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BWL-Institut Basel


Rules for Success
guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


NEWS

www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 121
02.02.2017
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Inhalt:
1. Weiterbildung hat an Bedeutung gewonnen
2. Tempo bei Digitalisierung gefragt
3. Digitalisierung nicht mit Regulierungen zu bremsen
4. Größte Exportindustrie der Schweiz baut Stellung aus
5. Fachkräftemangel kostet 49 Milliarden an Umsatzeinbußen
6. Deutscher Mittelstand auf ausländische Mitarbeiter angewiesen
7. Loch in den Schweizer Sozialkassen droht
8. Neue Generation genießt Geschäftsreisen
9. Basler Fasnacht 2017 wirft Schatten voraus
10. BWL-Basics für Ingenieure und Techniker


+++ 1. Weiterbildung hat an Bedeutung gewonnen +++
Karriere 2017: Neun von zehn Deutschen brauchen nach eigener Einschätzung zusätzliche Kenntnisse, um beruflich weiterzukommen: 88 Prozent sagen, dass ihnen bestimmte Fähigkeiten und Erfahrungen fehlen, um ihre Ziele in der Arbeitswelt zu erreichen. 2014 hatten nur 71 Prozent den Wunsch nach Weiterbildung. An erster Stelle steht heute mit 40 Prozent der Wunsch, eine Fremdsprache zu lernen oder die bisherigen Kenntnisse zu verbessern. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Karriereziele 2017" der ManpowerGroup Deutschland, für die 1.015 Bundesbürger befragt wurden. Details zu den Studienergebnissen unter www.manpowergroup.de"

+++ 2. Tempo bei Digitalisierung gefragt +++
Bis 2018 gehen 87 Prozent der Industrie-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz von einer neuen Wettbewerbslage als Folge der "Digitalen Revolution" aus. Angesichts dieser rasanten Entwicklung verfügen 56 Prozent der Firmen bereits über eine " Digitale Agenda" – weitere 22 Prozent planen, innerhalb der nächsten zwölf Monate nachzuziehen. Bei der konkreten Umsetzung dieser Projekte sieht sich die Industrie allerdings mit einer Reihe von Stolpersteinen konfrontiert. Das sind Ergebnisse der Drei-Länder-Studie "Digitale Agenda 2020" des Beratungsunternehmens CSC. "Die digitale Revolution hat den Wettbewerb in der Industrie bereits heute schon grundlegend verändert – das berichten 61 Prozent der von CSC befragten Industrie-Manager", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Jetzt ist Tempo gefragt, um die neuen digitalen Marktchancen für das eigene Unternehmen zu nutzen." Quelle: www.csc.com

+++ 3. Digitalisierung nicht mit Regulierungen bremsen +++
Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse hat davor gewarnt, der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft mit umfangreichen Regulierungen begegnen zu wollen. Zwar sei diese tiefgreifende Transformation für die Unternehmen und für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung, betonte Präsident Heinz Karrer. Vor allem aber biete sie große Chancen, die man sich nicht von vornherein verbauen dürfe. Leider neige die Politik dazu, auf solche herausfordernden Situationen mit einem reflexartigen Ruf nach neuen gesetzlichen Regelungen zu antworten. Weitere Eingriffe in die Wirtschaftsfreiheit wären aber nur dann zu rechtfertigen, wenn sie verhältnismäßig und ohne bessere Alternative sind. Quelle: www.economiesuisse.ch

+++ 4. Größte Exportindustrie der Schweiz baut Stellung aus +++
Die Exporte von Chemie Pharma Biotech haben im Jahr 2016 mit 94.3 Mrd. CHF einen neuen Rekordwert erreicht. Die Branche steigerte ihren Anteil am Schweizer Gesamtexport von 41.7 Prozent auf 44.8 Prozent. Damit baute Chemie Pharma Biotech ihre Stellung als größte Exportindustrie der Schweiz nochmals deutlich aus. Insbesondere die Pharmaexporte mit einem Plus von 10 Mrd. CHF stiegen rasant auf 80,3 Mrd. CHF. Der Exportüberschuss von Chemie Pharma Biotech stieg um 4.8 Mrd. CHF auf 50.7 Mrd. CHF, was einer Zuwachsrate um 10,5 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Damit übersteigt Chemie Pharma Biotech gar den ganzen Exportüberschuss der Schweiz, welcher im Jahr 2016 37.5 Mrd. CHF betrug. Quelle: www.scienceindustries.ch

+++ 5. Fachkräftemangel kostet 49 Milliarden an Umsatzeinbußen +++
Der Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand spitzt sich zu - 78 Prozent der Unternehmen geben an, dass es ihnen schwerfällt, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden – vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 69 Prozent, Anfang 2015 bei 67 Prozent. Besonders zwei deutsche Vorzeigebranchen - der Kraftfahrzeugbau und die Elektrotechnik – berichten von Problemen bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter: In diesen Branchen fällt es 89 bzw. 84 Prozent der Unternehmen schwer, offene Stellen adäquat zu besetzen. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften macht sich bereits ganz konkret in den Büchern der Unternehmen bemerkbar: Gut jeder zweite Mittelständler (53 Prozent; Vorjahr: 49 Prozent) beklagt, dass er Aufträge nicht annehmen kann, weil ihm geeignete Fachkräfte fehlen - jeder Neunte beklagt sogar erhebliche Umsatzausfälle von mehr als fünf Prozent. Insgesamt dürfte sich der Schaden nach EY-Berechnung auf jährlich gut 49 Milliarden Euro belaufen. Infos: www.de.ey.com/Mittelstandsbarometer

