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Eine Kernkompetenz unterscheidet Ihr Unternehmen von den Wettbewerbern. Kernkompetenzen werden durch Überzeugung, Einsatz und Besessenheit aufgebaut. Es ist entscheidend, die eigenen Kernkompetenzen zu kennen und auf ihnen die Unternehmensstrategie aufzubauen.


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Ausgabe Nr. 104
04.02.2014
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INHALT

1. E-Learning kommt auf Tablets und Smartphones
2. Thomas Minder ist der Europäer des Jahres 2014
3. Berufsausbildung bringt rund 250.000 Euro
4. Schwächen im deutschen Ausbildungssystem
5. Mit krummen Summen mehr Gehalt
6. Panoramareisen zu den schönsten Aussichtspunkten der Schweiz
7. Newsletter für Bewerber
8. Deutscher Mittelstand ist Vertrauensweltmeister
9. Ein Volk auf Skiern: Schweizer machen bei Langlauf-Volksläufen mit
10. Schritt auf Tritt – von Basel nach Karlsruhe


+++ 1. E-Learning kommt auf Tablets und Smartphones +++
Mobiles Lernen auf Smartphones und Tablet Computern wird in Zukunft rasant zunehmen und der ohnehin stark wachsenden E-Learning-Branche weiter Schwung verleihen. Davon geht der Hightech-Verband BITKOM aus, der anlässlich der deutschlandweit bedeutendsten E-Learning-Messe LEARNTEC (4.-6.2.2014) ein Grundsatzpapier mit „Sieben guten Gründen für mobiles Lernen“ veröffentlicht hat. „Neue Lernformen wie Mobiles Lernen haben derzeit große Chancen, weil die technische Ausstattung dank des Absatzbooms bei Smartphones und Tablets bereits vorhanden ist“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Entsprechende Apps kosten nur wenig oder in einer Light-Version auch gar nichts und bieten so einen niedrigschwelligen Einstieg ins E-Learning. Damit haben die Anbieter die Chance, ganz neue Zielgruppen zu erreichen.“ E-Learning-Apps können ortsungebunden genutzt werden und helfen, bislang ungenutzte Zeiten – etwa beim Warten auf öffentliche Verkehrsmittel – fürs Lernen zu nutzen. Das Grundsatzpapier „Sieben gute Gründe für mobiles Lernen“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.bitkom.org. Quelle: www.bitkom.org

+++ 2. Thomas Minder ist der Europäer des Jahres 2014 +++
Der Schweizer Unternehmer und Politiker Thomas Minder ist von der internationalen Zeitschrift Reader's Digest für seinen Kampf gegen "Abzocker" in den Vorstandsetagen als „Europäer des Jahres 2014" ausgezeichnet worden. Der Schweizer erhält den Preis dafür, dass er den Umgang mit Bonuszahlungen und Abfindungen für Top-Manager entscheidend verändert hat und damit für eine gerechtere Gesellschaft eintritt. Minder ist selbst Unternehmer und unabhängiger Vertreter im Schweizer Ständerat. Der 53-Jährige rief die Initiative für eine Volksabstimmung "Gegen die Abzockerei" ins Leben, die er im Frühjahr 2013 mit 68 Prozent der Stimmen gewann. Quelle: www.readersdigest.de

+++ 3. Berufsausbildung bringt rund 250.000 Euro +++
Bildung zahlt sich aus: Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, verdienen über ihr Erwerbsleben hinweg im Schnitt knapp 250.000 Euro mehr als Personen ohne Berufsausbildung und Abitur. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschng (IAB). Für Abitur, Fachhochschul- oder Universitäts-Studium liegen die Bildungsprämien durchschnittlich bei rund 500.000 Euro, 900.000 Euro und 1.250.000 Euro. Zu Beginn der Erwerbskarriere unterscheiden sich die durchschnittlichen Jahresentgelte zwischen Personen mit und ohne Berufsausbildung kaum. Auch bei Abiturienten, Fachhochschul- und Universitätsabsolventen liegen die durchschnittlichen Einstiegsverdienste jeweils nicht weit über dem, was Personen ohne Ausbildung und Abitur im gleichen Alter verdienen. Auf das gesamte Erwerbsleben gerechnet verdienen Personen ohne Berufsausbildung gut eine Million Euro, Personen mit Berufsausbildung 1,3 Millionen Euro, Abiturienten knapp 1,6 Millionen Euro, Fachhochschulabsolventen zwei Millionen Euro und Universitätsabsolventen 2,3 Millionen Euro. Quelle: www.iab.de

