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Ausgabe Nr. 125
13.10.2017
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Inhalt:
1. Digitale Transformation revolutioniert das Lernen
2. Spaß bei der Arbeit ist bei Zeitarbeit Motivationsfaktor Nr. 1
3. Perspektiven für Schweizer Wirtschaft bleibe günstig
4. Elektroingenieure haben die Qual der Wahl
5. IT-Berufsstarter kennen ihren Marktwert
6. Soft Skills dominieren die Berufswelt der Zukunft
7. Immobilienmanager: Hohe Gehälter für zweite Garde
8. PwC Schweiz bleibt Marktführer
9. Stress im Alltag - Chatten bis zur Erschöpfung
10. Schweiz ist nicht mehr reichstes Land der Welt


+++ 1. Digitale Transformation revolutioniert das Lernen +++
Das Aneignen von "Vorratswissen", wie es seit Jahrhunderten in der Schule praktiziert wird, taugt nur noch für das notwendige Grundlagenwissen und nicht mehr für unsere komplexer gewordene Welt. So revolutioniert die Digitale Transformation auch das Lernen, sagt Professor Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, einer der renommiertesten Bildungsexperten Deutschlands. "Moderne Wissensvermittlung muss situativ, personalisiert und dynamisch-adaptiv erfolgen", fordert Prof. Scheer. Seine aktuellen Thesen zur Zukunft des Lernens (www.im-c.com) machen deutlich, wie wichtig Tools zur Erschließung des Bedarfswissens künftig sein werden. "Wissen pauken und horten gilt nicht mehr", sagt Professor Scheer. Zwar werden in den Schulen, an Berufsschulen und Universitäten auch Techniken, soziale Fähigkeiten, Sprachen und analytische Fertigkeiten vermittelt. Diese bleiben Grundvoraussetzung für den späteren Beruf. Darüber hinaus aber sei ein Umdenken in Bezug auf das Lernen für dringend erforderlich: Was über das Grundlagenwissen hinausgeht, wird sich in den Bedarfsbereich verlagern. Quelle: www.im-c.com

+++ 2. Spaß bei der Arbeit ist bei Zeitarbeit Motivationsfaktor Nr. 1 +++
Die stärkste Leistungsmotivation junger Menschen in der Zeitarbeitsbranche sind nicht etwa Ansehen oder Karriere, sondern Spaß und Team-Gefühl. Das Gehalt kommt als Motivator nach der Anerkennung erst an fünfter Stelle. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) zur Lebens- und Arbeitswelt der jungen Generation in der Zeitarbeitsbranche. Der wichtigste Kommunikationskanal für junge Talente der Zeitarbeitsbranche ist WhatsApp (96 Prozent). Kein anderer Kanal ist so beliebt und wird gleichermaßen privat wie auch beruflich genutzt. Auch die Karriere-Plattform Xing wird mit 42 Prozent als Kommunikationsplattform in der Zeitarbeitsbranche häufig verwendet. In der Gesamtstudie gaben nur 7 Prozent der befragten Altersgruppe Xing als wichtigen Kommunikationskanal an. Quelle: www.personaldienstleister.de

+++ 3. Perspektiven für Schweizer Wirtschaft bleibe günstig +++
Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich ist im September um 1.6 Punkte gestiegen. Damit wurde der Rückgang vom Vormonat teilweise kompensiert. Mit 105.8 steht das Barometer nach wie vor auf einem Niveau klar über seinem langfristigen Mittelwert. Demzufolge bleibt der Ausblick für die Schweizer Wirtschaft günstig – in der näheren Zukunft sind weiterhin überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten. Die stärksten positiven Beiträge zu diesem Ergebnis stammen von der Industrie. Auch die Indikatoren aus dem Gastgewerbe deuten leicht nach oben. Gleichzeitig haben sich die Perspektiven für den inländischen Konsum, die Exportwirtschaft, den Finanzsektor und das Baugewerbe etwas verschlechtert. Quelle: www.kof.ethz.ch

