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NEWS

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Ausgabe Nr. 122
04.04.2017
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Inhalt:
1. Jobboom 2017: Fachkräftenachfrage übertrifft Vorjahresstart
2. Mehr ausländische Unternehmen siedeln sich in der Schweiz an
3. „Made in Germany“ ist stärkstes Qualitätslabel
4. Gründer sehen sich vielen Hindernissen gegenüber
5. Preiswürdige Projekte für Swiss Industry 4.0 Award gesucht
6. Service zum Entsenden von Mitarbeitern ins Ausland
7. Unternehmensberater treiben den digitalen Wandel voran
8. Jeder fünfte Büroangestellte macht kaum Mittagspause
9. Studie zeigt: Die Freizeit wird immer knapper
10. Englisch für Immobilienprofis


+++ 1. Jobboom 2017: Fachkräftenachfrage übertrifft Vorjahresstart +++
Das Jobangebot für Fach- und Führungskräfte in Deutschland ist zum Jahresbeginn 2017 deutlich angestiegen. Deutsche Unternehmen haben im Januar 2017 zehn Prozent mehr Jobs ausgeschrieben als im Vormonat, im Vergleich zum Januar 2015 liegt der Anstieg sogar bei 22 Prozent. Alle Bundesländer konnten ein zweistelliges Job-Wachstum erzielen. Am schnellsten entwickelte sich die Anzahl der Stellenausschreibungen in den Bundesländern Schleswig-Holstein (+55 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und Brandenburg (+31 Prozent) sowie in den Stadtstaaten Berlin (34 Prozent) und Hamburg (40 Prozent). Das Jahr 2016 war ein neues Rekordjahr für die Fachkräftenachfrage. Das Aufkommen an Jobangeboten lag 22 Prozent über dem Vergleichswert von 2015. Besonders dynamisch entwickelte sich die Nachfrage nach Pflegefachkräften, Fachleuten aus dem Bereich Personal und IT-Spezialisten. Mehr Informationen unter www.fachkraefteatlas.de. Quelle: www.stepstone.de

+++ 2. Mehr ausländische Unternehmen siedeln sich in der Schweiz an+++
Nach Jahren rückläufiger Anfragen für Firmenansiedlungen aus dem Ausland zeichnet sich nun eine Trendumkehr ab: Erstmals steigt die Zahl der neu zugezogenen Firmen in der Schweiz im Jahr 2016 wieder an. „In den letzten Jahren war die Unsicherheit hierzulande stark spürbar“, sagt Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung beim Seco zur „Handelszeitung“. „Jetzt stellen wir fest, dass die Schweiz als Firmenstandort im Vergleich zu den Konkurrenzstandorten im Ausland wieder besser dasteht.“ Dabei blickt nicht zuletzt der Wirtschaftsraum Basel auf ein erfolgreiches Jahr zurück: So konnten die dortigen Standort-Promotoren die Zahl neu angesiedelter Firmen um über 50 Prozent auf 36 erhöhen. Die Zuzüger planen, in den nächsten drei Jahren über 600 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Bereits zuvor hatten die Standortförderer der Greater Zurich Area bekannt gegeben, dass erstmals seit 2010 über hundert Ansiedlungen von ausländischen Firmen erreicht wurden. „Setzt sich die positive Entwicklung dieses Jahres fort, besteht Aussicht, aus der langjährigen Delle herauszukommen“, erklärt Christoph Brutschin, Präsident der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren. Quelle: www.presseportal.ch