+++ 4. Schwächen im deutschen Ausbildungssystem +++
Das Ausbildungssystem in Deutschland hat trotz seines guten Rufs zahlreiche Defizite: Jeder vierte Arbeitgeber (26 Prozent) klagt über die mangelhafte berufliche Qualifikation des Nachwuchses. Geklagt wird insbesondere über fehlende praktische Erfahrung sowie die Fähigkeit der Auszubildenden, Probleme systematisch zu lösen. Ähnlich schlecht bewerten Arbeitgeber die Arbeitsmoral der Berufsanfänger. Unzufriedenheit hat sich auch bei den Azubis breit gemacht: Nur jeder Dritte würde sich noch einmal für die von ihm gewählte Ausbildung entscheiden. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Quelle: www.mckinsey.com

+++ 5. Mit krummen Summen mehr Gehalt +++
Wer mit einer krummen Summe in die Gehaltsverhandlungen geht, kommt mit einem höheren Ergebnis wieder raus, berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN in ihrer Februar-Ausgabe. Herausgefunden hat das der Sozialpsychologe David Loschelder von der Universität des Saarlandes. Liegt der Anfangsvorschlag für das Gehalt bei 51.200 Euro, statt einer glatten Summe von 50.000 Euro, wird in Hunderterschritten weiterverhandelt - statt in Tausenderschritten. Rasmus Tenbergen, Gehaltscoach aus Bonn, kann diese Ergebnisse bestätigen: "In Gehaltsverhandlungen nennen die Mitarbeiter meist runde Beträge und verschenken damit viel Potenzial." Außerdem suggeriere eine solch präzise Summe dem Verhandlungspartner, dass man sich Gedanken gemacht hat. Wer Artikel im Internet zum Beispiel bei Onlineauktionshäusern verkauft, sollte sich diese Regel ebenfalls zu Herzen nehmen - das ergab ein Selbstversuch von Loschelder. Quelle: www.guj.de

+++ 6. Panoramareisen zu den schönsten Aussichtspunkten der Schweiz +++
Die neue Broschüre „Panoramareisen“ stellt die zehn schönsten Panoramarouten der Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff vor. Darunter weltbekannte wie der Glacier Express, aber auch Geheimtipps wie die Linie durch das Lavaux. Entlang der Routen warten Ausflugs- und Erlebnistipps. Die neuen „Panoramareisen“ machen den Weg durch das Land der 48 Viertausender zum Erlebnis. Entlang der zehn schönsten ÖV-Routen werden vielfältige Ausflüge präsentiert. So lockt die Rheinschlucht zu einem Zwischenstopp entlang der Panoramaroute des Glacier Express, die von St. Moritz über 291 Brücken nach Zermatt am Fuße des Matterhorns führt. Das Bahnmuseum Albula lädt ein, die höchstgelegene Bahnstrecke der Alpen – Teil der Panoramareise mit dem Bernina Express – zu ergründen. Morgens Tradition pur in der Region Luzern – Vierwaldstättersee, abends Spaziergang unter Palmen von Montreux am Genfer See entlang: Das macht die GoldenPass Line möglich. Zwischen Luzern und Montreux inspiriert sie zu Ausflügen mit der international steilsten Zahnradbahn auf den Pilatus und in die Welt von James Bond auf das Schilthorn. Quelle: www.MySwitzerland.com/broschueren

+++ 7. Newsletter für Bewerber +++
Zu wissenswerten Themen rund um die Bewerbung und Arbeitsmarktsituationen in gewissen Branchen informiert der Newsletter von diebewerbung.ch. Diebewerbung.ch-Geschäftsführer Roland Peier hat in dieser Woche im Rahmen eines Webinars Teilnehmern des BWL Institut & Seminar Basel einige Tipps rund ums Bewerben gegeben. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Selektionsteams verschiedener Unternehmen und dem Beurteilen von Beurteilen von Bewerbungsdossiers sowie als Interviewer. Der Trainer für erfolgreiche Selbstvermarktung, Berufspilot und Betriebswirtschafter gibt dieses Wissen in regelmäßigen Abständen über den Newsletter weiter. Quelle: www.diebewerbung.ch

