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Ausgabe Nr. 123
01.06.2017
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Inhalt:
1. Online auf den TOEFL®-Test vorbereiten
2. Chancengerechtigkeit erhöht Wirtschaftswachstum
3. Studenten wünschen Sicherheit
4. So heißen Topverdiener mit Vornamen
5. Bewerber gesucht: Der faulste Job der Welt
6. Capgemini Consulting stellt 2017 rund 400 Berater ein
7. So viel verdienen FH-Absolventen in der Schweiz
8. Gebremstes Wachstum wegen Fachkräftemangel
9. Mindestlohn in der Aus- und Weiterbildung steigt deutlich
10. Digitalisierung: McKinsey eröffnet Experience Studio


+++ 1. Online auf den TOEFL®-Test vorbereiten +++
Ein Auslandsstudium an einer englischsprachigen Universität bietet Studenten für die Zukunft große Erfolgschancen, der Weg dahin beginnt mit dem TOEFL®-Test. Um Studenten bei der Verbesserung ihrer Englischkenntnisse und beim Verständnis des TOEFL-Tests zu unterstützen, hält Educational Testing Service, der Entwickler des Tests, zurzeit einen kostenlosen sechswöchigen Online-Kurs (MOOC, Massive Open Online Course) ab.
Der Kurs hilft Studenten dabei zu verstehen, was sie tun können, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Der Kurs beginnt mit allgemeinen Informationen zum Test, die folgenden Wochen konzentrieren sich auf die vier getesteten Fähigkeiten - Lesen, Hörverständnis, Sprechen und Schreiben - und der Kurs endet mit Informationen zum Test-Tag und anderen hilfreichen Tipps. Während der Wochen, die die Testinhalte Sprechen und Schreiben behandeln, werden ETS und sein TOEFL-Programm einige Antworten überprüfen und auswerten und Feedback geben. Der Kurs ist kostenlos, dennoch haben die Studenten die Möglichkeit, sich für ein bezahltes Zertifikat anzumelden, das die Kenntnisse und Fähigkeiten, die während des MOOC erworben wurden, bescheinigt. Die Kursanmeldung läuft derzeit auf der edX-Plattform: www.edx.org. Quelle: www.ets.org

+++ 2. Chancengerechtigkeit erhöht Wirtschaftswachstum +++
Frauen tragen in Deutschland weiterhin nur 38% zum Bruttoinlandsprodukt bei. Das BIP könnte bis 2025 um 422 Milliarden Euro (+12%) gegenüber den Basisprognosen steigen, wenn Frauen gleichberechtigt am Erwerbsleben teilnähmen. Wie sehr es sich für die deutsche Wirtschaft lohnt, hier aufzuholen, hat eine aktuelle Studie der Initiative "Chefsache" - einem Zusammenschluss von 21 Organisationen aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor, Wissenschaft und Medien - ergeben. Dafür müsste unter anderem die weibliche Erwerbsquote von 54,7% auf 59,3% steigen. Gleichzeitig müsste sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Frauen um zwei Stunden auf 32,5 Stunden erhöhen und weibliche Arbeitnehmer müssten häufiger in besonders produktiven Sektoren wie dem verarbeitenden Gewerbe oder der Finanzbranche arbeiten. Quelle: www.initiative-chefsache.de

+++ 3. Studenten wünschen Sicherheit +++
Die Mehrheit der deutschen Studenten folgt bei der Wahl des Studienfachs ihren persönlichen Interessen und Begabungen und wünscht sich vor allem eine sichere berufliche Zukunft. Die Verdienstaussichten im künftigen Job spielen dabei eher eine sekundäre Rolle. Das ergab eine aktuelle deutschlandweite Umfrage des Personaldienstleisters univativ unter 1023 Studenten. Idealismus und persönliche Interessen ja, aber bitte mit Sicherheiten - gern auch als Beamter. Rund zwei Drittel (67 Prozent) wählten ihr Studienfach, weil es ihren individuellen Talenten entspricht und die Studieninhalte mit ihren persönlichen Interessen harmonieren. Zudem entschied sich jeder fünfte Student (20 Prozent) für sein Studienfach, weil er nach dem Abschluss etwas in der Welt bewegen möchte. "Anstatt die Ellbogen auszufahren und die Karriere zur obersten Priorität zu machen, setzen die Studenten schon bei der Wahl ihres Studienfachs auf ganz individuelle Werte", erklärt Olaf Kempin von univativ. Selbstverwirklichung steht bei den Millenials tatsächlich hoch im Kurs. Fast genauso wichtig ist den Studenten eine sichere Zukunft: 58 Prozent gaben an, ihr Studienfach gewählt zu haben, weil sie sich davon nach dem Abschluss einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen versprechen. In dieses Bild passt auch, dass über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) sich über eine Verbeamtung freuen würde. Allerdings wird nicht einmal jeder Zehnte (8 Prozent) den Beamtenstatus auch erreichen. Quelle: www.univativ.com