+++ 4. Elektroingenieure haben die Qual der Wahl +++
Höchstens fünf Bewerbungsschreiben und zwei Vorstellungsgespräche, so sieht die Bilanz der richtigen Studienwahl im Falle von Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik aus. Jeder fünfte Absolvent geht ohne ein Bewerbungsschreiben und jeder vierte sogar ohne ein Vorstellungsgespräch an den Karrierestart. Das sind Ergebnisse der neuen Studie "Young Professionals der Elektro- und Informationstechnik 2017" des VDE, für die der Technologieverband 232 Elektroingenieure und Elektroingenieurinnen bis 35 Jahre mit einer durchschnittlichen Berufserfahrung von etwas über zwei Jahren befragt hatte., die Studienergebnisse zusammen. "Die Absolventen können sich ihr Wunsch-Unternehmen nahezu aussuchen, nicht umgekehrt. Die Zeiten waren damit für Ingenieure noch nie so gut wie jetzt und dank der Digitalisierung ist kein Ende der Vollbeschäftigung in Sicht", sagt Ansgar Hinz, CEO des Technologieverbandes VDE und selbst Elektroingenieur. Quelle: www.vde.com

+++ 5. IT-Berufsstarter kennen ihren Marktwert +++
Der Mangel an IT-Spezialisten in Deutschland führt zu einem neuen selbstbewussten Rollenverständnis von Berufsstartern in diesem Beschäftigungsfeld. IT-Talente sehen die Überzeugungsarbeit im Bewerbungsprozess zunehmend auf Seiten der Arbeitgeber. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie der HTWK Leipzig und des Karriereportals get in IT. Bestes Beispiel: 78 Prozent der befragten Teilnehmer bevorzugen die initiale Kontaktaufnahme durch den Arbeitgeber bevor es zum eigentlichen Bewerbungsprozess kommt. Für 62 Prozent sollte dieser Erstkontakt dabei sogar über einen Mitarbeiter der IT-Fachabteilung - also auf fachlicher Augenhöhe - erfolgen. Von ihren allgemeinen beruflichen Perspektiven sind die IT-Talente weiterhin entsprechend überzeugt. 89 Prozent von Ihnen gehen von guten oder sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus. Das ist im Vergleich zu 2015 eine Steigerung um fünf Prozent. Quelle: www.get-in.de

+++ 6. Soft Skills dominieren die Berufswelt der Zukunft +++
Im Rahmen der digitalen Transformation sehen sich Fach- und Führungskräfte veränderten Jobprofilen und neuen Anforderungen gegenüber. Bei den Hard Skills verändert sich nur wenig - Datenanalyse sowie -interpretation und Wissensmanagement sind und bleiben die gefragtesten Fachkompetenzen, gefolgt von Projektmanagement. Bei den Soft Skills haben sich die Anforderungen signifikant geändert. Einzig Verhandlungsführung kann sich in den nächsten Jahren als gefragte Sozialkompetenz behaupten, während funktionsübergreifende Kompetenzen und Mitarbeiterführung in den nächsten Jahren stärker in den Fokus rücken. Bemerkenswert sind auch regionale Unterschiede: Während in Frankfurt/Main künftig geübte Change- und Projekt-Manager gute Chancen am Arbeitsmarkt haben, sind in München Social-Media-Experten besonders gefragt. Berliner Unternehmen suchen hingegen verstärkt nach Programmierern und allgemeinen Digitalkompetenzen. Dies ergab eine Studie von LinkedIn, die zum zweiten Mal nach 2015 deutsche Vorstände und Personalverantwortliche befragte, welche Fähigkeiten heute und in zehn Jahren am gefragtesten sein werden. Quelle: www.linkedin.com

