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Rules for Success
guiding principle
Of course, it is indeed very important to have big dreams, visions and hope. However, this is not enough.
The most important reason for success is just hard work!


NEWS

www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 114
05.02.2016
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INHALT

1. Migranten sind fleißige Unternehmensgründer
2. Frauen kommen in Unternehmen nicht voran
3. dm ist Deutschlands bester Arbeitgeber
4. Schweizer Renten sichern, aber nicht ausbauen
5. Gaaanz großes Geheimnis: Das Gehalt
6. "Was bin ich auf dem Arbeitsmarkt wert?"
7. Freelancer: IT-Branche bleibt Auftraggeber Nummer eins
8. Aufsehenerregende Ausstellungen in Basel
9. Ernüchternder Blick auf erste Lohnabrechnung
10. Schweizer Freestyle Hotspots: Die besten Insider-Tipps


+++ 1. Migranten sind fleißige Unternehmensgründer +++
Der Arbeitsmarkt spielt für Migranten eine große Rolle bei der Gründungsentscheidung: Sie starten häufiger, weil sie keine attraktivere Erwerbsalternative haben und sind vor der Gründung deshalb auch häufiger arbeitslos. Rund jeder fünfte Gründer hat eine ausländische Staatsbürgerschaft oder die deutsche Staatsbürgerschaft erst nach der Geburt erworben. Die jährliche Gründerquote von Migranten liegt im Durchschnitt von 2009 bis 2014 bei 1,86% und somit etwa um ein Zehntel höher als die Gründerquote im Allgemeinen (1,68%). Zuletzt haben im Jahr 2014 179.000 Migranten eine Existenzgründung umgesetzt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors. www.kfw.de

+++ 2. Frauen kommen in Unternehmen nicht voran +++
Frauen sind in den Unternehmen weltweit unterrepräsentiert. In Europa werden bis 2025 voraussichtlich nur 37 Prozent der Fach- und Managementpositionen von Frauen besetzt; dies entspricht dem Stand 2015. Im selben Zeitraum steigt der Anteil weltweit um nur 5 Prozent auf 40 Prozent. Dies sind Ergebnisse der neuen Mercer-Studie "When Women Thrive", für die fast 600 Unternehmen und Organisationen befragt wurden. In Lateinamerika wird sich der Frauenanteil voraussichtlich von 36 auf 49 Prozent erhöhen, in Australien und Neuseeland von 35 auf 40 Prozent, in Kanada und den USA um nur einen Prozentpunkt auf ebenfalls 40 Prozent und in Asien von 25 auf 28 Prozent. "Bei diesen Zuwachsraten sind wir in zehn Jahren in den meisten Regionen der Welt noch weit entfernt von echter Gleichberechtigung. Die bislang verfolgten Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Unternehmen reichen offensichtlich nicht aus", so Achim Lüder, Geschäftsführer von Mercer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Quelle: www.mercer.de

+++ 3. dm ist Deutschlands bester Arbeitgeber +++
Deutschlands beste Arbeitgeber sind gefunden: Gesamtsieger beim Wettbewerb von Focus und kununu über alle Branchen hinweg ist dm-drogerie markt gefolgt von Audi und der Techniker Krankenkasse. Im Vorjahr belegte das Unternehmen noch den dritten Platz. Audi hält auch 2016 seine Vorjahresplatzierung auf Rang zwei. Über Platz drei kann sich in diesem Jahr die Techniker Krankenkasse freuen (Vorjahr Platz 11). BMW, der Sieger aus 2015, und Airbus zählen ebenfalls zu den Top 5 Arbeitgebern in Deutschland. Alle Ergebnisse der Arbeitnehmerbefragung erscheinen im Focus-Spezial "Die besten Arbeitgeber Deutschlands". Das 180-seitige Sonderheft gibt es ab dem 30. Januar 2016 am Kiosk. Quelle: www.burda.com

+++ 4. Schweizer Renten sichern, aber nicht ausbauen +++
Die Schweizer Wirtschaft fordert eine rasche und finanziell verkraftbare Reform der Altersvorsorge. "Ein Leistungsausbau kommt nicht infrage, strukturelle Maßnahmen sind dafür zentral: Rentenalter 65 für beide Geschlechter und - bei Bedarf - eine schrittweise Anhebung des Rentenalters im Rahmen einer Stabilisierungsregel für die AHV. Nur so lässt sich angesichts der demografischen Herausforderungen das heutige Rentenniveau sichern", so der Arbeitgeberverband economiesuisse. Wo immer weniger Erwerbstätigen immer mehr Rentner gegenüberstehen - die Zahl der Rentner erhöht sich von aktuell 1,5 Millionen auf rund 3 Millionen im Jahr 2045 -, sei eine für Wirtschaft und Gesellschaft finanziell tragbare Reform des Rentensystems unerlässlich. Ohne Gegenmaßnahmen wird 2030 in der AHV-Kasse ein Loch von 7,5 Milliarden Franken klaffen. Quelle: www.economiesuisse.ch

+++ 5. Gaaanz großes Geheimnis: Das Gehalt +++
Von einer Offenlegung der Gehälter halten die meisten deutschen Bundesbürger nicht viel. Fast drei Viertel (72,0 Prozent) sind laut Erhebung der Ansicht, dass es nur viel Neid auslösen würde, wenn in Firmen und Unternehmen jeder wüsste, was der andere verdient. Etwas weniger kritisch sehen die Interviewten einen offenen Umgang mit persönlichen Geldangelegenheiten im Bekannten- und Freundeskreis. Aber auch hier unterhält sich die Hälfte (50,5 Prozent) "nie" über die eigenen finanziellen Verhältnisse und die Höhe des Verdienstes, da solche Gespräche nur zu gegenseitigem Neid führen würden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau". Quelle: www.apotheken-umschau.de

