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BWL-Institut Basel


All the problems of the world could be settled
easily if men were only willing to think.


Thomas J. Watson
(1874 - 1956, erster Präsident von IBM)


www.bwl-institut.ch
Ausgabe Nr. 101
06.08.2013
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INHALT

1. Personaler setzen auf Online-Businessnetzwerke
2. Der Mittelstand bleibt Jobmotor
3. Unternehmen bemängeln fehlende Fachkenntnisse
4. Startupfair - die erste Schweizer Messe für Jungunternehmen
5. Familie und Freizeit haben für viele Absolventen Vorrang
6. Genf, Zürich und Bern für Expatriates teuer
7. Das alles stopfen Schweizer in ihr Portemonnaie
8. Die bestbewerteten Luxushotels der Welt für 150 Franken
9. Hohe Bildungsbeteiligung in der Schweiz
10. Webinare ergänzen Fernlehrgänge am BWL-Institut


+++ 1. Personaler setzen auf Online-Businessnetzwerke +++
Deutsche Personaler setzen bei der Suche nach den richtigen Kandidaten für Schlüsselpositionen zunehmend auf Online-Businessnetzwerke: Für 37 Prozent der Recruiting-Beauftragten in Unternehmen zählen diese Netzwerke zu den wichtigsten Quellen für hochqualifizierte Mitarbeiter. Nur Personalvermittlungsagenturen (43 Prozent) und interne Empfehlungsprogramme sind noch beliebter (40 Prozent). Noch 2012 war der Kanal für weniger als ein Viertel der Personalbeschaffer relevant und musste sich klar Stellenbörsen im Internet (2012: 60 Prozent, 2013: 34 Prozent) und der eigenen Karrierewebseite geschlagen geben (2012: 32 Prozent, 2013: 29 Prozent). Das ergab die seit 2011 jährlich im Auftrag vom Online-Businessnetzwerk LinkedIn durchgeführte Befragung unter weltweit 3.379 HR-Fachkräften. Quelle: www.linkedin.com

+++ 2. Der Mittelstand bleibt Jobmotor +++
Nach einem verhaltenen Start sehen sich die mittelständischen Kooperationen im deutschen Handel und Handwerk langsam wieder auf Wachstumskurs. So mussten Anfang des Jahres noch 45 Prozent der Verbundgruppen Umsatzeinbußen hinnehmen, im zweiten Quartal waren es nur noch 23 Prozent. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage von DER MITTELSTANDSVERBUND und dem Wirtschaftsmagazin Der Handel (Deutscher Fachverlag). Laut Umfrage konnten 44 Prozent der Kooperationen ihre Umsätze im zweiten Quartal steigern. Im ersten Quartal hatten nur 28 Prozent der Unternehmen steigende Umsätze zu verzeichnen. Steigende Erträge im zweiten Quartal meldeten 22 Prozent der Befragten, während die Ertragslage bei 49 Prozent der Unternehmen konstant und bei 29 Prozent gesunken ist. Für das zweite Halbjahr 2013 rechnen 45 Prozent der Kooperationen mit einem Umsatzplus, nur 9 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Quelle: www.mittelstandsverbund.de

+++ 3. Unternehmen bemängeln fehlende Fachkenntnisse +++
50 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland bemängeln fehlende Fachkenntnisse bei Jobanwärtern. Das ist ein Anstieg um 19 Prozentpunkte. 2012 gaben noch 31 Prozent fehlende Hard Skills der Bewerber als Grund dafür an, offene Stellen nicht besetzen zu können. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Fachkräftemangel 2013" des Personaldienstleisters ManpowerGroup. Zwar ergab die Untersuchung, dass der Fachkräftemangel in Deutschland insgesamt weniger dramatisch ist als im Vorjahr. Doch das Problem der Ausbildungsdefizite hat sich offenbar verschärft. Unzureichende Fachkenntnisse sind der am häufigsten genannte Grund, warum Arbeitgeber in Deutschland keine geeigneten Kandidaten für offene Positionen finden. Im Vergleich zu diesen Hard Skills werden die oft als wichtig angesehenen Soft Skills deutlich seltener vermisst. Dennoch geben elf Prozent der Unternehmen an, dass Bewerber auch bei sozialen Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen schlecht abschneiden. Fehlende Berufserfahrung beklagt dagegen nur jedes zehnte Unternehmen. Zu hohe Gehaltsvorstellungen halten nur sieben Prozent der Personalverantwortlichen davon ab, Bewerber einzuladen. Quelle: www.manpowergroup.de

