfachsten verständlichen der Welt. In der Schweiz wenden Unternehmen durchschnittlich 68 Stunden für die Einhaltung der Steuervorschriften auf - das weltweite Mittel beträgt 332 Stunden pro Jahr. In der Schweiz beträgt der Steuersatz 24,9 Prozent vom Gewinn - das bedeutet Rang 10 hinter den Malediven, Vanuatu, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Samoa, Sambia, Kambodscha und Mauritius. Der Anteil an den Gewinnsteuern an den gesamten Steuereinnahmen in der Schweiz beträgt lediglich 12,5 Prozent. Quelle: www.ch.pwc.com

+++ 4. Weltweite Vertriebsstudie gibt Verkäufern schlechte Noten +++
Mehr als 50 Prozent der Führungskräfte denken, dass ihr Vertriebsteam unterdurchschnittlich oder schlecht ist. Das ergab die weltweite Vertriebsstudie 2006 der Unternehmensberatung Proudfoot Consulting (Frankfurt). Die Außendienstmitarbeiter verbringen zudem nur 11 Prozent ihrer Arbeitszeit mit aktivem Verkaufen. Den Großteil der Zeit fressen unproduktive Verwaltungsaufgaben. Für die Studie wurden weltweit 800 Führungskräfte aus allen Branchen gefragt. Zusätzlich fließen die Ergebnisse von 580 Vertriebseffizienzprojekten ein. Im Rahmen der weltweiten Umfrage gaben 55 Prozent der befragten Führungskräfte ihrer eigenen Verkaufsmannschaft in allen Verkaufsdisziplinen schlechte Noten. Die größte Schwachstelle ist die Konversion: Nur 40 Prozent der befragten Manager sehen ihr Team in der Lage, aus dem Verkaufsgespräch einen Abschluss zu generieren. Aus den Projektanalysen geht hervor, dass Vertriebsmitarbeiter nur elf Prozent ihrer Zeit für den aktiven Verkauf und neun Prozent für die Neukundenakquise nutzen. Die restliche Zeit verbringen sie mit Verwaltungsaufgaben (31 Prozent), Reisen (15 Prozent) und der internen Abstimmung (18 Prozent). Dabei haben die Vertriebsmitarbeiter einen ganz anderen Eindruck von ihrer Zeiteinteilung: Sie glauben, 22 Prozent ihrer Arbeitszeit mit aktivem Verkaufen zu verbringen (statt der gemessenen elf). Es ist jedem Unternehmen möglich, die weltweite Marktposition zu verbessern und den Umsatz signifikant zu steigern - durch die Kombination von effizientem Vertriebsmanagement, Zielvorgaben und Kontrolle sowie On-The-Job-Trainings. "Kein Unternehmen kann es sich leisten, auf dieses Potential zu verzichten", so das Fazit. Quelle: Proudfoot Consulting.

+++ 5. Viersprachiges Arbeitsmarktportal jobtic.ch geht an den Start +++
Die Plattform Jobtic.ch geht mit einem viersprachigen Angebot (Deutsch/Englisch, Französisch/Italienisch) für den Arbeitsmarkt in der Schweiz an den Start. Seine Einzigartigkeit liegt nach Angaben der Betreiber in der automatisierten Funktionsweise, die durch neues IT-Programm ermöglicht wird. Personalmanager verfügen auf der Plattform über einen Textmarker, um Schlüsselelemente im Lebenslauf des Bewerbers hervorzuheben. Es erlaubt gezielte Suche nach Bewerbern auf Grundlage des Personalbedarfs. Bewerber können mit Hilfe von jobtic.ch ihren Lebenslauf online gestalten, einstellen und referenzieren. Jobtic.ch strebt binnen Jahresfrist 30.000 Besucher pro Monat an, 1 Million Seitenaufrufe und mehr als 10.000 Teilnehmer am neuen System der E-Mail-Benachrichtigung RSS/Flux. Das Programm greift direkt auf das Webportal zu und zeigt in einem gesonderten Bildschirmfenster neue Stellenangebote an. Quelle: www.jobtic.ch

+++ 6. Tipps gegen müde Augen am PC +++
Intensive Arbeit am Bildschirm ist ein harter Job für die Augen. Bei dem konzentrierten Blick blinzeln die Lider nur selten, der Tränenfilm verdunstet. Die "Apotheken Umschau" verrät einen Trick, der dem Austrocknen der Hornhaut und Müdigkeit entgegen wirkt: Der Monitor sollte so aufgestellt sein, dass sich die Oberkante etwa fünf bis zehn Zentimeter unterhalb der Augenhöhe befindet. Durch den leicht nach unten gerichteten Blick sind die Augen nicht so weit geöffnet. Das stabilisiert den Tränenfilm. Quelle: Apotheken Umschau