+++ 6. "Was bin ich auf dem Arbeitsmarkt wert?" +++
"Über Geld spricht man nicht", sagt der Volksmund. "Mein Gehalt geht nur meinen Chef und mich etwas an", denken viele Arbeitnehmer. Das Problem dabei: Diese mangelnde Transparenz führt dazu, dass viele Menschen ihren "Wert" auf dem Arbeitsmarkt gar nicht kennen. Das ist in vielen Ländern anders: So kann man beispielsweise in Großbritannien einfach seinen Lebenslauf auf der Seite http://try.adzuna.co.uk/value-my-cv/ hochladen und erhält binnen Sekunden Auskunft, welches Gehalt man auf dem dortigen Arbeitsmarkt erwarten darf. Der Blick auf die eigene Gehaltsabrechnung zeigt dann, ob man lieber schweigt oder sich nach einer besseren Stelle umsehen sollte. Dieser kostenlose Internet-Dienst kommt bald auch nach Deutschland, verspricht der Betreiber von ValueMyCV. Quelle: www.adzuna.de

+++ 7. Freelancer: IT-Branche bleibt Auftraggeber Nummer eins +++
Mit Fachkenntnissen und Flexibilität sind Freelancer für die deutsche IT-Branche unentbehrlich geworden. Viele Freiberufler werden deshalb auch zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken: Allein im letzten Jahr wurden auf der Freiberuflerplattform Freelance.de 78.170 Projekte veröffentlicht. Spitzenreiter bei den Ausschreibungen sind Projekte aus den Bereichen Softwareentwicklung und -programmierung. Besonders punkten konnte hier, wer Know-how in Java vorzuweisen hatte. An zweiter Stelle positionieren sich die Bereiche IT-Projektleitung sowie Projektmanagement. Äußerst gefragt ist im Speziellen das Framework SCRUM. Branchenübergreifend liegt der durchschnittliche Stundensatz aller bei Freelance.de registrierten Freiberufler bei 66,85 EUR. Im Bereich IT-Sicherheit beläuft sich der Satz auf 73,36 EUR, in SAP werden derzeit Stundensätze von 76,52 EUR aufgerufen. Quelle: www.freelance.de

+++ 8. Aufsehenerregende Ausstellungen in Basel +++
Seit einigen Jahrzehnten ist Basel eine feste Größe im Kunst- und Kulturbetrieb der Schweiz. Gerade im Bereich der modernen Kunst gehört das Land zu den führenden Nationen. Im ganzen Land zeigen namhafte Museen das Schaffen zeitgenössischer Künstler in aufsehenerregenden Ausstellungen. Auch im neuen Jahr 2016 warten die Kunsthäuser mit international bedeutenden Ausstellungen auf. Im Fokus der Aufmerksamkeit steht das frisch sanierte Kunstmuseum Basel (www.kunstmuseumbasel.ch). Im April findet die Wiedereröffnung mit der großen Sonderausstellung "Sculpture on the Move 1946-2016" statt. Ein weiterer Höhepunkt des Basler Kunstjahres wird die Ausstellung "Metamorphosen der Landschaft" mit Werken von Jean Dubuffet in der Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) sein, die vom 31. Januar bis 8. Mai zu sehen sein wird. Quelle: www.switzerland.com

+++ 9. Ernüchternder Blick auf erste Lohnabrechnung +++
Arbeitnehmer bekommen in diesen Tagen die erste Gehaltsabrechnung des neuen Jahres. Diesmal lohnt sich der Blick darauf besonders, denn zum Jahreswechsel traten steuerliche Entlastungen in Kraft, die prinzipiell für mehr Netto-Gehalt sorgen sollen. Die Freude wird allerdings in vielen Fällen dadurch getrübt, dass etliche Krankenkassen den individuell festsetzbaren Zusatzbeitrag erhöht haben, der ausschließlich vom Arbeitnehmer zu tragen ist. Im Durchschnitt steigt dieser von 0,9 auf 1,1 Prozent. Die Spanne von 0,2 Prozent reicht aber bereits aus, um das von der Bundesregierung angekündigte Steuergeschenk für die meisten Gehaltsempfänger ins Negative zu ziehen. Ausgewählte Berechnungstabellen zum Download: http://ots.de/GdNla Quelle: www.datev.de

+++ 10. Schweizer Freestyle Hotspots: Die besten Insider-Tipps +++
Laax, Davos, Grindelwald - mit diesen drei Hotspots punktet die Schweiz bei Freeskiern und Snowboardern auf ganzer Linie: In der weltweit längsten Halfpipe in Laax können sich leidenschaftliche Snowboarder auf 200 Metern so richtig austoben. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis: Freestylern wird es in den vier Snowparks von Laax garantiert nicht langweilig. Eine etwas kleinere Pipe-Variante gibt es neu diesen Winter im White Elements Park im Bern-Berner Oberland. Die Heimat der Freestyle-Szene findet der Wintersportler in Davos mit dem Jatzpark auf dem Jakobshorn. Weitere Informationen zu Freestyle in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 35 mit persönlicher Beratung. Quelle: www.myswitzerland.com

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