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BWL-Institut Basel


Rules for Success
guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 26
03.10.2005
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INHALT

1. Geschäftsführer-Gehälter legen langsam zu
2. Pharmaindustrie nimmt in der Schweiz an Bedeutung zu
3. Minijobs bringen den Arbeitsmarkt in Bewegung
4. Junge Menschen sind bei Karriereentscheidung oft ratlos
5. Gesundheitskosten der Schweiz um 20 Prozent senkbar
6. Ausländische Touristen zieht es in deutsche Großstädte
7. Erotik als Verkaufsargument in der Hotellerie
8. Basel 2020 als urbanes Zentrum
9. Schweizer Immobilienmarkt: Ausland staunt über niedrigen Leerstand
10. BWL-Institut startet mit Immobilienökonomie ins neue Semester


+++ 1. Geschäftsführer-Gehälter legen langsam zu +++ Geschäftsführer in deutschen Unternehmen verdienen dieses Jahr im Durchschnitt 247.000 Euro. Unternehmenslenker haben nach den Ergebnissen der branchenübergreifenden Vergütungsstudie der Managementberatung Kienbaum 3,2 Prozent mehr im Portmonee als im Vorjahr. "Top-Managern muss ausreichend Anreiz geboten werden, die Position langfristig und mit hohem Engagement auszufüllen", sagt Christian Näser von Kienbaum. Stärksten Einfluss auf die Gehaltshöhe übt die Unternehmensgröße aus. Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Geschäftsführers eines Unternehmens mit 5.000 Beschäftigten beträgt 470.000 Euro. Der Geschäftsführer eines Unternehmens mit bis zu 50 Mitarbeitern bekommt lediglich 173.000 Euro. An der Studie beteiligten sich 716 Geschäftsführer aus 418 Unternehmen in Deutschland.
Quelle: www.kienbaum.de

+++ 2. Pharmaindustrie nimmt in der Schweiz an Bedeutung zu +++
Die Pharmaindustrie ist mit 101.000 Arbeitsplätzen eine Schlüsselindustrie und ein bedeutender Wachstumsmotor der Schweizer Volkswirtschaft. Die Branche weist eine überdurchschnittlich hohe Produktivität auf. Sie ist direkt und indirekt für eine Wertschöpfung von 20 Milliarden Franken verantwortlich, was einem Anteil von knapp fünf Prozent am nominalen Bruttoinlandsprodukt entspricht. Die Branche hat zudem ihre Exporte seit 1990 vervierfacht und steuert heute ein Viertel zu den Gesamtexporten der Schweiz bei. Eine Studie von Plaut Economics unter Mitarbeit von BAK Basel Economics im Auftrag von Interpharma zeigt zum ersten Mal die direkte und indirekte Bedeutung der Pharmabranche für die Schweiz auf.
Quelle: www.plaut-economics.ch
Quelle: www.interpharma.ch

+++3. Minijobs bringen den Arbeitsmarkt in Bewegung +++
Die Zahl der geringfügig Beschäftigten hat in den letzten fünf Jahren in Deutschland um über 30 Prozent zugenommen. Mit den Minijobs steigt allerdings auch die Bewegung am Arbeitsmarkt: Bei den ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist die Fluktuation mit 63 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (29 Prozent). Vor allem in den Branchen Hotel- und Gaststättengewerbe und bei der Gebäudereinigung befürchtet das Institut Arbeit und Technik (IAT / Gelsenkirchen), dass gering qualifizierte Mitarbeiter nur noch in Minijobs Arbeit finden und dadurch zunehmend Schwierigkeiten haben könnten, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen.
Quelle: www.iatge.de.

+++ 4. Junge Menschen sind bei Karriereentscheidung oft ratlos +++
Rund 62 Prozent der Oberstufenschüler am Gymnasium und Studenten verschiedener Universitäten wissen, welchen Beruf sie ausüben wollen. Allerdings herrscht bei der Frage Ratlosigkeit, mit welchen Schritten sie dorthin gelangen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Spark Institute (Düsseldorf) bei 550 jungen Menschen im Alter von 17 bis 27 Jahren. "Mehr denn je benötigen junge Menschen Rat, wenn es um die Berufsfindung und erfolgreiche Bewerbung für den ersten Job geht", sagt Dr. Carolin Fischer, Geschäftsführerin vom Spark Institute.
Quelle: www.sparkinstitute.de.

+++ 5. Gesundheitskosten der Schweiz um 20 Prozent senkbar +++
Die Gesundheitskosten der Schweiz könnten jährlich um bis zu 20 Prozent niedriger sein, wenn mehr Ärzte bereit wären, sich freiwillig Netzwerkern mit Qualitäts- und Budgetnormen zu verpflichten. Zu diesem Ergebnis kommt das Ärztenetzwerk HMO-Gesundheitsplan in Basel. Für den gesamten Gesundheitsmarkt könnte daraus ein Sparpotential von zwei Milliarden Franken abgeleitet werden, rechnet HMO vor. Auf Seite der Versicherer müsste jedoch der bestehende Risikoausgleich unter den Krankenkassen verfeinert werden. Das gegenwärtige Modell belohne Kassen, die Jagd auf günstige Risiken betreiben, anstelle mit Managed Care auf die Gesundheitskosten einzuwirken.
Quelle: www.hmobs.ch.