+++ 7. Mobilität ist beim Jobwechsel unverzichtbar +++
Ein Wohnortwechsel ist heutzutage für den Großteil der Manager Pflicht, wenn sie eine neue Position antreten. Die Mehrheit nimmt die damit verbundenen Unannehmlichkeiten jedoch nur notgedrungen in Kauf. Das ergab eine aktuelle Mobilitätsstudie im Auftrag von Immobilienscout24. 70 Prozent der befragten Personalberater und Headhunter sagen heutigen Einsteigern fünf oder mehr Wechsel in ihrem Berufsleben voraus. Fast ein Drittel geht sogar von acht oder mehr verschiedenen Arbeitsplätzen im Laufe der Karriere aus - doppelt so viel wie 1999. Jobwechsel bedeutet häufig Umzug. Derzeit wechselt durchschnittlich jeder Zweite im mittleren Management mit dem Job auch seinen Wohnort. Im Top-Management sind es sogar über 60 Prozent. Dieser Trend wird weiter zunehmen. "Der Manager von heute weiß, dass er mobil sein muss", so heißt es in der Studie. Quelle: www.immobilienscout24.de

+++ 8. Hotels zu Wintermärchen(p)reisen +++
Wenn in den Wintermonaten ab Dezember die Zahl der Business-Gäste in den Stadthotels zurückgeht und in den Ferienhotels die Nebensaison beginnt, profitieren flexible Urlauber von besonders günstigen Übernachtungspreisen. Zimmer in den 22 Stadt- und Ferienhotels der Lindner-Gruppe sind dann bereits ab 29 Euro zu haben. Bei 22 Grad die letzten Sonnenstrahlen auf Mallorca einfangen. Sich dick eingemummelt am Strand von Westerland den frischen Westwind um die Nase wehen lassen. Oder in Berlin die Nacht durchtanzen. Urlaub kann man nicht nur im Frühjahr oder Sommer machen. Im Winter ist der Reiz eines Kurztrips an die Küste, der Charme eines Wellness-Aufenthalts in einem der besten Spa-Hotels in Deutschland oder das Glück beim Anblick der verschneiten Landschaft des Allgäus besonders groß. Zudem sind in der Hauptsaison oft ausgebuchte Vier- und Fünf-Sterne-Häuser wie die Lindner-Hotels auf Mallorca, Sylt, in der Schweiz oder in Oberstaufen jetzt zu besonders günstigen Preisen zu haben. Quelle: www.lindner.de

+++ 9. Arbeitsmarktregulierung ist kein Garant für sichere Jobs +++
Trotz des stark ausgebauten Kündigungsschutzes in Deutschland ist die subjektiv empfundene Arbeitsplatzsicherheit relativ gering. Laut European Social Survey halten gerade einmal 18 Prozent der Beschäftigten ihren Job für sicher. Ähnlich geht es den Beschäftigten in Tschechien, Polen, Griechenland und Portugal - trotz oder gerade wegen der strengen Arbeitsmarktvorschriften, teilt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) mit. In Dänemark machen sich dagegen knapp 32 Prozent der Arbeitnehmer keine Sorgen um ihren Job; in der Schweiz gilt dies sogar für 42 Prozent der Befragten. Vergleichbar zufrieden sind auch die Arbeitnehmer in Großbritannien und Belgien. Dabei sind in diesen Ländern die staatlichen Schutzzäune rund um den Arbeitsplatz weitaus geringer als in Deutschland. Dieser Zusammenhang erklärt sich u. a. durch die Arbeitsmarktstrukturen. Während in Deutschland mehr als die Hälfte aller Arbeitslosen länger als ein Jahr ohne Beschäftigung ist, trifft dies in Dänemark, der Schweiz und Großbritannien nur auf jeden vierten Arbeitslosen zu. Das Wissen, nach einer Kündigung nicht lange ohne Job zu bleiben, verringert dort offenbar die Angst vor einem Stellenverlust. Es erweist sich also als sinnvoll, die Arbeitsmarktregulierung einzuschränken und Sicherheit auf anderem Wege zu vermitteln. Die dänische Arbeitsmarktpolitik des konsequenten Förderns und Forderns ist hierfür ein gutes Beispiel, sagt IW-Forscher Dominik H. Ernste. Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft

+++ 10. Gegen Brände: Präventionskampagne "Sichere Weihnachten 2006" +++
Weichnachtszeit ist die Zeit der Kerzen und damit leider auch die Zeit, in der es am häufigsten zu Bränden kommt. Rund 1.000 Mal brennt es jährlich während der Festtage in der Schweiz, in den meisten Fällen aus Unachtsamkeit, berichtet die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB). Die einfach zu befolgenden Ratschläge der BfB sorgen für ungetrübte Weihnachtsfreuden: Die höchste Brandgefahr besteht, wenn Adventskränze und Weihnachtsbäume allmählich die Nadeln verlieren und dann Kerzenflammen auf die leicht entzündbaren Tannäste übergreifen. "In den beheizten Wohnräumen trocknen Adventskränze und Weihnachtsbäume sehr schnell aus. Deshalb häufen sich um die Festtage Wohnungsbrände", so ein Brandschutzexperte. Zwei wichtige Tipps: Kerzen sind immer auszulöschen, wenn der Raum verlassen wird. Zudem ist darauf zu achten, dass Kerzen auf Adventskränzen und an Weihnachtsbäumen ausgewechselt werden, bevor sie zu tief niederbrennen und das Reisig entzünden könnten. Sicherer als Kerzen sind in Innenräumen elektrische Lichterketten. www.bfb-cipi.ch

nach oben