+++ 7. Immobilienmanager: Hohe Gehälter für zweite Garde +++
Im Immobiliensektor können Führungskräfte auch unterhalb der Vorstands- und Geschäftsführungsebene mit guten Gehältern rechnen: Die Topverdiener in der zweiten Reihe sind die Leiter Vermietungsmanagement mit einem Jahresgehalt von 215.400 Euro im Median. Darauf folgen die Leiter Portfoliomanagement mit 125.200 Euro. Die Leiter Asset Management kommen im Median auf eine Jahresvergütung von 116.700 Euro und liegen damit auf dem dritten Rang. Das ergibt eine aktuelle Gehaltsstudie der Personal- und Managementberatung Kienbaum und des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. "Führungskräfte mit fundiertem Branchenwissen im Immobiliensektor und Leadership-Qualitäten sind ein begehrtes Gut und können selbstbewusst in Gehaltsverhandlungen gehen. Arbeitgeber hingegen sollten einen attraktiven Vergütungsmix bieten, mit dem sie die besten Führungskräfte und Spezialisten gewinnen und halten können", sagt Markus Amon FRICS, Personalberater und Real-Estate-Experte bei Kienbaum. Führungskräfte, die nicht direkt am Kerngeschäft mitwirken, verdienen deutlich weniger: Zum Beispiel erhält ein Leiter Facility Management im Median 68.400 Euro im Jahr und ein Leiter Kundenbetreuung 56.800 Euro. Vertriebschefs hingegen können mit einem Jahresgehalt von 114.500 Euro rechnen. Quelle: www.zia-deutschland.de.

+++ 8. PwC Schweiz bleibt Marktführer +++
PwC Schweiz hat im Geschäftsjahr 2016/17 den Nettoumsatz um 4 Prozent auf 733 Mio. CHF gesteigert. Die Wirtschaftsberatung wuchs um 17 %. PwC Schweiz bleibt damit klarer Marktführer. Vom Nettodienstleistungsertrag entfielen 367 Mio. CHF auf die Wirtschaftsprüfung (2015/16: 365 Mio. CHF), 205 Mio. CHF auf die Steuer- und Rechtsberatung (2015/16: 201 Mio. CHF) und 161 Mio. CHF auf die Wirtschaftsberatung (2015/16: 138 Mio. CHF). Bei der Entwicklung in der Wirtschaftsprüfung zeigen die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016/17 ein erfreuliches Bild. PwC Schweiz bleibt klar mit ihrem Kerngeschäft auf dem Siegerpodest mit einer Erhöhung des Nettoumsatzes um 1 % auf 367 Mio. CHF (brutto: 403 Mio. CHF, + 1 %). PwC Schweiz investiert in eine innovative, prüfungsnahe Beratung durch den Einsatz von digitalen Technologien. Die Steuer- und Rechtsberatung erhöhte den Nettodienstleistungsertrag im vergangenen Geschäftsjahr um 2 % auf 205 Mio. CHF (brutto: 262 Mio. CHF, - 2 %). Quelle: www.ch.pwc.com

+++ 9. Stress im Alltag - Chatten bis zur Erschöpfung +++
Drei von vier jungen Deutschen stehen unter starkem Stress. Sie fühlen sich häufig müde und schlapp. Strapazen bereitet ihnen dabei zunehmend das Privatleben mit der ständigen Erreichbarkeit für Freunde und Familie. Während immerhin fast jeder zweite Mann sich daher regelmäßig Auszeiten nimmt, sind es bei den Frauen noch nicht einmal 30 Prozent. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Zukunft Gesundheit 2017" der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung "Die Gesundarbeiter". Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dafür befragt. Quelle: www.die-schwenninger.de/PraeventionsStudie

+++ 10. Schweiz ist nicht mehr reichstes Land der Welt +++
Die Schweiz wurde erstmals den von den USA als reichstes Land der Welt in Bezug auf das Netto-Geldvermögen überholt. Die ergab die Analyse der Vermögens- und Schuldenlage in 50 Ländern in der achten Ausgabe des "Global Wealth Reports" der Allianz. Zwar legte das Netto-Geldvermögen in der Schweiz 2016 um 3,7 Prozent zu, lag damit aber weit hinter dem westeuropäischen Durchschnitt von 5,7 Prozent. Auch die Schuldenstandsquote ist erneut gestiegen und wird weltweit nur von Dänemark und Australien übertroffen. In absoluter Rechnung (Verbindlichkeiten pro Kopf) steht die Schweiz einsam an der Spitze: Mit durchschnittlich EUR 93.120 (rund CHF 106.715) lasten auf den Schultern von Herr und Frau Schweizer mittlerweile mehr Verbindlichkeiten als in den vier Nachbarländern (Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich) zusammengenommen. Quelle: ots.ch/DS8o5.

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