+++ 4. Startupfair - die erste Schweizer Messe für Jungunternehmen +++
Das Startzentrum Zürich, die Anlaufstelle für Zürcher Jungunternehmer und Startups, lanciert am 17. September 2013 eine in dieser Form neuartige Messe. Sie soll gleichzeitig die Schweizer Startup-Firmen, Netzwerke von und für Jungunternehmer, Behörden, Startup-Förderer, Hochschulen, Investoren und Medien unter einem Dach zusammenbringen. Networking und Geschäftsanbahnung stehen im Zentrum der Startupfair, deren Infrastruktur gezielt auf diesen Zweck ausgerichtet ist. Das Networking in der zentralen Lounge wird flankiert von Shout-out's aus dem Speaker's Corner, den die Aussteller benutzen können, um auf sich aufmerksam zu machen. Der Startup-Battle verspricht Spannung bis zur letzten Sekunde: Zehn Startups, die aus Bewerbern aus der ganzen Schweiz ausgewählt werden, präsentieren einer fachkompetenten Jury in Kurz-Präsentationen ihre Geschäftsidee, drei von ihnen gelangen ins Finale - der Gewinner erhält ein Jahr lang kostenlos einen Arbeitsplatz und Business Coaching im Startzentrum Zürich. Quelle: www.startupfair.ch

+++ 5. Familie und Freizeit haben für viele Absolventen Vorrang +++
Nur jeder zweite Student (49,7 Prozent) mit Ambitionen auf die Vorstandsebene würde einen Job annehmen, der doppeltes Gehalt bietet und eine 60-Stunden-Woche verlangt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Koblenz. Die Themen Familie und Freizeit haben für viele Absolventen Vorrang. Mittels Online-Befragung wurden Daten von knapp 2000 Studierenden erhoben und ausgewertet. Quelle: www.jobware.de

+++ 6. Genf, Zürich und Bern für Expatriates teuer +++
Genf (7), Zürich (8) und Bern (9) zählen 2013 zu den zehn teuersten Städten für ins Ausland entsandte Mitarbeiter. Weltweiter Spitzenreiter ist Luanda. Damit führt die Hauptstadt Angolas vor Moskau und Tokio das Ranking an. Auf Platz 4 folgt mit N'Djamena im Tschad eine weitere Stadt in Afrika. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährlich vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte weltweite Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebenshaltungskosten in 214 Großstädten. Neben Städten in Europa und Afrika wird das Ranking von Metropolen im asiatisch-pazifischen Raum dominiert. Mit Tokio, Singapur (5), Hongkong (6) und Sydney (10) befinden sich vier Städte aus dieser Region in den Top 10. "In Europa sind die Lebenshaltungskosten in einigen Ländern durch starke nationale Währungen gestiegen, in der Schweiz sogar trotz teilweise sinkender Wohnkosten. Eine gegenläufige Entwicklung sehen wir in Asien, wo lokale Währungen etwas geschwächt sind. Trotzdem bewegen sich die Kosten für Auslandsentsendungen in vielen Städten dieser Region noch immer auf einem sehr hohen Niveau", so Mercer-Expertin Margit Kaiser. www.mercer.ch

+++ 7. Das alles stopfen Schweizer in ihr Portemonnaie +++
Jeder zweite Schweizer kann in seinem Portemonnaie sofort auf mindesten 70 Franken in bar zurückgreifen. Außerdem verstaut er mindestens sechs Karten darin, wie eine repräsentative Studie des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch herausfand. Mit neuem Bargeld versorgen sich die allermeisten Schweizer höchstens einmal pro Woche. Aber Vorsicht: Fast 30 Prozent mussten schon einmal einen Verlust oder Diebstahl beklagen. Tiefe Einblicke in das Innere von Schweizer Portemonnaies: Rund 1200 Schweizer öffneten Anfang Juli ihre Brieftaschen für eine repräsentative Telefonumfrage des Link-Instituts im Auftrag von comparis.ch. Dabei kam heraus: 86 Prozent aller Schweizer Portemonnaie-Besitzer sind allzeit zum bargeldlosen Zahlen oder Geldabheben bereit, weil sie stets entweder eine EC-Karte, eine Postcard oder eine Kreditkarte bei sich tragen. Nimmt man noch andere Karten wie zum Beispiel Kundenkarten sowie Führer- und Mitgliedsausweise hinzu, verstaut jeder zweite Mann unterm Strich sechs oder mehr Plastikkarten in seiner Brieftasche, jede zweite Frau sogar 7 oder mehr. Quelle: www.comparis.ch

