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Ausgabe Nr. 37
07.11.2006
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INHALT

1. VDE-JobBarometer: 25 Prozent mehr Stellen für Elektroingenieure
2. Management-Vordenker: Beim "MBA" ist der Lack ab
3. Hochgeschraubte Titel halten Führungskräfte nicht
4. Kind oder Karriere: Jeder zweite Mann würde Elternzeit nehmen
5. Sicherheit beim Formulieren mit Zeugnissen mit neuer Software
6. EuroAirport Basel-Mülhausen wächst stark
7. Höhere Internationalität bei der WORLDDIDAC Basel 2006
8. Schweiz darf Anschluss im Steuer-Wettbewerb nicht verlieren
9. Raum Basel wirbt neu in Hamburg
10. Kulturtrips jenseits des Jahreswechsels


+++ 1. VDE-JobBarometer: 25 Prozent mehr Stellen für Elektroingenieure +++
Elektroingenieure sind gefragt: 25 Prozent mehr Online-Stellenagebote als noch vor einem Jahr verzeichnet das aktuelle VDE-Jobbarometer des Verbandes der Elektrotechnik, eine Bewertung der Internetannoncen von 1.000 Technologieunternehmen. Waren es vor einem Jahr noch 3.895 Stellenangebote, so meldet das aktuelle VDE-JobBarometer jetzt 4.859 offene Stellen für Elektroingenieure. Damit richten sich rund 16 Prozent aller Stellenangebote (31.229) auf den Firmen-Homepages an Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik. 80 Prozent der Unternehmen halten die beruflichen Perspektiven von Elektroingenieuren für besser als die von BWL- und Jura-Absolventen. Allerdings fürchtet ein Drittel der Firmen, künftig den Bedarf nicht mehr decken zu können. Dies sind Ergebnisse der neuen VDE-Studie "Young Professionals 2006". Quelle: www.vde.com

+++ 2. Management-Vordenker: Beim "MBA" ist der Lack ab +++
Der Lack am Ausbildungsprogramm des "MBA" (Master of Business Administration) bröckelt. Dies stellen immer mehr Management-Vordenker, Wissenschaftler, Personalmanager und Fachjournalisten fest. Die Schwemme des Titels zeigt sich an den steigenden Programmen: In Europa hat sich die Zahl der MBA-Angebote seit 1999 nahezu verdoppelt, weltweit rechnen Experten mit rund 1.500 verschiedenen Ausbildungsgängen. Mit der quantitativen Entwicklung stellen Fachleute auch den qualitativen Wert in Frage. MBA-Absolventen halten als Manager in der Praxis nicht immer den hoch gelobten Ergebnissen ihrer Ausbildung stand. "Die Hälfte der so genannten Management-Ausbildung ist gar keine", kritisiert Prof. Dr. Fredmund Malik, Chef des Malik Management Zentrums St. Gallen, den inhaltlichen und methodischen Wildwuchs. Im Rahmen der Ausbildungsprogramme werde versäumt, so der Management-Vordenker in der institutseigenen Zeitschrift "seminar aktuell 2/2006", den Teilnehmern "das entsprechende Management-Wissen zu vermitteln, das eine Führungskraft für die wirksame, verantwortungsvolle und professionelle Erfüllung ihrer Aufgaben tatsächlich braucht". Der MBA-Mythos kommt nach Ansicht von Malik von Rankings der besten Business Schools. Ein durchgängiges Konzept über Management-Wissen und die Ausrichtung auf reale Erfordernisse gehören zum zentralen Qualitätsnachweis einer guten Management-Ausbildung, so Malik.

