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BWL-Institut Basel


Mach´ keine kleinen Pläne. Sie haben nicht den Zauber, das Blut der Menschen in Wallung zu bringen. Sie werden nicht realisiert. Mach´ große Pläne, setze Dir hoffnungsvoll die höchsten Ziele
- und arbeite.


Daniel Hudson Burnham
(1846 - 1942, Architekt in Chicago)


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 22
02.05.2005
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INHALT

1. Stimmung in deutschen Büros gespalten
2. Die 100 besten Arbeitgeber Europas
3. Managerhaftung - Hybris oder Risiko?
4. Mehr Übernachtungen in Basel
5. Führungskräfte-Portal mit neuen Funktionen
6. Basler Rheinhäfen schlagen mehr um
7. Mit Imholz ab Basel-Mulhouse in 16 Ferienorte fliegen
8. PwC: Deutschland ist Europameister bei Produkt-Rückrufen
9. Im Stau folgt der Griff zum Telefon
10. Mit der 8-Stunden-Analyse zum Erfolg


+++ 1. Stimmung in deutschen Büros gespalten +++
Die Stimmung in deutschen Unternehmen ist gespalten: Während die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer das Betriebsklima ihres Unternehmens als gut oder sehr gut einstuft, bezeichnet fast jeder dritte das innerbetriebliche Klima als katastrophal und plant bei neuer Jobmöglichkeit, das Unternehmen zu verlassen. Das ist das Ergebnis einer aktuelle Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 8.000 Jobsuchenden in acht Ländern Europas durchgeführt wurde. Deutlich besser ist die Atmosphäre bei den europäischen Kollegen in Norwegen: Mehr als die Hälfte der Kollegen im hohen Norden ist mit der Stimmung durchaus zufrieden und 23 Prozent geben der Betriebsatmosphäre sogar Note "eins". Bestnoten für gutes Unternehmensklima vergeben auch 21 Prozent der niederländischen Arbeitnehmer. (Quelle: www.stepstone.de)

+++ 2. Die 100 besten Arbeitgeber Europas +++
Das Great Place to Work (R) Institute Europe hat in Kopenhagen in Kooperation mit der Financial Times zum dritten Mal die 100 besten Arbeitgeber Europas ausgezeichnet. Deutschland stellt, gleichauf mit Großbritannien, die stärkste Länderfraktion der besten europäischen Arbeitgeber. Als Top 10 der Gesamtliste wurden ausgezeichnet (Klammer Ausgezeichnete Standorte/Niederlassungen): Bain & Company (Frankreich, Spanien, UK), Boston Scientific Tullamore (Irland), Johnson & Johnson (Österreich, Italien), Kjaer Group (Dänemark), Microsoft (12 Niederlassungen, darunter Deutschland), Nackageriatriken (Schweden), Pentascope (Niederlande), Unilever (Griechenland), Unique Interim (Belgien) und ?WhatIf! (UK). Info: www.greatplacetowork-europe.com.

+++3. Managerhaftung - Hybris oder Risiko? +++
Managerhaftung stellt in Deutschland ein mittlerweile ernstzunehmendes Risiko für Unternehmenslenker dar. Das bereits geltende strenge Haftungsrecht wird laut Professor Dr. Marcus Lutter, Keynote-Speaker der Euroforum-Konferenz "Managerhaftung", durch Rechtsprechung und bevorstehender Gesetzesänderung an praktischer Bedeutung gewinnen. Durch die neue "Business Judgement Rule" werden alle unternehmerischen Entscheidungen auf den Prüfstand gestellt. Vorstandsmitglieder müssen dann beweisen, bei ihrer Entscheidung auf "Grundlage einer angemessenen Information zum Wohle der Gesellschaft" gehandelt zu haben und zwar viele Jahre rückwirkend. Lutter rechnet mit einer Zunahme von Schadensersatzklagen gegen Manager. (Quelle: www.euroforum.de)

+++ 4. Mehr Übernachtungen in Basel +++
Die positive Nachfrageentwicklung im Basler Tourismus dauert an. Die Zahlen für den März 2005 liegen mit 71.000 Logiernächten um 4,3 Prozent über der entsprechenden Vorjahresperiode. Dies teilte das Statistische Amt des Kantons Basel-Stadt mit. Der Anstieg ist einheimischen und ausländischen Gästen zuzuschreiben. Beim Binnentourismus resultierte mit insgesamt 19.986 Übernachtungen ein Anstieg um 7,5 Prozent. Die ausländische Nachfrage nahm bei 51.245 Logiernächten um 3,1 Prozent zu. Im Bereich der zahlenmäßig wichtigen Herkunftsländer wurden leicht rückläufige Werte aus Deutschland und den USA durch Zunahmen aus Frankreich, Italien und Großbritannien mehr als wettgemacht. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres wurden die Übernachtungen um 10,4 Prozent auf insgesamt 186.565 Übernachtungen gesteigert. (Quelle: www.statistik.bs.ch)

+++ 5. Führungskräfte-Portal mit neuen Funktionen +++
Mit erweiterten Funktionen und neuen Kooperationspartnern baut das im Herbst 2004 an den Markt gegangene Führungskräfte-Recruiting-Portal www.ExecutiveBase.com das Angebot für Manager und Personalberater im deutschsprachigen Sprachraum aus. Führungskräfte, die sich aktiv beruflich verändern möchten, können gegen eine Gebühr (ab 9,95 Euro) aus über 250 Personalberatern und Headhuntern die passenden Vermittler nach Branchen und Spezialisierungen auswählen und sich über die hinterlegten Daten mit diesen in Verbindung setzen. Neuer Kooperationspartner ist die Basler mental-guide GmbH (www.mental-guide.com), die für Führungskräfte im Verfahren des Blended Learning einfache wie wirkungsvolle Methoden und Werkzeuge für Führungssicherheit, Kompetenzentwicklung und Energiemanagement an. (Quelle: www.ExecutiveBase.com)

