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Ausgabe Nr. 28
08.12.2005
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INHALT

1. Für Arbeitnehmer gehören Überstunden zum Berufsalltag
2. Gesundheitswesen bleibt Wachstumsbranche
3. CATS verlängert Gastspiel in Basel
4. Ingenieure spezialisieren sich zu stark
5. Albertina Wien zeigt umfassendste Schiele-Ausstellung
6. Von der Fachverkäuferin zur "Karriere des Jahres"
7. Feine Schnäppchen aus Bordeaux
8. Jede dritte Schweizer Firma wird Opfer von Wirtschaftsdelikten
9. Wenn Mitarbeiter nicht wollen, wie sie sollen
10. Passionsblume hilft bei Weihnachtsstress


+++ 1. Für Arbeitnehmer gehören Überstunden zum Berufsalltag +++
Mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer (79 Prozent) in Deutschland leisten regelmäßig Überstunden. Dies ergab eine Umfrage der Online-Stellenbörse www.stellenanzeigen.de unter mehr als 1.800 Arbeitsnehmern. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der Beschäftigten bleiben praktisch jeden Tag länger am Arbeitsplatz, weil sie sonst mit ihrer Arbeit nicht fertig würden. Gut die Hälfte (53 Prozent) machen allerdings nur dann Überstunden, wenn es unbedingt sein muss. Lediglich für 15 Prozent sind Überstunden eigenen Angaben zufolge gar kein Thema. Quelle: www.stellenanzeigen.de

+++ 2. Gesundheitswesen bleibt Wachstumsbranche +++
Der Gesundheitsmarkt in Deutschland wird nach Einschätzung der Roland Berger Consultants bis zum Jahr 2020 von heute 260 Milliarden Euro auf 450 Milliarden Euro anwachsen. Das Gesundheitswesen verbindet Dienstleistung mit Hightech und auch die demografische Entwicklung arbeitet ihr zu. Anstelle der öffentlich diskutierten Fragen zu Kosten und Finanzierung sollten die Wachstumschancen im Gesundheitssektor ergriffen und Innovationen forciert werden. "Der bewusstere Umgang vieler Menschen mit ihrer Gesundheit, der medizinisch-technische Fortschritt sowie die steigende Lebenserwartung fördern die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen", sagt Dr. Joachim Karrtee, Partner im Kompetenzcenter Pharma & Healthcare bei Roland Berger. Mit der wachsenden Branche steigen auch die Ansprüche der Patienten. Sie werden mündiger und verlangen Transparenz, damit sie selbst entscheiden können, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen können. Quelle: www.rolandberger.com

+++ 3. CATS verlängert Gastspiel in Basel +++
Ohne Zweifel gelingt es CATS einmal mehr, das Schweizer Publikum in seinen Bann zu ziehen. Mehr als 100.000 Tickets wurden bisher für den Musical-Klassiker von Andrew Lloyd Webber in Basel verkauft. Aufgrund des großen Erfolges wird die Spielzeit im Musical Theater Basel jetzt bis zum 25. Februar 2006 verlängert. Ursprünglich sollten die berühmtesten Katzen der Welt nur bis zum 15. Januar 2006 in der Schweiz zu Gast sein. Karten gibt es über www.ticketcorner.com. Quelle: Publicum pmi AG.

+++ 4. Ingenieure spezialisieren sich zu stark +++
Die Qualifikation vieler Ingenieure sinkt aufgrund zu spezifischer Fortbildungen bereits im Alter von 40 Jahren. Der steigende Erfahrungsschatz kann diesen Mangel nicht kompensieren. In der Folge suchen in Deutschland 60.000 Ingenieure Arbeit, obwohl viele Unternehmen immer stärker über Fachkräftemangel klagen. Die Hälfte aller arbeitslosen Ingenieure ist älter als 45 Jahre. Personalverantwortliche vermissen laut einer Studie der TÜV Rheinland Group bei älteren Ingenieuren vor allem Fachwissen in angrenzenden wissenschaftlichen Disziplinen, Prozesswissen sowie Team- und Veränderungsfähigkeit. Gerade diese Kompetenzen sind bei einem Arbeitsplatzwechsel sowie bei strukturellen Veränderungen in einem Unternehmen jedoch besonders gefragt. Quelle: TÜV Rheinland Group

+++ 5. Albertina Wien zeigt umfassendste Schiele-Ausstellung +++
Die Albertina in Wien widmet vom 7. Dezember 2005 bis 19. März 2006 dem großen österreichischen Expressionisten Egon Schiele die umfassendste Ausstellung seit 1948. Über 130 Werke Egon Schieles aus der Albertina werden um rund 90 wichtige Leihgaben aus aller Welt ergänzt. Sie präsentieren zum ersten Mal Schieles bedeutendstes zeichnerisches Schaffen: Selbstbildnisse, Aktdarstellungen, Porträts und Landschaften, von den Anfängen an der Wiener Akademie bis zu seinem frühen Tod 1918. Egon Schiele zählt mit Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den Bahnbrechern der Moderne in Österreich. Quelle: www.albertina.at