+++ 8. Deutscher Mittelstand ist Vertrauensweltmeister +++
Das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft ist so hoch wie nie zuvor, dank kleiner und mittelständischer Unternehmen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Edelman Trust Barometers 2014, der mit 33.000 Befragten in 27 Ländern größten, jährlichen Untersuchung zu Vertrauen in und Glaubwürdigkeit von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Wirtschaft und Medien. 77 Prozent der Befragten vertrauen kleinen und mittleren Unternehmen. Dagegen halten nur 49 Prozent Konzerne für glaubwürdig, lediglich 39 Prozent vertrauen börsennotierten Unternehmen. Am größten ist das Vertrauen in Familienunternehmen (86 Prozent). Global ist das Vertrauen in Regierungen indes von 48 Prozent im Jahr 2013 auf 44 Prozent zurückgegangen. Dabei sind die Vertrauenswerte in Europas politische Führung weltweit am stärksten gefallen und erreichen mit 36 Prozent einen neuen Tiefpunkt. Vor allem in den Euro-Krisenländern zeichnet das geringe Vertrauen in die Regierungen ein erschreckendes Bild. In Frankreich und Italien vertrauen nur noch 24 Prozent der Befragten der eigenen Regierung (minus 17 bzw. elf Prozentpunkte). Wichtig für das Vertrauen in ein Unternehmen ist neben anderen Faktoren sein Unternehmenssitz. Weltweit bringen die Befragten deutschen Unternehmen am meisten Vertrauen entgegen (80 Prozent), gefolgt von Unternehmen in Schweden und in der Schweiz (je 79 Prozent). Quelle: www.edelman.com

+++ 9. Ein Volk auf Skiern: Schweizer machen bei Langlauf-Volksläufen mit +++
Von Anfang Januar bis März finden in der Schweiz an jedem Wochenende eindrucksvolle Langlauf-Volksläufe statt. Tausende Amateure und Profis stellen sich dabei auf die Skier und erbringen eine Leistung, von der sie später noch ihren Enkelkindern erzählen können. Mit 13.000 Teilnehmenden ist der Engadin Skimarathon der größte der zehn sogenannten Loppet-Volksläufe. Dafür wartet der etwas kleinere Gommerlauf dieses Jahr mit einer neuen Strecke von 42 Kilometern Länge auf. Am 22. und 23. Februar findet in Ulrichen der 42. Internationale Gommerlauf statt - in diesem Jahr mit verändertem Konzept. Die Streckenführung wurde überarbeitet - die über 1.800 Läufer erwartet ein attraktiver Rundkurs durch das gesamte Obergoms. Am Samstag, 22. Februar, starten die beiden Halbmarathons "Gommer Klassiker" in klassischer und der "Gommerlauf" in freier Technik. Für die Kinder und Nachwuchshoffnungen wird es am Sonntag, 23. Februar, den "Mini-Gommerlauf" geben. Quelle: www.myswitzerland.com

+++ 10. Schritt auf Tritt – von Basel nach Karlsruhe +++
Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Im normalen Büroalltag legt eine berufstätige Person im Durchschnitt zwischen 4.000 und 5.000 Schritte zurück. Dies ist aus gesundheitlichen Aspekten viel zu wenig. Die Schrittzahl sollte auf mindestens 10.000 Schritte verdoppelt werden. Das entspricht einer zusätzlichen Halbstunde an Bewegung mit moderater Intensität pro Tag. Am 12. Mai 2014 lanciert das Sportamt Basel-Stadt die nächste Ausgabe des Schrittprojekts. Rund 4.000 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bereits angemeldeten Basler Firmen werden während sechs Wochen jeden Tag mindestens 10.000 Schritte machen. Wer dabei sein will, kann seine Firma anmelden unter www.schrittauftritt.ch

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