+++ 3. „Made in Germany“ ist stärkstes Qualitätslabel +++
"Made in Germany" ist das weltweit stärkste Qualitätslabel für Waren und Dienstleistungen. Es lässt damit Vertrauenssiegel anderer globaler Exportnationen wie "Made in USA" oder "Made in UK" zum Teil deutlich hinter sich. Das geht aus dem heute veröffentlichten Made-in-Country-Index (MICI) von Statista hervor, der ein weltweites Länderranking als Gradmesser der Markenstärke einzelner Nationen auflistet. Auf Platz eins kommt "Made in Germany". Zum weltweit führenden Qualitätslabel machen es vor allem die positiven Bewertungen in den Produktkategorien "Qualität" und "Sicherheitsstandards" sowie die große Beliebtheit über viele Ländergrenzen der Welt hinweg: Deutschland ist die Nummer Eins in 13 Ländern. Auf Platz zwei kommt die Schweiz, die vor allem in den Kategorien "Statussymbol" und "Authentizität" weltweit sehr hoch bewertet wurde. Italien punktet beim Design, während Japan für das Attribut "Spitzentechnologie" den höchsten Wert aller Länder erhält. China sticht beim Merkmal "Preis-/Leistungsverhältnis" heraus. Quelle: www.statista.com

+++ 4. Gründer sehen sich vielen Hindernissen gegenüber +++
Ein Start-up zu gründen klingt für viele verlockend. Die Selbständigkeit bietet ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit, schnelle und unkomplizierte Ideenumsetzung und die Chance auf eine dynamische Entwicklung. Wer gründen will, sollte deshalb am besten nach Großbritannien, Norwegen und Dänemark gehen. Hier geben fast 70 Prozent der Befragten an, gute Bedingungen für den Aufbau eines Start-up Unternehmens vorzufinden. Deutschland rangiert mit 59 Prozent Zustimmung im oberen Mittelfeld. Am schlechtesten sind den Umfrageergebnissen des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers zufolge die Voraussetzungen in Südeuropa, vor allem in Griechenland und Ungarn. Ursachen sind die nach wie vor sehr schwierige Wirtschaftslage und fehlende Unterstützung durch den Staat. Nur junge Menschen können sich hier noch vorstellen, eine Firma zu gründen. Quelle: www.randstad.de

+++ 5. Preiswürdige Projekte für Swiss Industry 4.0-Award gesucht +++
Mit der Vergabe des Swiss Industry 4.0 Award wird jährlich ein Unternehmen, eine Organisation oder ein Projekt ausgezeichnet, das in der praktischen Umsetzung von Digitalisierungs-Lösungen der Industrie 4.0 einen bemerkenswerten Beitrag an den Fortschritt der Wirtschaft in der Schweiz geleistet hat oder leistet. Der Preis wird im Rahmen der Swiss Industry 4.0 Conference am 14. September 2017 in Baden übergeben. Ab sofort können Projekte für den Wettbewerb „Swiss Industry 4.0 Award“ eingereicht werden. Der Swiss Industry 4.0 Award wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen. Er ist ein Sinnbild für die Innovationskraft der Schweizer Unternehmen und damit gleichzeitig ein Ansporn zur Förderung von Innovation. Der Sieger-Preis ist dotiert mit 10.000 Schweizer Franken. Details und Anmeldeuterlagen sind unter www.industry40.ch zu finden.

+++ 6. Service zum Entsenden von Mitarbeitern ins Ausland +++
Nur wenige Prozesse in einem international agierenden Unternehmen sind derart aufwändig und komplex wie die Mitarbeiterentsendung ins Ausland. Es gilt, die Entsendung so zu gestalten, dass sowohl das unternehmerische Ziel erreicht als auch die Erwartungen der entsandten Mitarbeiter (auch Expatriates genannt) erfüllt werden - und zwar unter Beachtung aller rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine Service-Webseite mit sämtlichen Dienstleistungen rund um die Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland hat die BDAE-Gruppe vorgestellt: Auf https://entsendeberatung.bdae.com gibt es eine umfassende Beratung zum Thema Global Assignment Management. Die neue Homepage skizziert besonders die Problemfelder im Global-Mobility-Prozess auch anhand von Praxisbeispielen. Diese finden sich in zahlreichen, auf der Webseite zur Verfügung gestellten Publikationen wieder. Zudem finden Personaler, Unternehmer und Expats alle aktuellen Termine für Seminare, Workshops und Konferenzen sowie diversen anderen Veranstaltungen der BDAE Consult zum Thema Auslandsentsendung. Quelle: www.bdae.com