+++6. Von der Fachverkäuferin zur "Karriere des Jahres" +++
Heike Lawrenz, Store Managerin des Wal-Mart Supercenters in Heidenau, erhielt den diesjährigen Preis "Karriere des Jahres" vom Wirtschaftsmagazin "karriere" aus der Verlagsgruppe Handelsblatt. Die Preisträgerin wurde unter mehr als 100 Nominierungen bis 40 Jahre ausgewählt. Führungsverhalten, Beitrag zum Unternehmenserfolg, gesellschaftliche Verantwortung und rascher Aufstieg sind die Kriterien der Jury. Heike Lawrenz (40) leitet die mit 14.000 qm zu den größten Standorten zählende Wal-Mart German-Niederlassung mit 180 Mitarbeitern und einem Umsatz in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe seit März 2005. Zuvor war sie im Oktober 2004 zur Co-Managerin befördert worden. Im Wertkauf Warenhaus hatte sie 1994 als 1. Verkäuferin für Damenbekleidung begonnen. Quelle: Wal Mart

+++ 7. Feine Schnäppchen aus Bordeaux +++
Guter Bordeaux muss nicht teuer sein. Dies hat die Jury des WEIN GOURMET festgestellt. 141 Crus Bourgeous des heißen Jahrgangs 2003 standen im Gaumentest. Die Preise der 30 Weine, die am besten abschnitten, liegen überwiegend zwischen 11 und 20 Euro. Auch der Siegerwein Chateau Phélan Ségur ist mit etwa 30 Euro im Vergleich zu den ganz großen Namen in Bordeaux noch preiswert. Wegen seines Körperreichtums und seiner fantastischen Würze hat er die Jury begeistert, wie in Wein Gourmet 4/2005 (ET 23.11.2005) nachzulesen ist. Quelle: www.wein-gourmet.com

+++ 8. Jede dritte Schweizer Firma wird Opfer von Wirtschaftsdelikten +++
Wirtschaftsdelikte häufen sich immer mehr und bilden eine wachsende Bedrohung für Unternehmen. Innerhalb der letzten zwei Jahre wurde weltweit fast die Hälfte aller Firmen Opfer von Betrügern. 37 Prozent der Schweizer Unternehmen verzeichneten laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers in den vergangenen zwei Jahren Wirtschaftsdelikte (2003: 24 Prozent). Weltweit sind 45 Prozent der Unternehmen betroffen. Der durchschnittliche Schaden aus der Vermögensveruntreuung, Vorspiegelung falscher Tatsachen und Fälschung beläuft sich auf 1,7 Millionen US-Dollar. Quelle: PwC.

+++ 9. Wenn Mitarbeiter nicht wollen wie sie sollen +++
Schlechtes Change Management kostet Unternehmen Produktivität und Mitarbeiter. Unzulänglich durchgeführte Veränderungsprozesse führen laut einer Studie von Capgemini zu einem Produktionsrückgang von durchschnittlich 21 Prozent. Jeder fünfte Mitarbeiter wird damit rein rechnerisch zum Totalausfall. Ineffizientes Arbeiten aufgrund der Unkenntnis über den Veränderungsprozess (82 Prozent Nennungen) oder unzureichende Informationen über das erwartete Ergebnis (41 Prozent) sind dabei wesentliche Punkte. Auch die bewusste Opposition wird häufig beobachtet (77 Prozent). Die letzte Konsequenz in Form von Kündigung wird von rund einem Viertel der Unternehmen als Folge genannt. Im Ländervergleich kündigen die Schweizer überproportional häufiger oder ziehen sich in den Krankenstand zurück, während in Deutschland gerne opponiert wird. Quelle: Capgemini

+++ 10. Passionsblume hilft bei Weihnachtsstress +++
Alle Jahre wieder: Stress und Hektik in der Weihnachtszeit. Auf der Suche nach Schnäppchen wird durch überfüllte Geschäfte gehetzt, tagelang das Festmenü vorbereitet, in letzter Minute noch die Plätzchen für Oma gebacken und der Christbaum erst kurz vor dem 24. ausgesucht. Für viele Menschen bedeutet das Stress pur. Zum Glück hat die Natur ein Antistressmittel in petto, die Passionsblume. Mit der Einnahme des Passionsblumenextraktes (z. B. Hoggar Balance aus der Apotheke) findet der Körper nach einer Anflutungszeit von ca. zwei Wochen wieder zu seiner natürlichen Balance, vor allem, wenn er sich - wie in der Weihnachtszeit - im Dauerstress befindet. Der Blumenextrakt wurde bereits von den Indianern als Heilmittel gegen nervöse Unruhezustände verwendet. Quelle: www.Stada.de

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