+++ 4. So heißen Topverdiener mit Vornamen +++
Die Gewinner im Gehaltsranking heißen "Dirk" oder "Sabine" und können insbesondere durch eine einfache Aussprache punkten. Dies ergab eine Studie der Jobsuchmaschine Adzuna. Eine Untersuchung der Silbenanzahl aller Namen hat dabei ergeben, dass Vornamen mit nur einer Silbe ein höheres Gehalt aufzuweisen scheinen, als Vornamen mit mehreren Silben. Laut diesem Ergebnis verdienen Personen mit zwei Silben 8% weniger, Personen mit drei Silben satte 18% weniger als Personen mit einsilbigen Vornamen. "Dirk" ist mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 120.200,31 Euro der lukrativste Vorname für Männer. Kurz und prägnant, toppt dieser alle anderen männlichen Vornamen im Ranking. Ebenfalls in den Top 10 enthalten sind weitere einsilbige Vornamen wie Klaus, Hans oder Ralf, jedoch auch Namen mit zwei Silben wie Jürgen oder Harald. Bei den Frauen schneidet "Sabine" mit 83.638,06 Euro Jahresgehalt am besten ab. Gefolgt von weiteren dreisilbigen Vornamen wie Susanne und Claudia zeigt dies, dass bei weiblichen Vornamen nicht der gleiche Zusammenhang mit der Silbenanzahl festgestellt wurde. Quelle: www.adzuna.com

+++ 5. Bewerber gesucht: Der faulste Job der Welt +++
Der Safthersteller Valensina hat ein außergewöhnliches Jobangebot zu vergeben: Es wartet ein Job, bei dem das Faulenzen in der Natur der Sache liegt. Die Aufgabe ist minimalistisch und simpel: Der Kandidat schaut Orangen von zu Hause aus beim Wachsen zu. Wenn der perfekte Erntezeitpunkt gekommen ist, beobachtet er ganz entspannt von seiner heimischen Hängematte aus, wie die Früchte per Hand gepflückt werden. Geboten wird ein Job mit befristetem Faulenzen für 13 Monate und ein Bruttogehalt von insgesamt 20.000 Euro. Die Hängematte zum Faulenzen und die digitale Verbindung zu den Orangen wird gestellt. Die Reise- und Nebenkosten für einen Besuch der Orangen auf ihrer Plantage in Spanien werden übernommen. Kandidaten, „die sich mit gepflegtem Nichtstun auskennen und Freude am professionellen Faulenzen haben“, können sich bis zum 13.08.2017 unter www.valensina.de/faulsterjob bewerben. Quelle: www.valensina.de zu finden.

+++ 6. Capgemini Consulting stellt 2017 rund 400 Berater ein ++
Die Strategie- und Transformationsberatungseinheit von Capgemini Consulting will kräftig wachsen und stellt über 400 neue Mitarbeiter ein. Die Zahl der offenen Positionen hat gegenüber 2016 noch einmal zugenommen. So war das Umsatzplus zum Ende des letzten Jahres klar zweistellig und lag damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Im Fokus stehen Themen wie Innovation, User Experience, Analytics, Robotics und künstliche Intelligenz sowie die Transformationsberatung entlang aller Branchen. "Die Digitalisierung von Unternehmen erfordert Branchenexpertise, Technologie-Know-how und Innovationsfähigkeit - all das, was unsere Consultants mitbringen. Aber wir suchen mehr denn je nach engagierten, klugen Köpfen, mit denen wir unsere Expertise ergänzen können und die umgekehrt ihre eigenen Fähigkeiten nach dem Studium oder ersten Berufsjahren in einem hoch spannenden Umfeld ausbauen wollen", so Dr. Volkmar Varnhagen, Geschäftsführer bei Capgemini Consulting für Zentraleuropa. Infos zu den Stellenangeboten: www.de.capgemini-consulting.com/karriere. Quelle: www.de.capgemini.com