+++ 6. Basler Rheinhäfen schlagen mehr um +++
In den Basler Rheinhäfen sind im ersten Quartal 2005 rund 1,93 Mio. t Güter gelöscht oder geladen worden. Dies entspricht einer Zunahme um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Ankunftsverkehr nahm um 4,8 Prozent, der Abgangsverkehr um 7,8 Prozent zu. Bei den flüssigen Treib- und Brennstoffen wurde ein Zuwachs von 14 Prozent erreicht. Zulegen konnten die Gütergruppen "übrige Güter" um 23,1 Prozent, "Fahrzeuge, Maschinen etc." um 17,1 Prozent. Um 61,4 Prozent hat dagegen der Umschlag mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen abgenommen. (Quelle: www.portofbasel.ch)

+++ 7. Mit Imholz ab Basel-Mulhouse in 16 Ferienorte fliegen +++
Zu deutschen Preisen buchen und sparen: Imholz, Veranstaltermarke von TUI, fliegt im Sommer 2005 ab Basel-Mulhouse 16 Ferienorte an. Die Ferien können dabei mehrere Hundert Schweizer Franken günstiger sein als bei Abflügen ab anderen Flughäfen. Mit Imholz reisen die Gäste ab dem EuroAirport mit renommierten Fluggesellschaften wie Hapag Lloyd an die beliebtesten spanischen Ferienorte, die griechischen Inseln Kreta, Kos, Korfu und Rhodos sowie an den Sonnen- und Goldstrand Bulgariens oder an die südtürkische Riviera. Exklusiv ist der Reiseschutz mit Umtauschgarantie. Nach dem Abschluss einer üblichen Reiseversicherung kann eine gebuchte Reise bis acht Wochen vor Abreise gegen eine andere umgetauscht werden. (Quelle: www.tui-suisse.ch)

+++ 8. PwC: Deutschland ist Europameister bei Produkt-Rückrufen +++
In der Europäischen Union ist Deutschland das Land mit den meisten Rückrufen von fehlerhaften oder gefährlichen Produkten. Zu diesem Ergebnis kommt die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Analyse stellt fest, dass die Anzahl der Produkt-Rückrufe in den vergangenen zwölf Monaten europaweit stark zugenommen hat. Seit der Umsetzung der neuen Richtlinie über allgemeine Produktsicherheit (RLAP) Anfang 2004 stieg die Zahl der Produkt-Rückrufe, die der Kommission gemeldet wurden, um 175 Prozent. Im Februar 2004 waren noch durchschnittlich vier Produkte pro Woche zurückgezogen worden, im Februar 2005 im Schnitt wöchentlich elf. Die PwC-Analyse macht deutlich: Deutschland meldete 2004 mit 73 die meisten Rückrufe, gefolgt von Ungarn (46), Spanien (39), Litauen (27) und Finnland (24). 373 Produkte wurden gemeldet. Über die Hälfte der Rückrufe (56 Prozent) wurden von den Behörden der Mitgliedstaaten verhängt, 44 Prozent erfolgten freiwillig. (Quelle: www.de.pwc.com)

+++ 9. Im Stau folgt der Griff zum Telefon +++
Mit dem oder der Liebsten telefonieren ist der beliebteste Zeitvertreib bei Stop an go auf der Autobahn. Das eine Umfrage für die Zeitschrift "Für Sie" ergeben. Befragt wurden 1.236 Frauen und Männer zwischen 30 und 55 Jahren. Insgesamt 64 Prozent der Frauen und 59 Prozent der Männer greifen im Stau zum Handy, um ihren Partner anzurufen. Mit anderen Stauopfern plaudern/flirten, folgt an zweiter Stelle. Staus entstehen nach Ansicht von Experten nicht aus dem Nichts. Stop-and-go-Wellen werden durch abrupte Bremsmanöver ausgelöst und pflanzen sich mit etwa 15 Stundenkilometern gegen die Fahrtrichtung fort. Schwacher Trost: Wer einen Stau umfährt, braucht meist genauso lange wie jemand, der sich in den Stau stellt. (Quelle: www.fuer-sie.de)

+++ 10. Mit der 8-Stunden-Analyse zum Erfolg +++
"Die 8-Stunden-Analyse bringt es an den Tag, was im Unternehmen schief läuft", sagt Prof. Dr. Dr. habil. Kurt Nagel. Der Management-Berater macht Führungskräfte, Unternehmens- und Steuerberater bei einem Seminar am 3. Juni 2005 in Basel mit Instrumenten vertraut, ein Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Führungskräfte, Unternehmens- und Steuerberater lernen Werkzeuge der Analyse kennen und anwenden. Ziel ist es, nach nur acht Stunden Analyse Kosten, Ertragskraft und Erfolgsquoten aufzudecken. Management-Berater Prof. Dr. Dr. habil. Kurt Nagel zeigt die Erfolgsfaktoren von Unternehmen auf. Er gibt Unternehmenslenkern Tipps, den eigenen Markt und ihre Mitbewerber unter die Lupe zu nehmen. Die Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel AG (Basel) und das FORUM Institut für Management GmbH (Heidelberg) haben das Erfolgsseminar aufgelegt. Infos: www.bwl-institut.ch.

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