+++ 3. Hochgeschraubte Titel halten Führungskräfte nicht +++
Die Vergabe von wichtig klingenden Titeln hilft nach Aussagen von Führungskräften nicht, Spitzenkräfte auch im Unternehmen zu halten. Nahezu die Hälfte (46 Prozent) kürzlich beförderter Führungskräfte sagte, dass sich ihr Aufgabenbereich trotz neuer Titel nicht sehr geändert habe. Dies ergab die neueste Umfrage "Executive Quiz" von Korn/Ferry International. Vier von zehn Befragten (42 Prozent) gaben an, dass Unternehmen vermehrt hochgeschraubte Titel vergeben. In der Tat fanden mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Führungskräfte, dass sie von ihrem derzeitigen Arbeitgeber innerhalb der letzten zwei Jahre eine Beförderung erhielten. Allerdings sagte die große Mehrheit (85 Prozent), dass ein wichtigerer Titel sie nicht von einer geplanten Kündigung abhalten würde. "Beim Kampf um Spitzenkräfte sehen viele Arbeitgeber Beförderungen als ein Mittel, ihren Mitarbeitern ein Gefühl von Wertschätzung, strategischem Wert und Belohnung zu geben", erklärte Joe Griesedieck, Vice Chairman und Leiter der CEO-Sparte bei Korn/Ferry. "Die Vergabe von beeindruckenden Titeln allein ist eine erfolglose Strategie, um Mitarbeiter zu halten", so Griesedieck. Quelle: www.kornferry.com

+++ 4. Kind oder Karriere: Jeder zweite Mann würde Elternzeit nehmen +++
Für 89 Prozent aller Deutschen gehören Kinder, Familie und Beruf zum Leben - darin sind sich Männer und Frauen einig, wie eine exklusive Umfrage für die neue "Brigitte Balance" (ab 1. November im Handel) ergab. Fragt sich nur, an wem dann die Kinderbetreuung hängen bleibt? Die Umfrage zeigt Fortschritte: Fast jeder zweite berufstätige Mann würde Elternzeit nehmen, wenn es ab nächstem Jahr die neue Elterngeldregelung gibt. Und immerhin 57 Prozent der Männer würden gerne zuhause bei ihren Kindern bleiben, wenn sie nicht aus finanziellen Gründen arbeiten müssten. Bei den berufstätigen Frauen sind es weniger, nämlich 46 Prozent, die ihren Job, wenn möglich, gegen Kinderbetreuung tauschen würden. Dass die deutschen Frauen ihre Arbeit lieben, zeigt auch ein anderes Ergebnis: Auf die Frage, ob sie sofort ihren Beruf aufgäben, wenn sie im Lotto gewinnen würden, antworteten nur 16 Prozent aller berufstätigen Frauen mit Ja. Bei den Männern waren es immerhin 29 Prozent. Zeit also für die neue Elterngeldregelung. Quelle: www.guj.de

+++ 5. Sicherheit beim Formulieren mit Zeugnissen mit neuer Software+++
Jedes Jahr wechseln in Deutschland mehrere hunderttausend Arbeitnehmer ihren Job. Zudem beenden rund 500.000 Auszubildende ihre Lehre. Jeder von ihnen hat Anspruch auf ein wohlwollendes und qualifiziertes Arbeitszeugnis. Oft führt allerdings Unkenntnis zu nachteiligen Formulierungen. So wird Auszubildenden gerne ein "freundliches und kommunikatives Wesen" testiert, ohne zu wissen, dass diese Formulierung in der Zeugnissprache einen geschwätzigen Kollegen beschreibt. Da kann aus dem guten Willen des Chefs schnell das Gegenteil werden. Die nötige Sicherheit beim Formulieren von Zeugnissen bietet die Software "Arbeitszeugnisse" aus dem Rudolf Haufe Verlag. Über 7.000 Textbausteine für die verschiedenen Positionen und Fähigkeiten machen das Formulieren einfach. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft dem Laien, alle juristisch wichtigen Aspekte zu berücksichtigen und nachvollziehbar zu speichern. Damit eignet sich die Software nicht nur für Großunternehmen, sondern ebenso für Mittelständler. Gerade nach der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es für Arbeitgeber wichtig, jederzeit die getroffenen Entscheidungen bei eventuellen Streitigkeiten nachvollziehbar dokumentiert zu haben. "Arbeitszeugnisse", von Knobbe, Leis, Umnuß, Version 5.1, Oktober 2006, CD-ROM mit Benutzerhandbuch, 148 Euro, Bestell-Nr. A09007. Quelle: www.haufe.de