+++6. Ausländische Touristen zieht es in deutsche Großstädte +++
Auf ihren Reisen in Deutschland besuchen ausländische Touristen vor allem die großen Städte. 52 Prozent aller Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland wurden 2004 laut Statistischem Bundesamt in Städten über 100.000 Einwohner registriert. Im Jahr 1992 hatte dieser Anteil noch bei 46 Prozent gelegen. Auf Städte und Gemeinden unter 10.000 Einwohner entfielen im Jahr 2004 rund 22 Prozent der Übernachtungen ausländischer Gäste (1992: 28 Prozent). Damit unterscheidet sich das Reiseverhalten der ausländischen Touristen deutlich von dem der deutschen, die es weit stärker in die kleineren Gemeinden zieht und damit zumeist in ländliche Regionen.
Quelle: www.destatis.de

+++ 7. Erotik als Verkaufsargument in der Hotellerie +++
Knisternde Messe: Wenn zwischen dem 19. und 23. November 2005 in Basel die Igeho 05, 21. Internationale Fachmesse für Gemeinschaftsgastronomie, Gastronomie und Hotellerie, stattfindet, darf auch Erotik nicht fehlen. Mit der Sonderpräsentation "Erotik im Hotel" soll die Neugierde der Besucher geweckt werden. Ein Verbund von 70 Hotels hat sich unter www.loveroom.ch zusammengetan, die erotisch eingerichtete Zimmer anbieten. Die Hotels mit romantisch-erotischen Zimmern sind seit drei Jahren übersichtlich in einem elektronischen Führer zusammengefasst. Pro Jahr wird die Website rund 100.000 Mal angeklickt und daraus direkt Buchungen im Wert von über 2 Millionen Franken getätigt. Loveroom-Hotels müssen ein Zimmer anbieten, das sich für einen sinnlichen Kuschelaufenthalt besonders gut eignet. Kerzenlicht, Kuschelrock, Rosenblätter auf Boden und Bett, aphrodisierendes Nachtessen - das ist nur ein kleiner Auszug aus dem sinnlichkeitssteigernden Programm, die sich die Hoteliers für ihre Gäste ausdenken.
Quelle: www.loveroom.ch
Quelle: www.igeho.ch

+++ 8. Basel 2020 als urbanes Zentrum +++
Basel soll nach den Plänen der Regierung bis 2020 ein europaweit ausstrahlendes Lehr- und Forschungsstandort, ein gesuchter Standort internationaler Unternehmen und ein bedeutendes Zentrum für die Kultur sein. Laut Regierungspräsident Ralph Lewin soll sich Basel in 15 Jahren zu einem urbanen Zentrum einer trinationalen Region mit bis zu einer Million Menschen entwickeln. Als Standort weltweit führender Unternehmen der Pharmaindustrie, Agrochemie und Medizinaltechnik soll sich der Entwicklungsperspektive zufolge Basel verstärkt bemühen.
Quelle: sda

+++ 9. Schweizer Immobilienmarkt: Ausland staunt über niedrigen Leerstand +++
Der Schweizer Immobilienmarkt ist nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) fest in heimischer Hand. Ausländische Investoren haben es schwer. Dennoch, das Ausland staunt über die niedrigen Leerstandsquoten. 56 Millionen Quadratmeter Bürofläche gibt es nach Berechnungen von Credit Suisse in der Schweiz. Der Großteil konzentriert sich auf die Regionen Zürich, Genf, Bern, Basel und Lausanne. Die Mieten und Renditen sind nach Einschätzung von Immobilienexperten über Jahre hinweg stabil entwickelt. In Zürich ist und bleibt der Markt angespannt. Basel wird sich nach Ansicht der Experten künftig an den Umgang mit Leerständen gewöhnen müssen. Rund 7,9 Prozent der Büros (190.000 Quadratmeter) haben keine Nutzer, in der Region Basel sind es 5,5 Prozent (205.000 Quadratmeter). Im europäischen Ausland hat man sich an zweistellige Leerstände gewöhnt.
Quelle: www.ftd.de

+++ 10. BWL-Institut startet mit Immobilienökonomie ins neue Semester +++
Das Rüstzeug für die Zukunft erwerben (Nachwuchs-)Führungskräfte aus der Immobilien-, Versicherungs- und Finanzwirtschaft mit einem zwölfmonatigen Fernstudium am Betriebswirtschaftlichen Institut und Seminar Basel. Die klassische Betriebswirtschaftslehre mit den Immobilien-Bausteinen Facility Management und Immobilienbewertung steht im Mittelpunkt der Ausbildung zum Dipl.-Immobilienökonom (BI). Semesterstart ist am 15. Oktober 2005. Mit dem weiteren Studiengang "Betriebswirtschaftslehre" spricht das Institut Führungskräfte und Nachwuchs aus technischen Fachrichtungen an. Der flexibel aufgebaute, neunmonatige berufsbegleitende Fernlehrgang startet ebenfalls am 15. Oktober 2005. Dieser Intensivkurs wird bereits zum 14. Mal durchgeführt. Informationen unter Telefon 0 18 01-19 48 00 deutschlandweit zum Ortstarif oder im Internet unter www.bwl-institut.ch.

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