+++ 7. So viel verdienen FH-Absolventen in der Schweiz +++
Der mittlere Lohn für Fachhochschul-Absolventen in der Schweiz liegt bei 100.000 Franken pro Jahr. Die meisten Berufsstarter sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden und schätzen ihre Wettbewerbsfähigkeit als sehr hoch ein. Über 10.000 Fachhochschul-Absolventen gaben für die Lohnstudie 2017 zu den Themen Lohn, Arbeitssituation und Weiterbildung Auskunft. Weitere Ergebnisse: Die Löhne in der öffentlichen Verwaltung, dem Finanz- und Versicherungswesen sowie im Treuhand und Consulting sind mit 110.000 Franken bis knapp 113.000 Franken pro Jahr am höchsten. Den besten Einstiegslohn erhalten Informatik-Absolventen - rund 90.000 Franken pro Jahr. Quelle: www.fhlohn.ch.

+++ 8. Gebremstes Wachstum wegen Fachkräftemangel +++
Der Mangel an Fach- und Führungskräften bremst die deutsche Wirtschaft aus: 55 Prozent der Unternehmen wachsen weniger stark als sie könnten. Und bei 49 Prozent kommt die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsmodelle aus diesem Grund zu kurz. Bislang überbrücken die Firmen personelle Engpässe vorwiegend mit Zeitarbeit oder interner Weiterbildung. Aber jedes vierte Unternehmen setzt bereits auch auf Interim Management. Das sind Ergebnisse der Studie "Interim Management 2017". Für diese wurden von der auf die zeitlich befristete Vermittlung von Führungskräften und Experten spezialisierten Beratung Aurum Interim Management 384 Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt. Der Fach- und Führungskräftemangel hat für viele Betriebe noch weitere schwerwiegende Folgen: So kann laut der Aurum Studie mindestens jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) aus diesem Grund seine Liefertermine an Kunden nicht immer einhalten. In der Industrie und im Verarbeitenden Gewerbe liegt dieser Anteil sogar bei 35 Prozent. Quelle: www.aurum-interim.de

+++ 9. Mindestlohn in der Aus- und Weiterbildung steigt deutlich +++
In der öffentlich geförderten Aus- und Weiterbildung in Deutschland wird ab 1. Januar 2018 ein neuer Mindestlohn gelten. Darauf haben sich die Verhandlungspartner in der vergangenen Woche geeinigt. Statt wie bisher 14,60 Euro bekommen danach die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Branche 15,26 Euro pro Stunde - das ist eine Steigerung von 4,5 Prozent. In fünf Verhandlungsrunden hatten sich die Zweckgemeinschaft des Bildungsverbandes und die Gewerkschaften GEW und ver.di auf diese deutliche Anhebung verständigt. Sie gilt für rund 30.000 Beschäftigte, die im Rahmen der Sozialgesetzbücher II und III aus- und weiterbilden. Quelle: www.internationaler-bund.de

+++ 10. Digitalisierung: McKinsey eröffnet Experience Studio +++
Das Beratungsunternehmen McKinsey & Company verbreitet das Angebot zur Digitalisierung und eröffnet das erste McKinsey-Kompetenzzentrum für die digitale Transformation in Berlin. Im Experience Studio verbindet McKinsey die digitale Strategieberatung mit Methodenwissen und Technologieexpertise. Alle Aspekte der digitalen Transformation werden von der ersten Produktidee bis zum fertigen Prototypen durchlaufen. "Die digitale Revolution erfasst alle Branchen und Unternehmen mit hoher Geschwindigkeit. Mit dem Experience Studio schaffen wir einen Ort, an dem Unternehmen die neuesten Technologien und Methoden aus erster Hand kennenlernen. Gleichzeitig begleiten wir Unternehmen bei ihrem digitalen Umbau", erläutert Markus Berger-de León, Leiter des Experience Studio. Quelle: www.mckinsey.com/experience_studio_berlin.

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