+++ 6. EuroAirport Basel-Mülhausen wächst stark +++
Der EuroAirport Basel-Mülhausen ist auf Wachstumskurs. Für 2006 zeichnet sich ein neuer Passagierrekord an. In den ersten neun Monaten nahm die Zahl der abgefertigten Passagiere um 24 Prozent auf drei Millionen zu. Bis zum Jahresende rechnen die Betreiber mit insgesamt vier Millionen Fluggästen. Damit wird der bisherige Passagierrekord aus dem Jahr 2000 mit 3,7 Millionen Fluggästen übertroffen. Im Gründungsjahr 1946 wurden auf dem binationalen Flughafen Basel-Mülhausen 13457 Passagiere abgefertigt. Der EuroAirport bedient heute über 90 Destinationen mit Direktflügen. Die Luftfracht hat sich in den ersten neun Monaten ebenfalls positiv entwickelt. Es wurden mit 68143 Tonnen 13 Prozent mehr Güter transportiert. Quelle: www.euroairport.com

+++ 7. Höhere Internationalität bei der WORLDDIDAC Basel 2006 +++
Die Bildungsmesse WORLDDIDAC Basel hat ihre Stellung als weltweit führende Leitmesse unterstrichen. Vom 25. bis 27. Oktober 2006 besuchten 17274 Fachpersonen die Messe. Die Anzahl der internationalen Besucher aus 79 Ländern konnte mit 4.837 auf 28 Prozent gesteigert werden. Die Aussteller kamen aus 29 Ländern. Die Besucherzahl lag insgesamt um 15 Prozent hinter der letzten Durchführung. Die Aussteller sind mit dem Messeverlauf und der Besucherstruktur unterschiedlich zufrieden. Während Aussteller, welche sich an internationale Händler und Einkäufer ausrichten, äußerst erfreut waren, vermissten einige Aussteller die deutschsprachigen Lehrpersonen und Entscheidungsträger. Auf großes Besucherinteresse stießen die Podiumsdiskussionen beim Treffpunkt LCH (Dachverband für Schweizer Lehrerinnen und Lehrer), die Veranstaltungen bei der Sonderschau "Public Private Partnerschaft - Schule im Netz" sowie die ICT-Präsentationen am e-schooling-Stand. Einer repräsentativen Befragung zufolge, erteilten 71 Prozent der Besucher der Messe eine sehr gute Gesamtbeurteilung. Auch die Zielerreichung des Messebesuchs wurde von 66 Prozent der Befragten als gut erachtet. Zwei Drittel der Befragten bestätigten, auch die nächste WORLDDIDAC Basel vom 29. bis 31. Oktober 2008 wieder zu besuchen. Quelle: www.messe.ch

+++ 8. Schweiz darf Anschluss im Steuer-Wettbewerb nicht verlieren +++
"Die Schweiz darf den Anschluss an den internationalen Steuerwettbewerb nicht verlieren", sagt Olivier Gehriger, Partner und Steuerexperte von KPMG Schweiz. Viele internationale Unternehmen würden immer noch den Weg in die Schweiz finden. In den letzten zwei Jahren wurde in 80 Prozent aller Kantone ein Zuwachs an Neuansiedlungen ausländischer Firmen registriert, wobei Deutschland klar führendes Herkunftsland ist, vor den Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien. "Im Kampf um neue Firmen spüren die Schweizer Kantone den steifen Gegenwind vor allem aus Irland, Luxemburg und den osteuropäischen Ländern, und der Wettbewerbsdruck wird noch größer", so Gehriger. Innerhalb der Schweiz zählen nach Einschätzung der kantonalen Wirtschaftsförderer die Kantone Zürich, Zug, Schaffhausen und Waadt zu den stärksten Standorten und somit im interkantonalen Wettbewerb zu den schärfsten Konkurrenten. Eine neue Untersuchung des weltweit führenden Verbundes von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in 86 Ländern zeigt, dass niedrige Unternehmenssteuern einem Land zu deutlichen Wettbewerbsvorteilen gegenüber seinen wirtschaftlichen Rivalen verhelfen können und mit überdurchschnittlichem Wachstum verbunden sein. Die Schweiz liegt auf Rang 13 und somit im Mittelfeld. Quelle: www.kpmg.ch