+++ 7. Unternehmensberater treiben den digitalen Wandel voran +++
Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen befinden sich mitten in einem tiefgreifenden, digitalen Wandel. Dabei suchen sie vermehrt die Unterstützung durch Unternehmensberater, um mit den notwendigen Anpassungen bei Strategie, Prozessen und IT weiterhin erfolgreich sein zu können. Der Umsatz der Consultingbranche ist nicht zuletzt hierdurch 2016 in Deutschland um 7,4 Prozent auf 29,0 Milliarden Euro gestiegen. Zugleich brummt der Jobmotor: 2016 sind rund 6.000 zusätzliche Arbeitsplätze in den Consultingfirmen geschaffen worden, davon 5.000 auf Beraterebene. Auch für das angelaufene Jahr 2017 bleiben die Unternehmensberater optimistisch. Erwartet wird ein Umsatzplus in Höhe von 8,3 Prozent. Dies sind zentrale Ergebnisse der Marktstudie "Facts & Figures zum Beratermarkt 2016/2017" des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Quelle: www.bdu.de.

+++ 8. Jeder fünfte Büroangestellte macht kaum Mittagspause +++
Fast jeder fünfte Angestellte macht kaum Mittagspause: 19 Prozent der deutschen Büroangestellten gönnen sich nur maximal zweimal pro Woche eine Mittagspause. Jeder 14. (7 Prozent) findet dazu überhaupt keine Zeit. Vor allem die Unternehmenslenker arbeiten durch: Jeder Zehnte verzichtet auf eine Arbeitsunterbrechung. Es sind vor allem die Jüngeren, die anders denken und handeln: Fast zwei Drittel (65 Prozent) der 25- bis 35-Jährigen nehmen sich jeden Mittag eine Auszeit. Bei den 55- bis 65-Jährigen sind es hingegen nur 55 Prozent. Jeder Siebte verbringt täglich seine Mittagspause am Schreibtisch. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Essenslieferdienstes Deliveroo unter Büroangestellten ohne Zugang zu einer eigenen Kantine. Quelle: www.deliveroo.de

+++ 9. Studie zeigt: Die Freizeit wird immer knapper +++
Noch schnell Lebensmittel einkaufen, die Wohnung putzen oder die Waschmaschine anwerfen: Der Alltag bringt zahlreiche Aufgaben und Verpflichtungen mit sich, die auch nach einem anstrengenden Arbeitstag erledigt werden wollen. Freizeit für sich, Familie und Freunde kommen da oft zu kurz. Dies bestätigen auch die Ergebnisse des "World Play Shortage Reports" der internationalen Hausgerätemarke Beko. So hat es beispielsweise vergangenes Jahr in Deutschland jedes zweite Elternpaar (48 Prozent) nicht geschafft, mit dem eigenen Kind im Park zu spielen. Unter den Befragten in Deutschland beklagen insbesondere Vollzeitbeschäftigte im Alter zwischen 45 und 54 Jahren fehlende Freizeit. 38 Prozent der Befragten dieser Altersgruppe geben an, dass sie nicht über genügend freie Zeit im Alltag verfügen. Auch der jüngeren Generation bleibt bereits immer weniger Freizeit: Am häufigsten sagt die Altersgruppe der 21-jährigen Deutschen abendliche Freizeitaktivitäten aufgrund beruflicher Verpflichtungen ab. Quelle: www.beko-hausgeraete.de

+++ 10. Englisch für Immobilienprofis +++
Die Immobilienbranche wird immer internationaler, deshalb sollten auch Immobilienmakler, Vermögensverwalter, Treuhänder oder Bauunternehmer in „Real Estate English“ fit sein. Unter dem Titel „Englisch für Immobilienprofis“ bietet die Atlas Business Language GmbH, ein Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG, branchenspezifische Sprachkurse an. „Teilnehmer sollen nach dem Kurs in der Lage sein, in einem internationalen Umfeld sicher und kompetent aufzutreten, Immobilien schriftlich und mündlich zu präsentieren und auf Wünsche und Fragen der Kunden einzugehen“, beschreibt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma das Kursziel. Der Kurs (30 Stunden an 20 Tagen) startet am 26. April 2017 in Basel. Info: www.a-b-l.ch).

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