+++ 8. Die bestbewerteten Luxushotels der Welt für 150 Franken +++
Sich einfach mal was gönnen und wie ein König residieren oder wie ein Filmstar nächtigen: Luxushotels verwöhnen ihre Gäste nicht nur mit exklusiver Ausstattung, erlesenen Speisen und prunkvollen Zimmern. Auch ein Service, der keine Wünsche offen lässt, zählt hier zur Selbstverständlichkeit. Wie günstig sogar Luxus pur sein kann, zeigt hotel.info. Das internationale Buchungsportal präsentiert bestbewertete Hotels mit luxuriösem Ambiente. Während die Top 10 Luxushotels der Schweiz allerdings insgesamt etwas hochpreisiger sind, präsentieren sich einige bestbewertete internationale Nobelherbergen mit Preisen unter 150 CHF vergleichsweise günstig. Den Spitzenplatz mit 9,5 von 10 Punkten teilen sich der Ketschauer Hof in Deutschland, das Grandhotel Lienz in Österreich, das Hotel Ritz Paris in Frankreich sowie das Hipotels Hipocampo Palace in Spanien. Das Hotel im spanischen Cala Millor hat dabei eine Weiterempfehlungsrate von 98 %. Im Juli waren Zimmer bereits für unter 140 CHF buchbar, für August liegt der Preis bei rund 190 CHF. Quelle: www.hotel.info

+++ 9. Hohe Bildungsbeteiligung in der Schweiz +++
Die Resultate des Mikrozensus Aus- und Weiterbildung 2011 zeigen, dass sich die Bevölkerung der Schweiz im Alter von 25 bis 64 Jahren im Referenzzeitraum (12 Monate vor der Befragung) rege weiterbildet (63 Prozent im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen, 50 Prozent durch selbstständiges Lernen). Auch die Zufriedenheit mit der Aus- und Weiterbildungssituation dieser Altersgruppe ist hoch. 63 Prozent der 25- bis 64-jährigen konnten die gewünschten Aus- und Weiterbildungen besuchen oder hatten keine Weiterbildungsabsicht. 37 Prozent konnten die gewünschte Aus- oder Weiterbildung nicht oder nur teilweise besuchen. 25 Prozent haben zwar an einer Aus- oder Weiterbildung teilgenommen, hätten jedoch gerne noch weitere Veranstaltungen besucht. Die restlichen 12 Prozent waren aus verschiedenen Gründen gänzlich an der Teilnahme an einer Aus- oder Weiterbildung verhindert. Als wichtigsten Hinderungsgrund an einer Bildungsaktivität wurden «Zeitmangel» (33 %), «familiäre Belastung» (16%) und «zu hohe Kosten» (15%) angegeben. Diese und weitere Resultate zeigt die neueste Publikation zum Mikrozensus Aus- und Weiterbildung 2011 des Bundesamts für Statistik (BFS), einer Erhebung des neuen modularen Volkszählungssystems. Quelle: www.bfs.admin.ch

+++ 10. Webinare ergänzen Fernlehrgänge am BWL-Institut +++
Das Fernstudium am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel wird ab Herbst 2013 durch Webinare ergänzt. Diese 60- bis 90-minütigen Seminare über das Internet (World wide web) sollen verschiedene Themen aus den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Marketing oder Strategie aufgreifen. Für die Zuhörer werden die Webinare laut Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma in diesem Jahr noch kostenlos sein. Plattform für die Webinare wird Adobe Connect sein, die Nutzer benötigen keine besondere technische Ausstattung, es genügt ein Internet-Browser. Quelle: www.bwl-institut.ch

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