+++ 9. Raum Basel wirbt neu in Hamburg +++
Der Wirtschafts- und Kulturraum Basel wird ab 2007 in der Hansestadt Hamburg vermarktet. Das Stadtmarketing-Programm "Präsenz Basel" verlängert sich nach je drei Jahren der Werbeaktivitäten in Berlin und Düsseldorf um weitere drei Jahre. Hamburg ist mit einem Einzugsgebiet von rund vier Millionen Menschen die zweitgrößte Stadt Deutschlands - also ein attraktiver Zielmarkt. Die Werbeaktivitäten sollen unter dem Motto "Nächster Halt Basel" realisiert werden. "Put Basel on the map" lautet das übergeordnete Ziel der Marketingakteure. Der Gesamtauftritt Basels in Hamburg soll einerseits die Bekanntheit Basels erhöhen und gleichzeitig zu einer positiven Imageveränderung führen. Die letzte Basler Werbeoffensive in Deutschland erfolgte im Mai 2006 in Düsseldorf. Neben einer breiten Kampagne mit einer Basler Beilage in der "Rheinischen Post" mit einer Auflage von über 440.000 Exemplaren wurden im Rahmen von zielgruppenspezifischen Anlässen wertvolle Kontakte geknüpft. Quelle: www.basel.ch

+++ 10. Kulturtrips jenseits des Jahreswechsels +++
Wer schon jetzt seine Urlaubstrips mit kulturellen Reisehighlights für das nächste Jahr plant, wird im "kultimer", dem neuen Kurz-Kulturreisen-Katalog von Studiosus fündig. Auf 80 Seiten gibt es jede Menge Ideen für spannende Event-Trips. Wie wäre es mit einem Abend im berühmten Teatro alla Scala und einem darum herum perfekt organisierten Programm in der Kunst- und Modemetropole Mailand? Opernfans können sich je nach Vorliebe "Aida" von Verdi (4. und 11.1.2007), "Lohengrin" von Wagner (26.1.), "Madame Butterfly" von Puccini (15.2.) "La Fille du regiment" von Donizetti (8.3.) entscheiden. "La Scala" ist es allemal wert, denn dort wird seit Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben, wie der Rundgang durch das Museo Teatrale beweist. Ebenso einmalig ist der Gang über die architektonisch überraschende Dachlandschaft des Doms oder durch die Galleria Vittorio Emanuele. Der viertägige Kurzurlaub ist ab 1.260 Euro (inkl. Opernkarte). zu buchen. Schnell mal auf einen Sprung nach Venedig? Dann aber nur zur Zeit des Karnevals, der mit seinem farbenprächtigen Kostümtreiben den unbestrittenen Höhepunkt des venezianischen Festkalenders darstellt. Der viertägige Kulturtrip in die "Serenissima" startet am 17.02.2007 und kostet 870 Euro. Der aktuelle "kultimer" enthält auch Fenschmecker-Angebote wie "Trüffelsuche in der Provence" oder Andalusien kulinarisch". Infos in Reisebüros oder direkt bei Studiosus (freecall: 0800 2402 2402), www.kultimer.com bzw. www.studiosus.de

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