+++ 6. Deutscher Mittelstand auf ausländische Mitarbeiter angewiesen +++
Ausländische Mitarbeiter sind in deutschen Unternehmen alles andere als eine Ausnahmeerscheinung: Laut heute veröffentlichter Beschäftigungsstatistik der Bundesarbeitsagentur arbeiten hierzulande 3,1 Millionen Ausländer in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen – und zwar nicht nur in den großen Firmen, sondern auch im Mittelstand, wie eine aktuelle repräsentative Analyse von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels belegt. Drei von vier kleinen und mittleren Arbeitgebern haben demnach ausländische Beschäftigte (73 Prozent), der Großteil von ihnen stammt aus EU-Partnerländern. Selbst Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern sind meist international besetzt (63 Prozent). Besonders häufig werden ausländische Arbeitskräfte im Handel eingestellt (82 Prozent). Auch für die Zukunft setzen die Mittelständler auf Zuwanderung: Bis zum Jahr 2021 plant rund die Hälfte aller kleinen und mittleren Unternehmen, gezielt ausländische Mitarbeiter zu rekrutieren. Quelle: www.kfw.de

+++ 7. Loch in den Schweizer Sozialkassen droht +++
Ein Scheitern der Unternehmenssteuerreform hätte deutlich gravierendere Folgen als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von BAK BASEL. Auf dem Spiel stehen bereits kurzfristig 194.000 Stellen und Steuereinnahmen bei Bund, Kantonen und Gemeinden in Milliardenhöhe. Bislang kaum bekannt: Auch bei den Sozialversicherungen drohen Einnahmenverluste von über 5 Milliarden Franken. Attraktive Steuern haben den Wirtschaftsstandort Schweiz in den vergangenen 20 Jahren gestärkt und substanziell zu Wachstum und Wohlstand beigetragen. Davon haben die gesamte Volkswirtschaft, der Staat und die Bevölkerung profitiert. Dies zeigt eine neue Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK BASEL im Auftrag von economiesuisse. Weil heutige Steuerprivilegien für international tätige Firmen international nicht mehr akzeptiert werden, muss die Schweiz ihr Steuersystem umbauen. Dies soll mit der Unternehmenssteuerreform III geschehen, über die die Schweiz am 12. Februar abstimmt. Quelle: www.economiesuisse.ch.

+++ 8. Neue Generation genießt Geschäftsreisen +++
Die Hälfte der Geschäftsreisenden genießt ihre Zeit unterwegs – vor allem, wenn sie im Rahmen ihrer beruflichen Reise neue Orte entdecken können. Unternehmen müssen sich auf eine neue Generation von Geschäftsreisenden einstellen. Über die Hälfte (55 Prozent) aller Geschäftsreisenden weltweit haben Spaß an ihren beruflich bedingten Reisen, vor allem, wenn sie sie zu bisher unbekannten Orten führen. Die meisten Befragten (40 Prozent) haben im letzten Jahr ein paar Tage Urlaub an ihre Geschäftsreise angehängt, um die Gegend zu erkunden und die Zeit optimal zu nutzen. Diese Ergebnisse spiegeln einen von Booking.com für Geschäftsreisen ermittelten allgemeinen Trend wider: die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zunehmend. Quelle: www.news.booking.com/de

+++ 9. Basler Fasnacht 2017 wirft Schatten voraus +++
Die Basler Fasnacht 2017 vom 6. bis 8. März wirft ihre Schatten voraus: Die „drey scheenschte Dääg“ dauern genau 72 Stunden – von Montag früh um 4 Uhr bis Donnerstag um 4 Uhr. Wie immer verspricht sie ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein zu werden. Piccolos und Trommeln sowie Guggenmusiken prägen das Klangbild und farbenfrohe Kostüme und Masken das Stadtbild. Der „Morgestraich“ bildet seit jeher den Auftakt der Basler Fasnacht: In der Stadt werden sämtliche Lichter gelöscht und die einzigen Lichtquellen sind nun kleine Laternen, welche auf den Köpfen der durch die Innenstadt marschierenden Trommler und Piccolospielerinnen angebracht sind. Quelle: www.bs.ch

+++ 10. BWL-Basics für Ingenieure und Techniker +++
Wer Karriere in Unternehmen machen will, muss nicht unbedingt Betriebswirtschaft studieren. Auch Ingenieure und Naturwissenschaftler haben das Zeug zum Chef oder zur Chefin. Voraussetzung: Sie bringen die passenden betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit. An Führungskräfte und Nachwuchsmanager aus nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Fächern richtet sich das Fernstudienangebot beim Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel besonders. Die modular aufgebauten Fernlehrgänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“ starten am 15. April 2017. „Nur wer eine Bilanz lesen kann und Einblick ins Controlling hat, macht als Nicht-Ökonom die wichtigen Schritte auf der Karriereleiter“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel (www.bwl-institut.ch).

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